Mobilitätsmanagement

Arbeitswege sind werktags der häufigste Wegzweck. Zusammen mit Dienstwegen verursachen sie rund die Hälfte des Pkw- Verkehrs der Haushalte in Österreich. Ein Großteil der Wege sind Routinewege und werden meist mit dem gleichen Verkehrsmittel zurückgelegt. Mobilitätsmanagement ist ein starker Hebel, um die Verkehrswende voranzutreiben und kann von Betrieben, Schulen, Gemeinden und im Tourismus umgesetzt werden. Erfolgreiches Mobilitätsmanagement reduziert die Anzahl an notwendigen Pkw-Abstellplätzen, steigert die Attraktivität als Arbeitgeber und reduziert die Verkehrsbelastung in der Region . Touristisches Mobilitätsmanagement entwickelt Angebote für eine autofreie An- und Abreise sowie autofreie Mobilität vor Ort. Davon profitiert oft auch die lokale Bevölkerung. Bildungseinrichtungen haben durch Mobilitätsmanagement die Chance, den Verkehr im Schulumfeld zu reduzieren und Kindern und Jugendlichen einen selbständigen und sicheren Kindergarten- und Schulweg zu ermöglichen.

Der Leitfaden „Nachhaltiges Mobilitätsmanagement – Wie österreichische Unternehmen Mobilität effizient gestalten können“ von VCÖ und WWF bietet eine kompakte Anleitung, ergänzt durch Praxisbeispiele, die zeigen, wie Mobilitätsmanagement in vier Schritten erfolgreich umgesetzt werden kann. Hier geht es zum Leitfaden (PDF-Download).

VCÖ – Triple M-Umfrage: Reduktion der Anzahl der Verbrenner-Autos verringert aus Sicht der Mehrheit der Wiener Bevölkerung die Hitzebelastung in der Stadt

VCÖ (Wien, 3. August 2026) – Der Verkehr erhöht nicht nur durch die versiegelten Fahrbahnen und Parkplätze die Hitzebelastung, sondern auch durch die Abwärme von Kfz mit Verbrennungsmotor, wie Studien zeigen. In Wien ist die Mehrheit der Bevölkerung überzeugt, dass eine Reduktion von Verbrenner-Autos in der Stadt auch die Hitzebelastung reduziert, weist die Mobilitätsorganisation VCÖ auf eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Triple M hin. Am stärksten stimmen Familien, Personen mit Matura sowie unter 50-Jährige zu. Der VCÖ fordert eine Reduktion der Verkehrsbelastung, mehr Verkehrsberuhigung und verstärkte Maßnahmen für eine effizientere Mobilität in und nach Wien.

Mehr dazu

VCÖ: Einseitige Erhöhung des Sachbezugs bei Elektro-Firmenwagen ist kontraproduktiv

VCÖ (Wien, am 5. Juni 2026) – Während für die private Nutzung von Elektro-Firmenwagen ab dem Jahr 2027 erstmals ein Sachbezug eingeführt wird, wird der bereits bestehende Sachbezug für Verbrenner-Firmenwagen nicht erhöht. Damit sinkt der Anreiz für die Anschaffung von Elektroautos als Firmenwagen, was für die Energie- und Klimaziele kontraproduktiv ist. Die Zahl der privat genutzten Firmenwagen hat sich seit dem Jahr 2014 auf rund 198.000 im Vorjahr fast verdoppelt, informiert der VCÖ. Der VCÖ fordert eine Erhöhung des Sachbezugs für Verbrenner-Firmenwagen im Ausmaß des neuen Sachbezugs für E-Pkw sowie die Abschaffung der Deckelung des Sachbezugs.

Mehr dazu

Mobilität in Gemeinden und Städten wirksam verbessern

VCÖ - Mobilität mit Zukunft (2026) – Gemeinden und Städte sind zentrale Akteure der Mobilitätswende. Kommunales Mobilitätsmanagement entlastet das Budget, belebt den Ortskern und sichert Teilhabe, oft mit überschaubaren Mitteln. Gemeinden haben dabei mehr Handlungsspielraum, als oft angenommen.

Mehr dazu
Geschwindigkeitsanzeige, die anzeigt, dass zu schnell gefahren wird

Aus der Praxis – Matthias Pokorn

Gute Mobilität muss nicht erklärt werden, sie muss funktionieren!

Mehr dazu

Kooperation für überregionale Tourismusmobilität

Seit dem Jahr 2016 arbeiten in Kärnten acht Tourismusregionen zusammen, um klimafreundliche Lösungen für die letzte Meile im Tourismus zu entwickeln. Zu diesem Zweck wurde die Touristische Mobilitätszentrale Kärnten gegründet.

Mehr dazu
Symbolbild

Carsharing für lokale Bevölkerung und den Tourismus

Immer mehr Menschen wollen Öffentlichen Verkehr auch für den Urlaub nutzen. Die Gemeinde Bad Hofgastein in Salzburg kommt dieser Nachfrage seit dem Jahr 2022 mittels Carsharing entgegen. An sechs vorrangig touristischen Standorten steht dafür ein E-Pkw zur Verfügung.

Mehr dazu
Carsharing Autos in Berglandschaft

Pendeln und die Bahn: Eine Beziehung mit Potenzial für mehr

Auch im Jahr 2022 hat der VCÖ mit dem VCÖ-Bahntest die größte unabhängige Fahrgastbefragung in den Zügen Österreichs durchgeführt. Teilgenommen haben knapp 9.400 Fahrgäste, befragt wurde im Zeitraum Mai bis Juni 2022 in zehn verschiedenen Bahnunternehmen. Mit 22 Prozent die größte Gruppe der befragten Bahnfahrgäste war zur Arbeit oder von dort wieder nach Hause unterwegs. Anlässlich der gestiegenen Treibstoffpreise bieten die Ergebnisse des VCÖ-Bahntests die Gelegenheit, mehr über die Beziehung zwischen Pendlerinnen und Pendlern und der Bahn herauszufinden – und sich der Frage anzunähern: Geht da noch mehr?

Mehr dazu
Foto: Spencer Imbrock, unsplash

VCÖ-Fachveranstaltung: Erfolgreiches Mobilitätsmanagement von Gemeinden und Städten

Die Mobilität in Städten steht oft im Fokus der öffentlichen Diskussion, deutlich weniger Aufmerksamkeit wird der Mobilität in Gemeinden und Kleinstädten geschenkt. Dabei ist hier die Herausforderung, der Bevölkerung ein umfassendes Mobilitätsangebot zu bieten, besonders groß. Aber es gibt auch etliche Good-Practice-Beispiele, die ihrer Bevölkerung ein vielfältiges und umweltverträgliches Mobilitätsangebot zur Verfügung stellen. Einige dieser Beispiele wurden am 9. Juli bei der VCÖ-Online-Fachveranstaltung vorgestellt, an der mehr als 230 Interessierte teilgenommen haben.

Mehr dazu
Sharing-Optionen Baden

VCÖ-Fachveranstaltung: Erfolgreiches Mobilitätsmanagement im Tourismus

Die Dauer der Übernachtungen sinkt, die Anzahl der Urlaubsreisen steigt. Diese Entwicklungen führen auch zu mehr Verkehr. Mehr Autoverkehr belastet die Anrainerinnen und Anrainer, der Tourismus bekommt Akzeptanzprobleme bei der einheimischen Bevölkerung. Bei der VCÖ-Fachveranstaltung am 3. September 2025, an der mehr als 200 Personen teilnahmen, wurden Maßnahmen und Goodpractice-Projekte vorgestellt, die die Bundesländer und Tourismusregionen umsetzen können, damit mehr Gäste mit Bahn oder Bus anreisen und vor Ort mit öffentlichen Verkehrsmitteln statt mit dem Auto mobil sind. Mit verbesserten Öffi-Angeboten wird das Tourismusland Österreich zudem für die wachsende Anzahl autofreier Haushalte in Europas Großstädten als Urlaubsdestination attraktiver.

Mehr dazu
Copyright: VCÖ