VCÖ-Magazin 2022-02 Ausflugsziele klimaverträglich gut erreichbar machen

Für Ausflüge den Öffentlichen Verkehr und das Fahrrad wählen, schützt Landschaft, Natur und Klima. Auch deswegen ist in Österreich der Klima- und Landschaftsschutz in Verbindung mit nachhaltigen Mobilitätsstrategien besonders wichtig.

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Das Klimaticket Österreich verändert die Nachfrage nach Öffentlichem Verkehr, das zeigen bereits die ersten Monate. Es braucht Begleitmaßnahmen und ergänzende Angebote. Die regionalen Klimatickets in den Verkehrsverbünden der Bundesländer, wie übertragbare Klimatickets in Salzburg oder die Verknüpfung mit Fahrradboxen und Carsharing-Angeboten in Vorarlberg, zeigen mögliche Weiterentwicklungen.

Öffentlicher Verkehr muss ganzheitlich gedacht, Prioritäten und Angebote neu gesetzt werden. Die App naturtrip.org sucht nicht den Weg von A nach B, sondern mit Bus und Bahn gut erreichbare Ausflugsziele – fährt zur Badestelle x gerade kein Bus, wird Badestelle y vorgeschlagen, wo gerade ein Bus hinfährt. Die Suchmaschine www.zuugle.at bietet zu über 3.000 Ausflügen die Anreise mit dem Öffentlichen Verkehr. Klimaverträgliche Mobilitätsangebote wie Bahn- und Buslinien, Ruf- und Wanderbusse, Hol- und Bringdienste sowie E-Car- und E-Bike-Sharingangebot müssen zusammenwachsen und für Ausflüge sowie für Alltagswege der lokalen Bevölkerung attraktiv sein.

Das Mobilitätswissen stärken

Die Nachfrage nach Angeboten, die eine klimaverträgliche Anreise ermöglichen, ist durch die Sensibilisierung für das Thema Klimaschutz gestiegen. Viele Menschen, die in größeren Städten leben, haben privat kein Auto oder nutzen es immer weniger.

Das Wissen um klimaverträgliche Mobilitätsangebote und einfach nutzbare Online-Auskunftsmöglichkeiten zu klimaverträglichen Optionen für Anreise und Mobilität vor Ort muss nicht nur bei den Gästen gestärkt, sondern auch in Tourismus- und Gastronomiebetrieben sowie bei Ausflugszielen und Gemeinden selbstverständlich werden. In Tirol unterstützen Mobilitätscoaches Betriebe dabei, die geänderten Reisebedürfnisse zu verstehen und Informationen für Reisende in geeigneter Form bereitzustellen. Die CO2-Emissionen durch Ausflüge und Reisen, wie auch in anderen Sektoren, sind zu senken – das ist auch zentrales Ziel der Klimapolitik Österreichs und der EU – die aktuelle Regierung Österreichs sieht Klimaneutralität bis zum Jahr 2040 vor. Dafür auch den Freizeitverkehr in klimaverträgliche Bahnen zu lenken, ist ein Gebot der Stunde.

Mit dem Klimaticket einfach raus

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Mit den Öffentlichen über die Grenzen

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Bahn und Bus machen Radausflüge flexibel

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Mit Bahn und Bus ausfliegen

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Isabella Uhl-Hädicke - Lernen, mit der Klimakrise als existenzieller Bedrohung umzugehen

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Kommentare und Veranstaltungen

Ausflug as a Service
von Michael Schwendinger, VCÖ-Verkehrspolitik

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Nachhaltige Mobilität zur ersten Wahl machen - von Lina Mosshammer, VCÖ-Verkehrspolitik

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VCÖ-Fachkonferenz - Verstärkte Maßnahmen für Verlagerung auf Bahn nötig

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Aus der Praxis

Katleen Johne und Brigitte Hainzer - Mobilitätscoaching in Tirol wurde Erfolgsmodell

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Barbara Dusek - Umweltzeichen für Anreise ohne privaten Pkw

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Jan Salcher - Tourismusverbände springen auf

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Hermann Weiß - Maßgeschneiderte Zielvorschläge

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VCÖ-Bahnhofstest: St. Pölten Hauptbahnhof sowie Bahnhof Lienz und Bahnhof Mariazell von den Fahrgästen am besten bewertet

Wien (VCÖ, 21. August 2026) – Beim diesjährigen VCÖ-Bahnhofstest wurde der Hauptbahnhof St. Pölten von den Fahrgästen am besten von allen großen Bahnhöfen bewertet. „Silber“ geht heuer an Wien Westbahnhof, „Bronze“ an den Grazer Hauptbahnhof. Zum schönsten Bahnhof wurde von den Fahrgästen der Wiener Hauptbahnhof gewählt. Bei den größeren Bahnhöfen außerhalb der Landeshauptstädte gewinnt beim VCÖ-Bahnhofstest der Bahnhof Lienz vor dem Bahnhof Hohenems und dem Bahnhof St. Paul im Lavanttal. In dieser Kategorie gewinnt der Bahnhof Feldkirch die Wahl zum schönsten Bahnhof, bei den kleinen Bahnhöfen wurde der Bahnhof Mariazell am besten bewertet.

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VCÖ: Wien ist die Nachtzug-Hauptstadt der EU

VCÖ (Wien, 16. August 2026) – Im EU-Hauptstädte-Vergleich ist Wien bei den Nachtzugverbindungen der Spitzenreiter, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. 15 Enddestinationen sind mit Nachtzügen von Wien aus sinnvoll erreichbar. An zweiter Stelle folgen Bukarest und Budapest mit jeweils zwölf. Zehn EU-Hauptstädte sind mit dem Nachtzug nicht erreichbar. Der VCÖ fordert mehr Nachtzugverbindungen in der EU und ein einfacheres Suchen und Buchen internationaler Bahnreisen in Europa.

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Foto: ÖBB/Harald Eisenberger