Online-Voting VCÖ-Mobilitätspreis – Kategorie "Sharing-Mobility"

Welches der von der Fachjury beim VCÖ-Mobilitätspreis 2026 nominierten Projekte und Konzepte gefällt Ihnen am besten?

Die drei vom Publikum höchstgewerteten Projekte erhalten abgestuft Zusatzpunkte. Die Zusatzpunkte werden zur Bewertung durch die Fachjury addiert, die Summe ergibt das Gesamtergebnis. Das Online-Publikumsvoting wird am Donnerstag, 23. Juli beendet. Das Endergebnis wird Ende September bekanntgegeben.

Unten sehen Sie die in dieser Kategorie von der Fachjury am besten bewerteten Einreichungen. Bitte wählen Sie jenes Projekt aus, dass Sie mit Ihrer Stimme unterstützen möchten!

Welches Projekt in der Kategorie "Sharing Mobility" erhält Ihre Stimme?

Was ist die Summe aus 2 und 1?

Mehr Informationen zu den nominierten Projekten

floMOBIL eCarsharing - Tourismuslösung

floMOBIL Tourismus schafft ein digital buchbares Carsharing-Angebot direkt an touristischen Standorten in Tirol. Ziel ist es, die Hürde für eine öffentliche Anreise zu senken, indem Gästen, Mitarbeitenden und auch Einheimischen vor Ort jederzeit ein Fahrzeug zur Verfügung steht. Das Projekt verbindet nachhaltige Anreise und verlässliche Mobilität am Urlaubsort: Wer weiß, dass einzelne Wege auch ohne eigenes Auto flexibel möglich sind, entscheidet sich eher für Bahn und Bus. Gemeinsam mit zwei Pilotbetrieben werden Fahrzeuge zur Verfügung gestellt, operativ betreut und kommunikativ in den Gästekontakt integriert. So entsteht ein skalierbares Modell für klimaverträgliche touristische Mobilität in Tirol.

Eingereicht von: Stadtwerke Wörgl GmbH

Nachbarschaftliches Autoteilen - Projekt MIMO

Das Pilotprojekt „MIMO – miteinander mobil“ im Biosphärenpark Großes Walsertal ermöglicht eine einfache, faire und nicht-kommerzielle gemeinsame Nutzung von Autos innerhalb von Familien, Nachbarschaften und Freundeskreisen. Hintergrund ist die hohe Pkw-Dichte im ländlichen Raum: In der Region mit rund 3.500 Einwohnerinnen und Einwohnern stehen etwa 2.000 Fahrzeuge rund 1.060 Haushalten gegenüber.
Mit der eigens entwickelten App können Fahrzeuge, Nutzerinnen und Nutzer, Reservierungen, gefahrene Kilometer sowie fixe und variable Kosten unkompliziert erfasst und organisiert werden. Die Abrechnung erfolgt transparent und aliquot nach tatsächlicher Nutzung – ohne Mitgliedsbeiträge, Gewinnabsicht oder fixe Kilometerpreise. Bereits getätigte Ausgaben, etwa fürs Tanken, werden automatisch berücksichtigt.
Ziel ist es, Mobilitätskosten zu senken, Fahrzeuge besser auszulasten, langfristig die Zahl der Pkw zu reduzieren und klimafreundliche Mobilität im ländlichen Raum alltagstauglich zu fördern.

Eingereicht von: KEM Biosphärenpark Großes Walsertal (REGIO GWT)

s-bike - Bikesharing für Stadt und Land Salzburg

Die Stadt Salzburg hat sich mit der "Radstrategie 2025+" das Ziel gesetzt, den Radverkehrsanteil von 20 auf 24 Prozent anzuheben. Die Einführung des Bikesharingsystems (BSS) bildet dabei ein wesentliches Leitprojekt im Handlungsfeld Radverkehr multimodal denken.

Das Projekt s-bike – so die offizielle Bezeichnung für das BSS – verfolgt folgende Zielsetzungen:
– Förderung des Radverkehrs
– Stärkung des Öffentlichen Verkehrsdurch ein ergänzendes Angebot für kurze und mittlere Distanzen, die vom Bus- und Bahnverkehr aufgrund fixer Routen und Betriebszeiten nicht ausreichend abdeckt werden können
– Stärkung des Images des Radverkehrs durch Sichtbarkeit im öffentlichen Raum
– Konkreter Beitrag zum Klimaschutz
– Angebot für bewegungsaktive Mobilität und damit Betrag zur Gesundheit

Das Projekt startet in der der Stadt mit ca. 60 Stationen und 600 Pedelecs und wird kontinuierlich weiter ausgebaut. Dabei sind auch Kooperationen mit Betrieben vorgesehen.

Eingereicht von: Stadtgemeinde Salzburg, Amt für Stadtplanung und Verkehr

Stadtrad Innsbruck - Bike-Sharing für Innsbruck

Das „Stadtrad Innsbruck“ schafft zusätzliche Mobilitätsangebote in Form eines Fahrrad-Sharing-Systems. Neben der freien Zugänglichkeit für alle interessierten Personen, zielt das „Stadtrad Innsbruck“ auf die Förderung betrieblicher Mobilität ab, welche durch Kooperationsvereinbarungen mit Unternehmen stetig vorangetrieben wird.
Das Besondere am Stadtrad Innsbruck ist zum einen die hohe und flächendeckende Verfügbarkeit der Fahrräder im Raum Innsbruck sowie die hohen Ausleihzahlen, die aus Kooperationen mit rund 35 Unternehmen und universitären Einrichtungen resultieren.

Eingereicht von: Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH

VMOBIL Rad Dornbirn - Gemeinsam radeln

In Dornbirn, mit rund 50.000 Einwohnerinnen und Einwohnern Vorarlbergs größte Stadt, startet das erste flächendeckende, stationsbasierte Leihradsystem in Vorarlberg. Ermöglicht wird das zweijährige Pilotprojekt durch die enge Kooperation von Öffentlicher Hand und lokaler Wirtschaft.
Trotz knapper Budgets ist es gelungen, in kurzer Zeit ein attraktives Startangebot aufzubauen: Mehr als 100 Fahrräder stehen an über 20 Stationen im gesamten Stadtgebiet von Dornbirn zur Verfügung. Ziel ist es, das Angebot gemeinsam mit engagierten Unternehmen und Institutionen laufend auszubauen.

 

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