Bessere Mobilität für die Regionen

Auch die Menschen in den Regionen haben das Recht auf ein gutes, öffentlich zugängliches Mobilitätsangebot. Dazu zählt neben öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Mikro-ÖV-Angeboten auch eine sichere Rad-Infrastruktur. Dass auch in dünner besiedelten Regionen ein qualitätsvolles öffentliches Mobilitätsangebot möglich ist, zeigen Beispiele sowohl in Österreich als auch international. Damit wird die Mobilität der Bevölkerung erhöht. Statt Autoabhängigkeit gibt es mehr Freiheit in der Verkehrsmittelwahl, was wiederum die Mobilitätskosten für die Bevölkerung reduziert. Die Region wird sowohl als Wohn- als auch Arbeitsort attraktiver und nicht zuletzt kommt Österreich damit auch seinen Klimazielen näher.

Diese VCÖ-Publikation beleuchtet mit graphisch aufbereiteten Daten und Fakten die Mobilitätssituation in den ländlichen und kleinstädtischen Regionen und welche Potenziale für mehr klimaverträgliche Mobilität derzeit brachliegen. Die VCÖ-Publikation gibt zudem einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten für öffentlich zugängliche Mobilitätsangebote und für welche Bereiche welche Angebote besonders gut geeignet sind. Dass das alles nicht nur Theorie ist, sondern auch in der Praxis gut funktioniert, zeigen erfolgreiche Good-Practice-Beispiele, die in der Publikation vorgestellt werden.

Kompakte Siedlungsstrukturen erleichtern die Umsetzung klimaverträglicher Mobilitätsangebote in den Regionen. Einzelne Bundesländer setzen daher bereits Schritte, um mit Hilfe der Raumordnung die Fehlentwicklungen der Vergangenheit zu korrigieren.

Wien 2023, 36 Seiten, 30,-- Euro

ISBN 978-3-903265-16-5

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Vielfalt in der Verkehrsplanung als Chance

Im öffentlichen Raum sind Menschen mit unterschiedlichen Verkehrs- und Mobilitätsbedürfnissen  unterwegs. Doch schafft die Verkehrsplanung meist noch immer die besten Bedingungen vor allem für jene, die im Pkw unterwegs sind und übersieht die Hürden für viele andere Gruppen.

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VCÖ-Bahntest: Die Hälfte der Bahnfahrgäste hat Autofahrten auf die Bahn verlagert

VCÖ (Wien, 5. Jänner 2022) – Was bewegt zum Umstieg vom Auto auf die Bahn? Das hat der VCÖ beim aktuellen VCÖ-Bahntest erhoben. Die Hälfte der österreichweit in den Zügen von sieben Bahnunternehmen befragten über 8.800 Fahrgästen fährt heute Strecken mit dem Zug, die früher mit dem Auto gefahren wurden. Die wichtigsten Beweggründe: Kürzere Fahrzeit und verbessertes Angebot der Bahn. Acht von zehn Fahrgästen gaben an, dass sie noch Autofahrten auf die Bahn verlagern könnten, wenn die Gesamtreisezeit inklusive der Anschlüsse verkürzt wird. Der VCÖ fordert ein dichteres Öffi-Netz mit häufigeren Verbindungen und ein verbessertes Angebot für die erste und letzte Meile in den Regionen.

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Foto: Sarah Duit