VCÖ-Fachveranstaltung: Zero Emission Logistik in Städten

Das Potenzial für Zero-Emission-Logistik ist in den Städten groß. Das war ein Ergebnis dieser VCÖ-Fachveranstaltung, an der am 20. Jänner 2026 mehr als 180 Interessierte teilnahmen. Der verstärkte Einsatz von emissionsfreien Fahrzeugen, wie Transportfahrräder und Elektro-Transporter, bringt vielfache Vorteile. Bevölkerung und Umwelt profitieren durch weniger Emissionen und weniger Lärm, die Unternehmen können sich einiges an Kosten sparen. Praxis-Beispiele auch aus Österreich zeigen sehr positive Erfahrungen mit emissionsfreien Fahrzeugen. Expertinnen und Experten fordern verstärkte Maßnahmen, um den Anteil von Elektro-Transportern und Cargo-Bikes im städtischen Güter- und Lieferverkehr zu erhöhen.

Die Präsentationen der Fachvorträge senden wir auf Wunsch gerne per E-Mail zu. Bitte schreiben Sie an events@vcoe.at

Hier können Sie die Fachvorträge aller Vortragenden nachsehen und nachhören

Katharina Jaschinsky (VCÖ): Die vielfältigen Vorteile von Zero-Emission-Logistik in Städten

 

Saskia Seidel (DLR - Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt): Potenziale von Zero Emission Logistik im städtischen Bereich

Florian Lipowski (Stadt Amsterdam): Maßnahmen zu Zero Emission Logistik in Amsterdam

 
 

Alexander Khalil (Transgourmet): Erfolgreiche Umsetzung von emissionsfreier Zulieferung im städtischen Bereich

Andrea Faast (WKW): Projekt „Zero Emission Transport“ als Wegbereiter für emissionsfreien Wirtschaftsverkehr in Wien

Michael Berger (Samariterbund): Essen auf (E-Lasten-)Rädern

 
 
 

Die abschließende Diskussion mit Theresa Dunand (Landeshauptstadt Bregenz), Werner Müller (BOKU - Arbeitsgruppe Nachhaltige Logistik), Judith Wittrich (AK Wien), Felix Slavik (Österreichische Post) und Katharina Jaschinsky (VCÖ - Mobilität mit Zukunft) können Sie hier als Video-Mitschnitt nachhören und nachsehen.

Hier können Sie die Diskussion nachsehen und nachhören
 

Diese VCÖ-Fachveranstaltung wurde in Kooperation mit der Arbeiterkammer Wien durchgeführt.

Der VCÖ setzt sich als gemeinwohlorientierte Organisation für eine ökologisch verträgliche, sozial gerechte und ökonomisch effiziente Mobilität ein. Sie können die Arbeit des VCÖ für eine Mobilität mit Zukunft hier unterstützen.

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Ladekorridore für E-Lkw im hochrangigen Straßennetz

Entlang der europäischen Autobahnen und Schnellstraßen entsteht ein Netz von Schnellladestationen für E-Lkw. Spätestens im Jahr 2030 sollen Lkw im hochrangigen Straßennetz der EU mindestens alle 60 Kilometer eine Möglichkeit zum Schnellladen vorfinden. Ein erster sogenannter Ladekorridor für schwere Lkw ist in Deutschland zwischen Dortmund und dem rund 300 Kilometer entfernten Schwegenheim inzwischen in Betrieb. An derzeit sechs Autohöfen des deutschen Mineralölkonzerns Aral können Lkw an einer 300 Watt-Ladesäule laden. Während einer der gesetzlich vorgeschriebenen 45-minütigen Pausen für die Lenker und Lenkerinnen ist so eine Zwischenladung für weitere 200 Kilometer möglich. Noch im Laufe des Jahres 2023 wird der Ladekorridor mit zwei weiteren Standorten verdichtet.

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VCÖ: In Wien wurde heuer im 1. Quartal neuer Radfahr-Rekord erreicht

VCÖ (Wien, 24. April 2023) – Der Radverkehr ist heuer in Wien erneut gestiegen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. An den 13 Zählstellen, die bereits in den vergangenen fünf Jahren bestanden, wurde im 1. Quartal mit 1,56 Millionen Radfahrerinnen und Radfahrer eine neuer Höchstwert erreicht. Gegenüber dem 1. Quartal 2022 nahm der Radverkehr um 4,3 Prozent zu. Nun beginnt die Zeit, in der traditionell besonders viele Wienerinnen und Wiener ihre Alltagswege mit dem Fahrrad gesund und klimafreundlich zurücklegen. Der VCÖ spricht sich daher dafür aus, dort, wo Radwege zu eng werden und es möglich ist, eine Kfz-Fahrbahn temporär für den Radverkehr umzuwidmen.

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Foto: Bezirksvertretung 6. Bezirk