VCÖ-Fachveranstaltung: Wie kann Mobilitätsgarantie aussehen?

Mobilitätsgarantie bedeutet, dass Menschen ihre Alltagsziele ohne eigenes Auto gut erreichen können. Aber wie kann eine Mobilitätsgarantie konkret aussehen? Welche öffentlich zugänglichen Angebote, von Linienverkehr über bedarfsorientierte Mikro-ÖV Angebote bis zu Carsharing, braucht es? Wie kann ihre Nutzung so einfach wie möglich gemacht werden?  Diese und weitere Fragen wurden bei der VCÖ-Fachveranstaltung erörtert, die in Kooperation mit der Arbeiterkammer, Traktionssysteme Austria und Verkehrsverbund Ost-Region VOR durchgeführt wurde.

Ein Drittel der Bevölkerung in Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnerinnen und Einwohnern beklagt ein mangelndes öffentliches Verkehrsangebot, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Market zeigt. Insgesamt ist in den kleineren Orten das Auto zwar das dominante Verkehrsmittel, aber 70 Prozent der Bevölkerung sind im Alltag multimodal, also mit verschiedensten Verkehrsmitteln unterwegs. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, um auch in den Regionen der Bevölkerung Mobilität unabhängig vom Autobesitz zu ermöglichen.

 

Die Präsentationen der Fachvorträge senden wir auf Wunsch gerne per E-Mail zu. Bitte schreiben Sie an events@vcoe.at

Hier können Sie die Fachvorträge aller Vortragenden nachsehen und nachhören

Michael Schwendinger (VCÖ - Mobilität mit Zukunft): Flächendeckende Mobilitätsgarantie umsetzen

 

Barbara Laa (TU Wien): Projekt FLADEMO (Flächendeckende Mobilitäts-Servicegarantie)

 
 

Andreas Krewer (Ministerium für Verkehr Baden Württemberg): Mobilitätsgarantie Baden-Württemberg – Herausforderungen und Status Quo

Heinz Högelsberger (AK Wien): Studienergebnisse: Wie gut sind Betriebe in Österreich mit Öffentlichem Verkehr erreichbar

Georg Huemer (Verkehrsverbund Ost-Region VOR): Öffentlicher Verkehr der Zukunft in der Region

 
 

Die abschließende Diskussion mit Michael Bürger (Land Tirol), Barbara Laa (TU Wien), Andreas Krewer (Ministerium für Verkehr Baden Württemberg) und Michael Schwendinger (VCÖ - Mobilität mit Zukunft) können Sie ebenso hier als Video-Mitschnitt nachhören und nachsehen.

Hier können Sie die Diskussion nachsehen und nachhören
 

Presseaussendung über die Veranstaltung:

Weiterführende Informationen:

Der VCÖ setzt sich als gemeinwohlorientierte Organisation für eine ökologisch verträgliche, sozial gerechte und ökonomisch effiziente Mobilität ein. Sie können die Arbeit des VCÖ für eine Mobilität mit Zukunft hier unterstützen.

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VCÖ: Vieles neu macht der Mai bei E-Scooter, E-Bikes, Klimaticket und automatisierte Zufahrtskontrollen

VCÖ (Wien, 29. April 2026) – Mit 1. Mai tritt die 36. StVO-Novelle in Kraft, die einige Neuerungen bringt. So müssen E-Scooter mit Blinkern, Lichtanlage und Klingel ausgerüstet sein. Bis zum vollendeten 16. Lebensjahr gilt eine Helmpflicht für das Fahren mit E-Scootern, für das Fahren mit E-Bikes gilt diese bis zum vollendeten 14. Lebensjahr. Zudem können Städte nun kamerabasierte Zufahrtskontrollen einführen. Europaweit haben bereits rund 500 Städte kamerabasierte Zufahrtskontrollen, wie eine aktuelle VCÖ-Untersuchung zeigt. Und es gibt neu ein zweimonatiges Schnupper-Klimaticket für das Fahren mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln in Österreich.

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VCÖ begrüßt KlimaTicket-Aktion - weitere Maßnahmen für die Reduktion des Spritverbrauchs rasch umsetzen

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