Presseaussendung Archiv

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VCÖ (Wien, 17. September 2021) – Österreich ist beim Schienenverkehr EU-Champion, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von nun veröffentlichten Daten von Eurostat zeigt. Vor Covid-19 wurden in Österreich pro Kopf durchschnittlich 2.330 Kilometer mit Bahn, Straßenbahn und U-Bahn zurückgelegt. Der zweitplatzierte Tschechien lag mit 2.055 Kilometer deutlich dahinter. Europameister ist die Schweiz. Durch Covid-19 gingen europaweit die mit der Bahn gefahrenen Kilometer zurück. Die Klimaziele im Verkehr sind nur erreichbar, wenn mehr Menschen vom Auto auf die Bahnen umsteigen. Neben dem Ausbau des Angebots sind auch verstärkte Anreize zum Umstieg auf den Öffentlichen Verkehr nötig, betont der VCÖ.

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VCÖ (Wien, 6. September 2021) – Heute hat das neue Schuljahr begonnen. Der Schulweg ist für Kinder eine Chance, in Zeiten des zunehmenden Bewegungsmangels auf eine tägliche Portion Bewegung zu kommen, betont der VCÖ. Zudem ist die Verkehrssicherheit am Schulweg höher als auf Freizeitwegen. Kinder können Kompetenz im Verhalten im Straßenverkehr in einem gesicherten Umfeld erlangen. Elterntaxis nehmen Kindern diese Chance und verursachen zudem Verkehrsprobleme im Schulumfeld. Mehr Verkehrsberuhigung sowie mehr Schulstraßen fördern den gesunden Schulweg von Kindern betont der VCÖ.

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VCÖ (Wien, 3. September 2021) – Der Verkehrsrückgang infolge der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19 Pandemie hat im Vorjahr zu rund einem Viertel weniger Schutzwegunfällen geführt, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Aber die Zahl der Opfer war auch im Vorjahr hoch: 873 Fußgängerinnen und Fußgänger wurden am Schutzweg verletzt, neun getötet. Im letzten September hat sich die Zahl der Schutzwegunfälle im Vergleich zum August fast verdoppelt. Mit dem Schulanfang ist erhöhte Aufmerksamkeit der Kfz-Lenkenden wichtig. Darüber hinaus ist mit verstärkter Verkehrsberuhigung und Tempo 30 statt 50 die Sicherheit der Fußgängerinnen und Fußgänger zu erhöhen, betont der VCÖ.

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Foto: Maria Hötzmanseder

VCÖ (Wien 1. September 2021) – 77 Menschen sind heuer im Juli und August nach vorläufigen Daten bei Verkehrsunfällen in Österreich ums Leben gekommen, informiert der VCÖ. Damit ist die Zahl der Verkehrstoten im heurigen Sommer um fünf höher als im Sommer des Vorjahres. Die meisten Todesopfer waren in Niederösterreich mit 19 zu beklagen, die wenigsten in Vorarlberg mit eins. Seit Jahresbeginn wurden im Straßenverkehr in Österreich bereits 224 Menschen getötet. Wirksame Maßnahmen, um die Zahl schwerer Verkehrsunfälle zu reduzieren, sind die Erweiterung des Vormerksystems um Schnellfahren und Handy am Steuer sowie niedrigere Tempolimits im Ortsgebiet und auf Freilandstraßen, betont der VCÖ.

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Foto: Markus Gansterer

VCÖ (Wien, 30. August 2021) – 22.812 Verletzte und 89 Todesopfer. Das ist die traurige Bilanz der Verkehrsunfälle im Ortsgebiet, die im Vorjahr in Österreich passierten. 63 Prozent aller Verkehrsunfälle, bei denen Menschen verletzt wurden, ereigneten sich im Ortsgebiet, macht der VCÖ aufmerksam. 40 Prozent der Todesopfer waren Fußgängerinnen und Fußgänger, sechs von zehn waren älter als 70 Jahre. Der VCÖ betont, dass auch in Österreichs Ortsgebieten Tempo 30 die Regel und höheres Tempo die Ausnahme werden soll. Eine Regelung, die beispielsweise in Brüssel seit Jahresanfang, in Spanien seit Mai und in Paris seit heute gilt.

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VCÖ (Wien, 27. August 2021) – In eineinhalb Wochen beginnt in Ostösterreich wieder die Schule. Im Vorjahr ging in Österreich aufgrund der Lockdowns und des Homeschoolings die Zahl der Schulwegunfälle um 47 Prozent zurück und die Zahl der verletzten Kinder um 49 Prozent, berichtet der VCÖ. Es gab keinen tödlichen Schulwegunfall. Der VCÖ rät Eltern von Kindern bis zum 12. Lebensjahr in den Ferien den Schulweg gemeinsam mit dem Kind zu üben. Zudem ist für die Kinder mehr Verkehrsberuhigung in den Städten und Gemeinden wichtig. Der VCÖ erhebt nun in einer Umfrage, wie kindgerecht Eltern die Verkehrsplanung in ihrer Wohngemeinde einschätzen.

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VCÖ (Wien, 25. August 2021) – Trotz Verkehrsrückgangs infolge der Covid-19 Pandemie verursachte der Verkehr in Österreich im Vorjahr um fast 50 Prozent mehr CO2 als im Jahr 1990. Österreich kann seine Klimaziele nur erreichen, wenn künftig weniger mit dem Auto gefahren wird und der Anteil, der mit dem Öffentlichen Verkehr zurückgelegten Kilometer stark steigt. Dafür braucht es Angebotsverbesserungen und verstärkte Anreize für ein klimaverträglicheres Mobilitätsverhalten, wie eine heute veröffentlichte VCÖ-Publikation zeigt.

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VCÖ (Wien, 20. August 2021) - Durch den Verkehrsrückgang infolge der Covid-19 Pandemie sind die CO2-Emissionen des Verkehrs im Vorjahr um 3,4 Millionen Tonnen gesunken. Aber mit 20,6 Millionen Tonnen war der CO2-Ausstoß des Verkehrs um 49 Prozent höher als im Jahr 1990. Der Verkehr ist der einzige Sektor, der im Coronajahr 2020 im Vergleich zum Jahr 1990 höhere CO2-Emissionen aufwies, macht der VCÖ aufmerksam. Die Verkehrszunahme macht die Einsparungen der anderen Sektoren wieder zunichte. Der VCÖ fordert die rasche Umsetzung eines umfassenden Klimaschutz-Maßnahmenpakets im Verkehr.

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VCÖ (Wien, 18. August 2021) – Der VCÖ begrüßt den vorgezogenen Start des Klimatickets mit 26. Oktober. Positiv ist, dass das Ticket von Anfang an österreichweit auf allen Bahnstrecken der ÖBB und WESTbahn gilt. Neben Personen, die auch in der Freizeit viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, werden auch jene Pendlerinnen und Pendler profitieren, die heute für die Streckenkarte mehr als 1.000 Euro zahlen. Der VCÖ betont, dass neben der vollständigen Umsetzung in Österreich und den Bundesland-Jahreskarten mittelfristig das Klimaticket um Carsharing- und Bikesharing-Angebote zu einer Mobilitätskarte erweitert werden soll.

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VCÖ (Wien, 17. August 2021) – 107.000 Tonnen Kerosin wurden im 1. Halbjahr in Österreich getankt. Trotz der Klimaschädlichkeit des Flugverkehrs ist der Flugtreibstoff Kerosin im Unterschied zu Benzin, Diesel und Heizöl von der Mineralölsteuer befreit. Allein in Österreich betrug die Steuerbegünstigung im 1. Halbjahr rund 64 Millionen Euro, macht der VCÖ aufmerksam. Der Flugverkehr verursachte im 1. Halbjahr rund 330.000 Tonnen CO2. Der VCÖ fordert die rasche Einführung einer Kerosinsteuer auf EU-Ebene und den verstärkten Ausbau grenzüberschreitender Bahnverbindungen in Europa.

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