Online-Voting VCÖ-Mobilitätspreis – Kategorie "Internationale Vorbildprojekte"
Welches der von der Fachjury beim VCÖ-Mobilitätspreis 2026 nominierten Projekte und Konzepte gefällt Ihnen am besten?
Die drei vom Publikum höchstgewerteten Projekte erhalten abgestuft Zusatzpunkte. Die Zusatzpunkte werden zur Bewertung durch die Fachjury addiert, die Summe ergibt das Gesamtergebnis. Das Online-Publikumsvoting wird am Donnerstag, 23. Juli beendet. Das Endergebnis wird Ende September bekanntgegeben.
Unten sehen Sie die in dieser Kategorie von der Fachjury am besten bewerteten Einreichungen. Bitte wählen Sie jenes Projekt aus, dass Sie mit Ihrer Stimme unterstützen möchten!
Welches Projekt in der Kategorie "Internationale Vorbildprojekte" erhält Ihre Stimme?
Mehr Informationen zu den nominierten Projekten
STAVANGER, NORWEGEN – Das Projekt für autonome Busse in Stavanger hat einen historischen Meilenstein erreicht. Zum ersten Mal in Norwegen hat die norwegische Straßenverkehrsbehörde den Verkehrsbetrieben Vy und Kolumbus die Genehmigung erteilt, einen autonomen Bus – den autonomen e-ATAK von Karsan – auf regulären öffentlichen Strecken ohne Sicherheitsfahrer am Steuer zu betreiben. Dieser Durchbruch wird durch die Flottenmanagement-Plattform xFlow® von Applied Autonomy ermöglicht.
Während die Software für das autonome Fahren von ADASTEC bereitgestellt wird, fungiert das xFlow®-System als „digitaler Kontrollturm“. Die Plattform ermöglicht es den Betreibern, den Betrieb von einer zentralen Schaltstelle aus zu überwachen, zu verwalten und den Fahrgästen Fernunterstützung zu bieten, was die Art und Weise, wie öffentlicher Nahverkehr bereitgestellt wird, grundlegend verändert. Durch die Einführung von xFlow® wird der größte Engpass für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs beseitigt.
Eingereicht von: Olav Madland
Innerhalb von 20 Minuten zu Fuß aus der Innenstadt ins Grüne und das auf komfortablen, ansprechenden und barrierefreien Wegen: Das ist das Ziel für die zehn Premiumfußwege.
Die Aachener Innenstadt bietet Einkaufsmöglichkeiten und ein breites Gastronomieangebot mit historischem Flair. Was jedoch fehlt sind attraktive Grünflächen. Diese lassen sich aufgrund der dichten Bebauung in der Innenstadt nur schwer neu schaffen. Doch die nächste Grünfläche und der nächste Park sind meist nur einen kurzen Spaziergang entfernt. Zu schmale Gehwege, unsichere Querungen und ein wenig ansprechendes Umfeld sorgen jedoch dafür, dass sich der Weg in den nächsten Park nicht wie der Beginn eines schönen Spaziergangs anfühlt. Daher sollen diese Hindernisse und Defizite auf den Premiumfußwegen ausgeräumt werden.
Die einzelnen Wege sind zwischen einem und zwei Kilometern lang. Das gesamte Netz umfasst rund 16 Kilometer.
Eingereicht von: Stadt Aachen
„Lauf um die Welt“ ist ein fächerübergreifendes Mobilitäts- und Bildungsprojekt für Schulen und Kindergärten. Ziel ist es, Elterntaxis zu vermeiden und Kinder sowie Jugendliche zu motivieren, ihren Schulweg zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen. Die von allen Teilnehmenden gesammelten Schulweg-Kilometer werden wöchentlich addiert und gemeinsam virtuell auf Google Earth „um die Welt gelaufen“. Die bereisten Länder, Regionen und aktuellen Ereignisse werden anschließend im Unterricht in verschiedensten Fächern behandelt. Das Projekt verbindet nachhaltige Mobilität, Klimaschutz, Bewegung, Gesundheitsförderung und motivierenden Unterricht auf innovative Weise. Bereits mehrere hundert Schüler:innen aus Südtirol, Österreich, Deutschland, Finnland haben teilgenommen. Lauf um die Welt umfasst dabei immer ein ganzes Schuljahr.
Eingereicht von: Katrin Mühlsteiger
Im Rahmen von „stabil mobil“ werden Testevents für Spezialräder organisiert, welche für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen direkt an zentralen Orten erlebbar gemacht werden. Geschulte Fahrtrainerinnen und Trainer beraten herstellerneutral und begleiten die Testerinnen und Tester auf ihren ersten Metern. Die Spezialrad-Roadshow richtet sich an alle, die Alternativen zum herkömmlichen Fahrrad suchen - ob aufgrund von Gleichgewichtsstörungen, Bewegungseinschränkungen, Erkrankungen oder Unfallfolgen.
Das Projekt soll Menschen die Möglichkeit geben, länger, wieder oder erstmalig auf dem Fahrrad mobil zu sein. Das Projekt möchte die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und die aktive Mobilität auch im höheren Alter fördern.
Eingereicht von: cargobike.jetzt GmbH
Der Stadtrat von Dublin hat sich zum Ziel gesetzt, öffentliche Räume zu schaffen, die inklusiv, barrierefrei und lebendig sind – für alle, die in der Stadt leben, arbeiten oder sie besuchen. Die vorgeschlagenen Änderungen an der Parliament Street sollten das Erlebnis für Fußgänger verbessern, die Sicherheit erhöhen, lokale Unternehmen unterstützen und zu einer nachhaltigeren städtischen Umgebung beitragen.
Im Rahmen des im Juli 2024 verabschiedeten “Dublin City Transport Plan 2023” war vorgesehen, dieses Konzept auf die Parliament Street zu übertragen und am westlichen Rand des Einkaufszentrums der Innenstadt einen autofreien Korridor für Fußgänger und Radfahrer einzurichten.
Die Verkehrsbehörde, die Parkverwaltung und das Stadtkoordinationsbüro haben eng zusammengearbeitet, um eine vorläufige Gestaltung der Straße zu entwickeln. Damit soll die Nutzung der gesamten Straße gefördert, der „Fahrbahn“-Charakter der Straße gemildert, die Geschwindigkeit der Radfahrer reduziert und Bereiche zum Sitzen sowie zum Spielen für Kinder geschaffen werden. Zusätzliche Bepflanzung und Sitzgelegenheiten wurden eingerichtet, um den öffentlichen Raum aufzuwerten.
Eingereicht von: Dublin City Council
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