Online-Voting VCÖ-Mobilitätspreis – Kategorie "Energie- und Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft "
Welches der von der Fachjury beim VCÖ-Mobilitätspreis 2026 nominierten Projekte und Konzepte gefällt Ihnen am besten?
Die drei vom Publikum höchstgewerteten Projekte erhalten abgestuft Zusatzpunkte. Die Zusatzpunkte werden zur Bewertung durch die Fachjury addiert, die Summe ergibt das Gesamtergebnis. Das Online-Publikumsvoting wird am Donnerstag, 23. Juli beendet. Das Endergebnis wird Ende September bekanntgegeben.
Unten sehen Sie die in dieser Kategorie von der Fachjury am besten bewerteten Einreichungen. Bitte wählen Sie jenes Projekt aus, dass Sie mit Ihrer Stimme unterstützen möchten!
Welches Projekt in der Kategorie "Energie- und Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft" erhält Ihre Stimme?
Mehr Informationen zu den nominierten Projekten
Christophorus kann im Öffentlichen Nahverkehr durch die erfolgreiche Umsetzung der 3. Ausbaustufe mit nunmehr 17 E-Bussen inzwischen sämtliche Regelfahrzeuge der Kraftfahrlinien sowie des Tuxer Sportbusses zu 100 Prozent elektrisch und ausschließlich mit Ökostrom betreiben und dies teils in hochalpinem und entsprechend herausforderndem Gelände..
Das Firmenareal samt Ladeinfrastruktur befindet sich in Mayrhofen auf 636 Meter Seehöhe. Haltestellen, wie z. B. die Hintertuxer Gletscherbahn liegt jedoch auf 1.500 m Seehöhe und der Schlegeis Stausee sogar auf bis zu 1.800 m Seehöhe .Eine Besonderheit im Energiemanagement ist zudem der Schneekettenbetrieb der Fahrzeuge im Winter.
Eingereicht von: Christophorus Busbetriebs GmbH
Die Einführung neuer elektrischer Reisebusse hat das Ziel, komfortables Reisen mit modernster, emissionsfreier Technologie zu verbinden und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Die E-Reisebusse reduzieren den CO₂-Ausstoß, Lärm und fossile Emissionen deutlich und bieten gleichzeitig höchsten Fahrgastkomfort. Die Busse werden zu 100 Prozent mit Ökostrom geladen.
Eingereicht von: Dr. Richard Reisebus GmbH & Co KG
Schachinger Logistik steht vor der Aufgabe, den steigenden Energiebedarf einer elektrischen Flotte mit volatilen Strompreisen und begrenzten Netzkapazitäten zu vereinen. Der Standort Hörsching verursacht jährlich rund 30.000 Tonnen CO₂ durch dieselbetriebene Fahrzeuge und ist stark von Energiemarktschwankungen betroffen. Mit der Klimastrategie „Roadmap to Zero“ und der Initiative „Raus aus Gas“ verfolgt SCHACHINGER das Ziel, Energie selbst zu erzeugen, zu speichern und flexibel zu nutzen.
Die Lösung ist eines der größten logistischen Speichersysteme Europas: ein 60‑MWh‑ 30 MW BESS, kombiniert mit PV-Anlage und moderner E‑Ladeinfrastruktur. Das System speichert PV-Überschüsse für das nächtliche Laden der E‑Lkw und erreicht bilanziell rund 95 Prozent Autarkie. Es reduziert Lastspitzen, entlastet das Netz und stabilisiert es durch Aufnahme überschüssiger Energie bzw. Bereitstellung negativer Regelenergie. Ergänzt wird das BESS durch 7 MWp PV (Ausbau auf 10 MWp) sowie aktuell 40 Schnellladepunkte.
Eingereicht von: Schachinger Logistik Holding GmbH
Die Energiegenossenschaft Elsbeere Wienerwald entwickelt gemeinsam mit der NeuKom, der Stadt Neulengbach sowie wissenschaftlichen Partnern ein Reallabor für Energiegemeinschaften, Elektromobilität und bidirektionales Laden im ländlichen Raum. Zentrum des Projekts ist der Bauhof Neulengbach, an dem Photovoltaik, Batteriespeicher, Elektrofahrzeuge und intelligente Ladeinfrastruktur praktisch miteinander verbunden werden. Am Standort stehen mehr als 330 kWp PV-Leistung, rund 140 kWh stationäre Speicher sowie acht kommunale Elektrofahrzeuge zur Verfügung. Dadurch können Fahrzeugbatterien als flexible Energiespeicher genutzt werden. Die Energiegenossenschaft zählt bereits mehr als 1.600 Mitglieder. Gemeinsam mit Forschungsprojekten wie „storebility2Market“ und „EGENT“ werden innovative Lösungen für Gemeinden und EEG entwickelt und praktisch getestet.
Eingereicht von: Energiegenossenschaft Elsbeere Wienerwald eGen
Das eBus-Projekt der Verkehrsbetriebe Burgenland (VBB) zeigt, wie emissionsfreie Mobilität im ländlichen Raum erfolgreich umgesetzt werden kann. Neun Elektrobusse und 14 Ladepunkte werden in den regulären Linienbetrieb integriert und überwiegend mit erneuerbarer Energie aus Sonne und Wind betrieben. Dadurch werden jährlich rund 620.000 kg CO₂ eingespart, lokale Emissionen wie NOx und Feinstaub vermieden und die Lärmbelastung deutlich reduziert.
Das Projekt verbindet moderne Fahrzeugtechnik, intelligente Ladeinfrastruktur, digitales Lademanagement, optimierte Umlaufplanung und barrierefreie Fahrgastinformation zu einem Gesamtsystem. Über 1,2 Millionen Fahrgäste jährlich profitieren von einem leisen, komfortablen und gut zugänglichen Angebot.
Damit stärkt das Projekt den Öffentlichen Verkehr als attraktive Alternative zum Auto und schafft ein ausbaufähiges Modell für nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum.
Eingereicht von: Verkehrsbetriebe Burgenland GmbH
In Kooperation mit: