Online-Voting VCÖ-Mobilitätspreis – Kategorie "Generationengerechte, sozial inklusive und barrierefreie Mobilität"

Welches der von der Fachjury beim VCÖ-Mobilitätspreis 2026 nominierten Projekte und Konzepte gefällt Ihnen am besten?

Die drei vom Publikum höchstgewerteten Projekte erhalten abgestuft Zusatzpunkte. Die Zusatzpunkte werden zur Bewertung durch die Fachjury addiert, die Summe ergibt das Gesamtergebnis. Das Online-Publikumsvoting wird am Donnerstag, 23. Juli beendet. Das Endergebnis wird Ende September bekanntgegeben.

Unten sehen Sie die in dieser Kategorie von der Fachjury am besten bewerteten Einreichungen. Bitte wählen Sie jenes Projekt aus, dass Sie mit Ihrer Stimme unterstützen möchten!

Welches Projekt in der Kategorie "Generationengerechte, sozial inklusive und barrierefreie Mobilität" erhält Ihre Stimme?

Bitte addieren Sie 5 und 2.

Mehr Informationen zu den nominierten Projekten

Barrierefreies Busfahren im Alltag

Mit „Barrierefrei Busfahren im Alltag“ setzen die Stadt Villach, Dr. Richard Kärnten und der ÖZIV Kärnten ein jährliches, praxisnahes Mobilitätstraining um. Menschen mit eingeschränktem Geh- oder Sehvermögen, Rollstuhlnutzende sowie Seniorinnen und Senioren können das städtische Bussystem „BUS:SI“ in geschütztem Rahmen und ohne Zeitdruck testen.

Im Fokus steht das gemeinsame Üben entlang der gesamten Reisekette: die Orientierung, der Ticketkauf, die Nutzung von Rampen sowie der sichere Ein- und Ausstieg. Die Partner verbinden dabei betriebliche Umsetzung auf dem Gelände in Seebach direkt mit der Fachexpertise und Perspektive der Betroffenen. Gleichzeitig schult das Projekt das Fahrpersonal für die spezifischen Bedürfnisse im Alltag.

Ziel ist es, Barrieren abzubauen, die Selbstständigkeit im Umweltverbund zu stärken und Hemmschwellen nachhaltig zu reduzieren – nach dem gemeinsamen Grundsatz: „Barrierefreiheit ist kein Sonderwunsch, sondern ein Grundrecht.“

Eingereicht von: Magistrat der Stadt Villach

F.I.M. (flexibel.inklusiv.mobil) – Untersuchung bedarfsorientierte Mobilitätsangebote

F.I.M. (flexibel.inklusiv.mobil) hat untersucht, warum Menschen mit Behinderungen von bedarfsorientierten Mobilitätsangeboten – Mikro-ÖV, Bedarfsverkehr, Carsharing – faktisch ausgeschlossen sind. Das Projekt hat den Status quo in Österreich (Schwerpunkt Steiermark) erhoben, Fahrzeuge und Buchungssysteme auf ihre reale Nutzbarkeit analysiert, einen barrierefreien Buchungsprozess (Web und Telefon) entwickelt und Empfehlungen für Anbieter, Gemeinden und Politik abgeleitet. Träger: Chance B, LebensGroß, Triagonal. Förderung: FFG, 2024–2026.
Ziel war es, inklusive Mobilität von einer Ausnahme zur Regel zu machen. Menschen mit Behinderungen sollen Bedarfsverkehr und Sharing selbständig, spontan und gleichberechtigt nutzen können – ohne Sonderlösungen oder Abhängigkeit von Dritten. F.I.M. liefert dafür die Grundlagen: einen erprobten barrierefreien Buchungsprozess, einen Anforderungskatalog für Fahrzeuge und Betrieb sowie Empfehlungen für Förderlogiken und Ausschreibungen.

Eingereicht von: Triagonal GmbH

"inklusiv nachhaltig mobil im Bregenzerwald" - Mobilitätsworkshops in den Bregenzerwälder Mittelschulen

Ziel des Regionalprojektes ist es, den öffentlichen Raum für alle Menschen - also auch für Menschen mit Bewegungseinschränkungen - zugänglich zu machen und die öffentlichen Verkehrsmittel und Bushaltestellen in Begegnungszonen zu verwandeln.
Das Projekt erweitert zudem den Bewegungsradius und bietet die Möglichkeit, sowohl mit anderen in Kontakt zu bleiben als auch in Kontakt zu kommen. Es trägt dazu bei, dass Kulturerbe einer selbstverständlichen und großzügigen Hilfsbereitschaft im Bregenzerwald zu erhalten.

Es bringt Kinder und Jugendliche als Akteur*innen ins Spiel und es bietet Menschen mit Behinderungen wertvolle Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten.
So lernen die Kinder und Jugendlichen in den Mobilitätsworkshops, Menschen mit Unterstützungsbedarf im Bereich der Mobilität angemessene Hilfen zukommen zu lassen.

Eingereicht von: Lebenshilfe Vorarlberg GmbH

Lehrgang „Mobilität für Alle“ - Ausbildung zum kommunalen Mobilitätsbeauftragten

Mit dem neuen Lehrgang „Mobilität für Alle“ wurden Gemeinden, Städte und Regionen dabei unterstützt, Mobilität zukunftsfähig, nachhaltig und inklusiv zu gestalten. Ziel des Projekts ist es, kommunale Akteurinnen und Akteure für eine Mobilitätsplanung zu qualifizieren, die die Bedürfnisse aller Bevölkerungsgruppen berücksichtigt und ökologische, soziale sowie altersgerechte Anforderungen mitdenkt. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf jenen Gruppen, die in Planungsprozessen häufig zu wenig berücksichtigt werden – darunter Kinder und Jugendliche, ältere Menschen sowie Personen mit eingeschränkter Mobilität. In zwei Modulen erhielten die Teilnehmenden praxisnahes Grundlagenwissen und konkrete Werkzeuge zu Raum- und Mobilitätsplanung, Barrierefreiheit, bedarfsorientierter Mobilität im ländlichen Raum, zum Umgang mit Mobilitätsarmut sowie erfolgreiche Praxisbeispiele. Gemeinden profitieren langfristig durch qualifizierte Kommunale Mobilitätsbeauftragte und neue Impulse für die tägliche Mobilitätsarbeit.


Eingereicht von: Klimabündnis Österreich GmbH

Mobilitätstrainer*innen Jugend am Werk Steiermark

Jugend am Werk begleitet Menschen mit Behinderung (Nutzer*innen) in unterschiedlichen Lebensbereichen (Wohnen, Arbeit, Beschäftigung). Unsere Erfahrung zeigt: Inklusion und Mobilität sind eng miteinander verknüpft. Teilhabe am öffentlichen, sozialen und politischen Leben hängt maßgeblich vom Grad der individuellen Mobilität ab.
Im Zuge des Mobilitätsprojekts wurden 15 Nutzer*innen, die sich bereits sicher im öffentlichen Raum bewegen, zu Mobilitätstrainer*innen ausgebildet.
Seit Anfang 2025 unterstützen sie nun jene Nutzer*innen, die ihre Mobilität erweitern möchten. Neben dem gezielten Üben bestimmter Strecken (z.B. von zuhause zur Werkstätte) werden auch weiter gefasste Lernziele wie das selbständige Fahren mit Bus, Straßenbahn oder Zug verfolgt.
Dieses Peer-to-Peer Projekt stärkt die Teilhabe am öffentlichen Leben. Das Projekt trägt somit wesentlich zur Erweiterung der Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit und somit zur Verbesserung der Lebensqualität der Teilnehmenden bei.

Eingereicht von: Jugend am Werk Steiermark GmbH

 

 

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