Öffentlicher Verkehr und Sharing

Mobilität ist eine Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Gleichzeitig wollen oder können viele Menschen in Österreich kein eigenes Auto lenken. Der Öffentliche Verkehr ist das Rückgrat der Mobilitätsicherung für alle Bevölkerungsgruppen.

Menschen im Öffentlichen Verkehr sind energieeffizienter und klimaverträglicher unterwegs, als mit dem Pkw, meist sparen sie dabei sogar Geld. Der Öffentliche Verkehr ist Vorreiter bei der Elektromobilität und ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Mikro-ÖV, Sharing Angebote  und Fahrgemeinschaften ergänzen den Öffentlichen Verkehr, indem sie flexible und nachhaltige Transportmöglichkeiten bieten. Sie reduzieren die Anzahl der insgesamt benötigten Fahrzeuge und fördern die effiziente Nutzung vorhandener Ressourcen.

VCÖ und Stadträtin Sima: Wiener*innen heute nachhaltiger mobil als vor 20 Jahren - 20. VCÖ-Mobilitätspreis Wien gestartet

VCÖ (Wien, 10. April 2024) - Viele Wienerinnen und Wiener sind nachhaltig mobil: Neun von zehn fahren zumindest gelegentlich mit den Öffis, mehr als die Hälfte nutzt das Fahrrad als Verkehrsmittel. Mit 74 Prozent legen die Wienerinnen und Wiener insgesamt fast dreimal so viele Alltagswege zu Fuß, mit Öffis und Fahrrad zurück wie mit dem Auto, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. Die Ausgangslage ist also gut, dennoch gibt es natürlich auch in Wien noch Potenzial für mehr nachhaltige Mobilität. Der diesjährige VCÖ-Mobilitätspreis Wien steht deshalb unter dem Motto "Mobilität nachhaltig verbessern", der heute von Stadträtin Ulli Sima, dem VCÖ und den ÖBB gestartet wurde. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass nachhaltige Mobilität nicht nur Treibhausgase reduziert, sondern auch Kosten. Im Nachhaltigkeit-Check der Mobilität stehen bewegungsaktive Mobilität sowie der Öffentliche Verkehr am Podest.

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Foto: Sarah Duit

VCÖ: Hälfte des Schienengüterverkehrs in der EU ist grenzüberschreitend, in Österreich sogar 80 Prozent

VCÖ (Wien, 14. März 2024) – Während im Schienengüterverkehr grenzüberschreitende Transporte in Europa einen sehr hohen Anteil haben, ist dieser im Personenverkehr niedrig, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. In Österreich beträgt der Anteil internationaler Fahrten an der Verkehrsleistung im Schienengüterverkehr sogar 80 Prozent. Tenor bei der heutigen VCÖ-Fachkonferenz: Es braucht im Schienenverkehr mehr europäisches Denken und Handeln. Der verstärkte Ausbau der Schieneninfrastruktur, die Beseitigung nationaler Hürden sowie ein einfaches Planen und Buchen von internationalen Bahnreisen in Europa, sind zentrale Aufgaben für die künftige EU-Kommission, für das EU-Parlament und auch für die einzelnen EU-Mitgliedstaaten, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ.

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Foto: Sarah Duit

Zu Fuß oder per Rad zum Öffentlichen Verkehr

Werden die Wege zu Bus oder Bahn zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt, so profitieren Umwelt und Gesundheit gleichermaßen. Wichtig sind gut und sicher erreichbare Haltestellen, ausreichend Fahrradabstellplätze und Barrierefreiheit.

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Klimawandel setzt der Verkehrsinfrastruktur zu

Überschwemmungen, Murenabgänge, Hitze – die Folgen von Extremwettereignissen wirken sich immer deutlicher auf Österreichs Verkehrsinfrastruktur aus und verteuern den Erhalt von Straßen- und Schienenanlagen.

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Der Trans-Val-de-Marne in Paris fährt auf eigener Spur

Seit dem Jahr 1993 ist die lokale Buslinie namens Trans-Val-de-Marne (TVM) im Süden von Paris in Betrieb. Besonders ist, dass rund 19 Kilometer der 20-Kilometer-Strecke eine Busspur sind.

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Kooperation für überregionale Tourismusmobilität

Seit dem Jahr 2016 arbeiten in Kärnten acht Tourismusregionen zusammen, um klimafreundliche Lösungen für die letzte Meile im Tourismus zu entwickeln. Zu diesem Zweck wurde die Touristische Mobilitätszentrale Kärnten gegründet.

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Fahrgast-Check: Viele Haltestellen mit Mängeln

Busse erbringen fast zwei Drittel der Angebotskilometer im Öffentlichen Verkehr Österreichs, Millionen Fahrgäste sind jährlich damit unterwegs. Viele von ihnen warten auf ihr Fahrzeug an einem nackten Schild am Straßenrand: ohne Dach, ohne Sitzgelegenheit, manchmal nicht barrierefrei und viel zu oft ohne gesicherten Weg über die Fahrbahn. Die VCÖ-Initiative „Haltestellen im Fahrgast-Check“ hat im Frühjahr 2026 erstmals landesweit erfasst, wie es um die Bushaltestellen in Österreich steht. Das Ergebnis ist eindeutig – und der Handlungsbedarf groß.

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Foto: Spencer Imbrock, unsplash

Automatisierte Fahrzeuge im Straßenverkehr: Chance oder Risiko?

Vollautomatisierte Fahrzeuge werden die Mobilität im kommenden Jahrzehnt absehbar stark verändern. Ob das eine gute oder schlechte Nachricht ist, hängt von den gesetzten Rahmenbedingungen ab.

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Foto: Spencer Imbrock, unsplash

Mobilitätsgespräch 2025: Faire und effiziente Mobilität mit Daten und KI

Beim 7. Mobilitätsgespräch lag der Fokus auf den Herausforderungen und Chancen von großen Mengen an Daten, KI und Fairness in der Mobilität. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Mobilität fair und effizient gestaltet wird. Von Data Gap, Datenschutz, Mobility Data Space, Green AI, autonomes Fahren bis hin zu Kooperationen und Wir-System.

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Foto: ÖBB/Andreas Scheiblecker

VCÖ-Fachveranstaltung: Bahnfahren in Österreich im Fahrgast-Check

Wie zufrieden sind die Fahrgäste mit dem Bahnfahren in Österreich? Welche Leistungen werden gut bewertet, welche werden als verbesserungswürdig gesehen? Welche Auswirkungen hatte die Einführung des KlimaTickets auf das Bahnfahr-Verhalten in Österreich? Diese und weitere Fragen wurden bei dieser VCÖ-Online-Fachveranstaltung "Bahnfahren in Österreich im Fahrgast-Check" am 16. Oktober 2025 beleuchtet.

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Foto: Carsharing