Online-Voting VCÖ-Mobilitätspreis – Kategorie "Gehen und Radfahren"

Welches der von der Fachjury beim VCÖ-Mobilitätspreis 2026 nominierten Projekte und Konzepte gefällt Ihnen am besten?

Die drei vom Publikum höchstgewerteten Projekte erhalten abgestuft Zusatzpunkte. Die Zusatzpunkte werden zur Bewertung durch die Fachjury addiert, die Summe ergibt das Gesamtergebnis. Das Online-Publikumsvoting wird am Donnerstag, 23. Juli beendet. Das Endergebnis wird Ende September bekanntgegeben.

Unten sehen Sie die in dieser Kategorie von der Fachjury am besten bewerteten Einreichungen. Bitte wählen Sie jenes Projekt aus, dass Sie mit Ihrer Stimme unterstützen möchten!

Welches Projekt in der Kategorie "Gehen und Radfahren" erhält Ihre Stimme?

Bitte rechnen Sie 3 plus 7.

Mehr Informationen zu den nominierten Projekten

Fahrradstraße Meiselstraße

Im Jahr 2025 wurde die Meiselstraße zur begrünten, verkehrsberuhigten Fahrradstraße umgebaut und ist seit Herbst 2025 befahrbar. Auf rund 900 m (Johnstraße–Drechslergasse) hat der Radverkehr Vorrang, so dürfen Kfz nur zufahren oder queren. Zwei Abschnitte (u. a. bei Beckmanngasse–Hustergasse sowie zwischen Johnstraße und Sturzgasse) wurden für den Durchgangsverkehr gesperrt. Zusammen mit dem seit Ende 2024 bestehenden Zwei‑Richtungsradweg auf der Hütteldorfer Straße entstand eine neue Ost‑West‑Verbindung durch den 14. und 15. Bezirk.

Der Umbau verbindet Mobilitätswende und Klimaanpassung: Rund 4.000 m² wurden entsiegelt, davon 900 m² begrünt und 60 Bäume gepflanzt. Neue Aufenthaltsbereiche sowie ein autofreier, klimafitter Schulvorplatz mit Wasserspiel, Sitzmöbeln, Trinkbrunnen und Abstellplätzen erhöhen Sicherheit, Komfort und Lebensqualität.

Eingereicht von: Bezirksvorstehung Rudolfsheim-Fünfhaus, Bezirksvorstehung Penzing, Grätzllabor RudolfsheimFünfhaus, Grätzllabor Penzing

Hernals bewegt sich - grüne Mobilität und Aufenthaltsqualität

Im Wiener Bezirk Hernals wurden im Jahr 2025 mit der Fahrradstraße Geblergasse und dem Radweg Alszeile sichere, durchgängige Achsen für den Radverkehr und Fußverkehr geschaffen. Ergänzend wurden Gehsteige verbreitert, sichere Gehbeziehungen hergestellt und Flächen entsiegelt, um Raum für Begrünung und Kühlung zu schaffen.
Ab dem Jahr 2026 wird das Projekt weiterentwickelt. Eine „Bankerloffensive“ stärkt die selbständige Mobilität älterer und bewegungseingeschränkter Menschen. Zwei Biodiversitätskorridore entlang der Radverbindungen, sowie eine 700 m2 große Grünfläche, die in Kooperation mit GLOBAL 2000 naturnah gestaltet wird, verbessern Mikroklima, Artenvielfalt und Aufenthaltsqualität.
Alle weiteren Maßnahmen werden partizipativ umgesetzt. Schulen, Kindergärten, Betriebe, Vereine sowie Bewohnerinnen und Bewohner sind aktiv in Gestaltung und Pflege eingebunden. Das Projekt zeigt, wie Mobilität, Klimawandelanpassung und gesellschaftliche Teilhabe integriert umgesetzt werden können.

Eingereicht von: Bezirk Hernals

Piberbach und Umkreis - Verbindung durch sichere Geh- u. Radwege

In der Gemeinde Piberbach gibt es drei Hauptorte. Das Zentrum in Piberbach sowie die beiden Ortschaften Piberbach West und Weifersdorf. Im Zentrum wurde im Jahr 2024 eine neu gebaute Volksschule errichtet. Piberbach und Piberbach West sind durch eine stark befahrene Landesstraße verbunden. Zudem verbindet Piberbach und Weifersdorf eine stark befahrene Gemeindestraße.

Die beiden Ortschaften Piberbach West und Weifersdorf sollen durch einen sicheren Geh- und Radweg mit dem Hauptort verbunden werden. Der Weg nach Piberbach West existiert bereits und wird über den Erwartungen genutzt. Der Weg nach Weifersdorf steht kurz vor der Umsetzung und wird aufgrund der positiven Erfahrungen sehnsüchtig erwartet.

Eingereicht von: Gemeinde Piberbach

Radweg durch die Lieserschlucht

Errichtet wird eine eigenständige Rad- (und Geh-) verkehrsanlage durch die Lieserschlucht als verkehrssichere und attraktive Verbindung zwischen Spittal an der Drau und Seeboden. Zudem entsteht eine Anbindung der Region Millstätter See mit der Bezirkshauptstadt, nicht nur für touristische-, sondern vor allem für Alltagsradfahrende. Im Besonderen wird durch diese Maßnahme eine fußläufige und radfahrfreundliche Verbindung für mehr als 32.000 Einwohnerinnen und Einwohner einer Region geschaffen.

Eingereicht von: Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 9 - Straßen und Brücken

Radweg Stollhof

Das Projekt ist Teil des langfristigen „3 Täler Radverkehrskonzepts“ der Stadt Klosterneuburg und zielt darauf ab, ein sicheres, durchgängiges und attraktives Radwegenetz für den Alltagsverkehr zu schaffen. Konkret wurde entlang der B14 Kierlinger Straße ein baulich getrennter Geh- und Radweg errichtet. Dadurch wurden Ortszentren (Kierling, Maria Gugging, Klosterneuburg), Siedlungsgebiete sowie öffentliche Einrichtungen besser miteinander und mit überregionalen Radrouten wie dem Donauradweg verbunden. Gleichzeitig wurden auch Infrastrukturen für den Fußverkehr und den Öffentlichen Verkehr verbessert sowie Grünräume neugestaltet. Um den Bau zu ermöglichen, wurde die Fahrbahnbreite der B14 von rund 8 m auf 6,5m rückgebaut.

Eingereicht von: Stadtgemeinde Klosterneuburg

Zu Fuß durch die Stadt Salzburg

Das Projekt „Zu Fuß durch die Stadt Salzburg" beschäftigt sich mit der Verbesserung und Attraktivierung der Mobilität zu Fuß im urbanen Raum.
Die Salzburgerinnen und Salzburger gehen bereits viel zu Fuß: 23 Prozent ihrer Alltagswege legen sie so zurück. Dieser Anteil soll noch weiter steigen, indem Gehwege breiter, sicherer und barrierefreier werden und der öffentliche Raum als Begegnungs- und Aufenthaltsraum gestärkt wird.
Ein wesentlicher Fokus liegt auf kurzen Alltagswegen, insbesondere Schul- und Begleitwegen. Diese sind meist nur wenige Kilometer lang und könnten grundsätzlich gut zu Fuß oder mit dem Rad bewältigt werden, werden in der Praxis jedoch häufig mit dem Auto zurückgelegt.
Genau hier setzt das Projekt an: Sichere, attraktive und durchgängige Gehsteige & Wege sollen dazu beitragen, dass kurze Wege häufiger zu Fuß zurückgelegt werden. Besonders Kinder profitieren von sicheren Schulwegen, ebenso wie alle anderen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.

Eingereicht von:  MA 6/04 Straßen- und Brückenamt

 

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