Energiewende im Verkehr – erneuerbar und elektrisch

Der Verkehr in Österreich ist nach wie vor von importiertem Erdöl abhängig. Und der Energiebedarf ist in den vergangenen Jahren statt zu sinken weiter gestiegen. Die Klimaziele sind nur erreichbar, wenn der Energiebedarf des Verkehrs bis zum Jahr 2050 massiv reduziert wird und hauptsächlich durch erneuerbare Energie gedeckt werden kann. Dies gelingt nur durch die Strategie Verkehr vermeiden, auf klimaverträgliche Verkehrsmittel verlagern und den restlichen Verkehr effizienter machen. Elektrifizierung spielt dabei eine zentrale Rolle, wobei E-Mobilität heute vor allem Öffentlicher Verkehr ist.

VCÖ-Factsheet "Energiewende im Verkehr rascher voranbringen"

In der VCÖ-Publikation „Energiewende im Verkehr – erneuerbar und elektrisch“ wird anhand von zahlreichen Daten sowie nationalen und internationalen Good Practice-Beispielen gezeigt, welche Entwicklungen und Rahmenbedingungen es braucht, um eine Energiewende im Verkehr zu erreichen. Das Ausbaupotenzial erneuerbarer Energien in Österreich wird ebenso beleuchtet, wie das Potenzial neuer technologischer Entwicklungen – etwa sinnvolle Anwendungsbereiche für Wasserstoff und sogenannte E-Fuels. Die Rolle von E-Pkw sowie jene des Öffentlichen Verkehrs im Rahmen der notwendigen Mobilitätswende werden ebenso thematisiert, wie Herausforderungen im Bereich des Gütertransports. Zusätzlich werden wichtige Rahmenbedingungen, wie die europäische „Clean Vehicles Directive“ und eine notwendige, adäquate Besteuerung von Treibhausgas-Ausstoß, analysiert.

Wien 2019, 42 Seiten, 30,-- Euro

ISBN 978-3-903265-03-5

Publikation im Downloadbereich kostenlos herunterladen

Zurück zur Übersicht

VCÖ: Im Juli waren Treibstoffpreise höher als im Juni - Diesel aber billiger als im Mai, April und März

VCÖ (Wien, 31. Juli 2026) – Der Medianpreis für einen Liter Diesel betrug im Juli 1,90 Euro, jener für Eurosuper war mit 1,79 Euro um elf Cent niedriger, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der E-Control zeigt. Der Dieselpreis war damit im Juli aufgrund der neuerlichen Eskalation im Irankrieg um rund zwölf Cent höher als im Juni, aber niedriger als in den Monaten Mai, April und März. Für einen Liter Eurosuper war im Juli im Schnitt um zehn Cent mehr zu zahlen als im Juni. Die Mobilitätsorganisation VCÖ kritisiert fehlende Maßnahmen zur Reduktion des Spritverbrauchs und der Erdölabhängigkeit des Verkehrs.

Mehr dazu
Foto: Zapfhahn, welcher ein Diesel-Auto betankt.

VCÖ: Wien-Mariahilf ist Österreichs E-Pkw-Spitzenreiter mit über 50 Prozent im 1. Halbjahr, außerhalb Wiens ist der Bezirk Rohrbach E-Pkw-Champion

VCÖ (Wien, am 10. Juli 2026) – Mit fast 53 Prozent hat Wien-Mariahilf im ersten Halbjahr 2026 den höchsten E-Pkw-Anteil in Österreich, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Außerhalb Wiens liegt der Bezirk Rohrbach im Mühlviertel mit 44 Prozent an der Spitze. Bei den Landeshauptstädten hat Linz mit rund 30 Prozent den höchsten E-Pkw-Anteil. 64 Prozent aller Neuwagen werden auf Firmen oder andere juristische Personen zugelassen, bei Diesel-Pkw beträgt der Anteil sogar 81 Prozent. Der VCÖ fordert ein Ende der steuerlichen Begünstigung von privat genutzten Firmenwagen mit Verbrennungsmotor.

Mehr dazu
Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern