Online-Voting VCÖ-Mobilitätspreis – Kategorie "Konzepte und Ideen"

Welches der von der Fachjury beim VCÖ-Mobilitätspreis 2026 nominierten Projekte und Konzepte gefällt Ihnen am besten?

Die drei vom Publikum höchstgewerteten Projekte erhalten abgestuft Zusatzpunkte. Die Zusatzpunkte werden zur Bewertung durch die Fachjury addiert, die Summe ergibt das Gesamtergebnis. Das Online-Publikumsvoting wird am Donnerstag, 23. Juli beendet. Das Endergebnis wird Ende September bekanntgegeben.

Unten sehen Sie die in dieser Kategorie von der Fachjury am besten bewerteten Einreichungen. Bitte wählen Sie jenes Projekt aus, das Sie mit Ihrer Stimme unterstützen möchten!

Welches Projekt in der Kategorie "Konzepte und Ideen" erhält Ihre Stimme?

Bitte addieren Sie 2 und 2.

Mehr Informationen zu den nominierten Projekten

Alltagsradroutennetz Traunviertler Alpenvorland

Das Alltagsradroutennetz Traunviertler Alpenvorland verfolgt das Ziel, die Infrastruktur für den Radverkehr und das Zu-Fuß-Gehen nachhaltig und alltagstauglich weiterzuentwickeln. Das Projekt umfasst eine Region mit 23 Gemeinden in zwei Bezirken. Im Fokus stehen nicht nur der Neubau von Radwegen, sondern auch gezielte kleinere Maßnahmen, die das Radfahren und Gehen sicherer und attraktiver machen.
Die bessere Anbindung subregionaler Zentren und Bahnhöfe soll die intermodale Mobilität stärken. Menschen sollen einfacher zwischen Fahrrad, Öffentlichem Verkehr, Sharing-Angeboten und Fußwegen wechseln können.
Das Projekt baut auf der im Jahr 2018 erarbeiteten stadtregionalen Strategie auf. Aktuelle Entwicklungen wie das Radzielnetz Oberösterreich, digitale Mobilitätsangebote und moderne Informationssysteme werden integriert.

Eingereicht von: LEADER Traunviertler Alpenvorland

Die Grazer Mitte - Verlagerung des Durchzugverkehrs

Die Grazer Mitte ist ein innovatives Verkehrskonzept, um den Durchzugsverkehr aus dem Zentralbereich von Graz zu verlagern. In kurzer Zeit und mit geringen Kosten, kann so eine enorme Wirkung erzielt werden. Vorbild ist der bereits im Jahr 2017 umgesetzte, sogenannte Zirkulationsplan in Gent – dieser wird auf Graz übertragen: Der Zentralbereich von Graz innerhalb des bereits bestehenden Gürtelstraßensystems wird in vier Sektoren eingeteilt. Wer mit dem Auto von einem Sektor in einen anderen fahren möchte, muss über den Gürtel fahren.  Dies führt dazu, dass im gesamten zentralen Gebiet mit 60.000 Einwohnerinnen und Einwohner der Autoverkehr stark reduziert wird. Viele Ampelanlagen können entfernt werden. Öffi-Fahren, Radfahren und Gehen werden attraktiver. Plätze und Straßen können grüner und mit mehr Aufenthaltsqualität umgestaltet werden – die sehr wertvollen Murufer wandeln sich von Stadtautobahnen zu Promenaden.

Eingereicht von: MoVe iT Graz

Digitales Umsteigen für Alle (Digi4All)

Digi4All entwickelt eine digitale Plattform für barrierefreies Umsteigen im Öffentlichen Verkehr. Ziel ist es, allen Fahrgästen, insbesondere Menschen mit eingeschränkter Mobilität, eine sichere, selbständige und stressfreie Reise entlang der gesamten Wegekette zu ermöglichen. Das Projekt verbindet dynamische Informationen, präzise digitale Verortung von Haltepunkten, barrierefreie Navigation sowie personalisierte Routenvorschläge in einer nutzerfreundlichen Plattform. Besonderer Fokus liegt auf komplexen Umsteigesituationen, etwa bei Doppelhaltestellen, Baustellen oder defekten Aufzügen. Digi4All verbessert die Orientierung im öffentlichen Raum und erleichtert den Zugang zum öffentlichen Verkehr. Dadurch werden soziale Teilhabe, selbstbestimmte Mobilität und die Nutzung nachhaltiger Verkehrsmittel gestärkt. Das Projekt verfolgt das Ziel, digitale Barrierefreiheit als Standard in der Mobilität zu etablieren.

Eingereicht von: Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs

GEHmeinde in Bewegung - aktiv mobil für eine nachhaltige Zukunft

Das Projekt „GEHmeinde in Bewegung“ fördert aktive Mobilität in zwei Gemeinden als Beitrag zu Gesundheit, Lebensqualität und Klimaschutz. Ziel ist es, das Bewusstsein für Bewegung im Alltag – wie Gehen oder Radfahren – zu stärken und diese stärker im täglichen Leben zu verankern. Das Projekt wird in zwei burgenländischen Gemeinden durchgeführt. Gemeinsam mit Bürger*innen, Schüler*innen und lokalen Akteur*innen wird daran gearbeitet, bestehende Mobilitätsgewohnheiten zu reflektieren sowie Barrieren und Potenziale zu erkennen. Im Fokus stehen bewusstseinsbildende Maßnahmen, Sensibilisierung und die Förderung von Verhaltensänderungen im Alltag. Gleichzeitig werden im Sinne verhältnisorientierter Ansätze bestehende Rahmenbedingungen, Strukturen und Angebote im Gemeindesetting mitgedacht, um aktive Mobilität nachhaltig zu unterstützen.


Eingereicht von: Hochschule für Angewandte Wissenschaften Burgenland GmbH

Zug statt Flug: Abschließende Arbeiten als Plädoyer für klimaschonende Schulreisen

Zwei Schülerinnen haben im Rahmen ihrer abschließenden Maturaarbeiten Projektprodukte gestaltet, die dazu beitragen sollen, "terrane" Schulreisen statt Flugreisen durchzuführen. Daraus ist einerseits eine Broschüre entstanden, die sich vordergründig an Lehrpersonen richtet, sowie ein Video über die von den beiden Schülerinnen in Eigenregie durchgeführte Spanienreise per Zug (als Alternative zur Flugreise vom Rest der Klasse). Diese beiden Produkte regen dazu an, mit flugfreien Schulreisen zu einer klimagerechten Zukunft im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung beizutragen.

Eingereicht von: Hernalser Gymnasium Geblergasse

 

In Kooperation mit: