Energiewende im Verkehr – erneuerbar und elektrisch

Der Verkehr in Österreich ist nach wie vor von importiertem Erdöl abhängig. Und der Energiebedarf ist in den vergangenen Jahren statt zu sinken weiter gestiegen. Die Klimaziele sind nur erreichbar, wenn der Energiebedarf des Verkehrs bis zum Jahr 2050 massiv reduziert wird und hauptsächlich durch erneuerbare Energie gedeckt werden kann. Dies gelingt nur durch die Strategie Verkehr vermeiden, auf klimaverträgliche Verkehrsmittel verlagern und den restlichen Verkehr effizienter machen. Elektrifizierung spielt dabei eine zentrale Rolle, wobei E-Mobilität heute vor allem Öffentlicher Verkehr ist.

VCÖ-Factsheet "Energiewende im Verkehr rascher voranbringen"

In der VCÖ-Publikation „Energiewende im Verkehr – erneuerbar und elektrisch“ wird anhand von zahlreichen Daten sowie nationalen und internationalen Good Practice-Beispielen gezeigt, welche Entwicklungen und Rahmenbedingungen es braucht, um eine Energiewende im Verkehr zu erreichen. Das Ausbaupotenzial erneuerbarer Energien in Österreich wird ebenso beleuchtet, wie das Potenzial neuer technologischer Entwicklungen – etwa sinnvolle Anwendungsbereiche für Wasserstoff und sogenannte E-Fuels. Die Rolle von E-Pkw sowie jene des Öffentlichen Verkehrs im Rahmen der notwendigen Mobilitätswende werden ebenso thematisiert, wie Herausforderungen im Bereich des Gütertransports. Zusätzlich werden wichtige Rahmenbedingungen, wie die europäische „Clean Vehicles Directive“ und eine notwendige, adäquate Besteuerung von Treibhausgas-Ausstoß, analysiert.

Wien 2019, 42 Seiten, 30,-- Euro

ISBN 978-3-903265-03-5

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VCÖ: Erdölimporte aus Russland stoppen

VCÖ (Wien, 22. Februar 2022) – Der Einmarsch Russlands in die Ukraine muss zu einem Stopp der Erdölimporte aus Russland führen, fordert der VCÖ. Seit dem Jahr 2010 importierte Österreich rund acht Millionen Tonnen Rohöl, im Jahr 2020 bezog Österreich zehn Prozent der Rohölimporte aus Russland. Der Großteil des Erdöls kommt aus Staaten mit massiven Defiziten bei Menschenrechten und Demokratie. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, um Mobilität und Gütertransporte rascher von Erdöl unabhängig zu machen.

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VCÖ: Trotz Höchststand ist Dieselpreis in Österreich deutlich niedriger als im EU-Schnitt

VCÖ (Wien, 16. Februar 2022) – Der reale Spritverbrauch von Österreichs Diesel-Pkw ist seit dem Jahr 2000 um lediglich einen halben Liter pro 100 Kilometer gesunken, macht der VCÖ aufmerksam. Dass in den vergangenen Jahren immer mehr übergewichtige und übermotorisierte Modelle auf den Markt gebracht wurden, schadet der Umwelt und kommt den Autofahrerinnen und Autofahrern bei steigenden Spritpreisen teuer. Nicht inflationsbereinigt hat der Dieselpreis einen Höchstwert erreicht und ist um einen Cent höher als im September 2012. Diesel kostet in Österreich aber deutlich weniger als im EU-Schnitt, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Die Mobilitätsorganisation VCÖ gibt Tipps, wie Spritverbrauch und damit die Kosten reduziert werden können.

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Foto: Sarah Duit