Presseaussendung Archiv

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VCÖ (Wien, am 18. Jänner 2022) - Beim Anteil der E-Pkw an den Neuwagen ist der Unterschied zwischen Österreichs Bezirken sehr groß, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Während in Wien-Ottakring im Vorjahr bereits 41 Prozent der Neuzulassungen E-Pkw waren, lag der Anteil im Tiroler Bezirk Reutte und in Wien-Simmering bei nur bei vier Prozent. Außerhalb Wiens hat der Mühlviertler Bezirk Rohrbach die Nase vorne, vor Salzburgs Pinzgau und der Südoststeiermark. Der VCÖ spricht sich für ein Ende der Steuerbegünstigung von Diesel und der steuerlich subventionierten privaten Nutzung von Firmenwagen mit Verbrennungsmotor aus.

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VCÖ (Wien, 14. Jänner 2022) – Die Zahl der tödlichen Fußgängerunfälle ist in Österreich im Vorjahr deutlich zurückgegangen, die größte Opfergruppe sind nach wie vor Seniorinnen und Senioren, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. 20 der 35 Fußgängerinnen und Fußgänger, die im Straßenverkehr ums Leben kamen, waren 70 Jahre oder älter. Die Hälfte der tödlichen Fußgängerunfälle mit Fremdverschulden wurden von Pkw verursacht. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen für ein seniorengerechtes Verkehrssystem im Ortsgebiet, wie mehr Verkehrsberuhigung, Tempo 30 statt 50 und übersichtliche Übergänge.

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VCÖ (Wien, 13. Jänner 2022) – Der Flugverkehr in Österreich hat im Vorjahr um fast 16 Prozent zugenommen, lag aber noch deutlich unter dem Niveau von vor der Coronakrise, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Eurocontrol zeigt. Innerhalb des Vorjahres gab es große Unterschiede: Im zweiten Halbjahr wurde mehr als doppelt so viel geflogen als im 1. Halbjahr. Angesichts der sich verschärfenden Klimakrise sind verstärkte Maßnahmen nötig, um die Klimabilanz des Reiseverkehrs zu verbessern. Europa braucht mehr grenzüberschreitende Bahnverbindungen und die Steuerbefreiungen von Kerosin und Flugtickets sind EU-weit abzuschaffen, betont der VCÖ. Die unsinnigen Leerflüge sind rasch zu beenden.

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VCÖ (Wien, 5. Jänner 2022) – Was bewegt zum Umstieg vom Auto auf die Bahn? Das hat der VCÖ beim aktuellen VCÖ-Bahntest erhoben. Die Hälfte der österreichweit in den Zügen von sieben Bahnunternehmen befragten über 8.800 Fahrgästen fährt heute Strecken mit dem Zug, die früher mit dem Auto gefahren wurden. Die wichtigsten Beweggründe: Kürzere Fahrzeit und verbessertes Angebot der Bahn. Acht von zehn Fahrgästen gaben an, dass sie noch Autofahrten auf die Bahn verlagern könnten, wenn die Gesamtreisezeit inklusive der Anschlüsse verkürzt wird. Der VCÖ fordert ein dichteres Öffi-Netz mit häufigeren Verbindungen und ein verbessertes Angebot für die erste und letzte Meile in den Regionen.

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VCÖ (Wien, 3. Jänner 2022) – Dieseltreibstoff wurde in Österreich im Vorjahr mit rund 660 Millionen Euro steuerlich begünstigt, informiert der VCÖ. Laut Fachverband der Mineralölindustrie flossen im Vorjahr rund 7,8 Milliarden Liter Diesel in die Tanks von Kraftfahrzeugen, um rund 400 Millionen mehr als im Jahr 2020. Der VCÖ fordert die Abschaffung der Steuerbegünstigung von Diesel, wie es unter anderem in der Schweiz bereits der Fall ist.

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VCÖ (Wien, 1. Jänner 2022) – Statt zu sinken ist die Zahl der Verkehrstoten im Jahr 2021 gestiegen, macht der VCÖ aufmerksam. 359 Menschen kamen im Straßenverkehr ums Leben. Im Jahr 2020 waren es nach vorläufigen Daten des BMI 338 und nach endgültigen Daten der Statistik Austria 344 gewesen. Der VCÖ fordert mehr präventive Maßnahmen, wie mehr öffentliche Verkehrsverbindungen in den Regionen und den starken Ausbau einer sicheren Radinfrastruktur.

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VCÖ (Wien, 30. Dezember 2021) - Laut Umweltbundesamt ist der Verkehr, insbesondere Dieselabgase, bei den gesundheitsschädlichen Stickstoffdioxiden der Hauptverursacher und beim Feinstaub neben Hausbrand und Industrie einer der Hauptverursacher. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen für mehr saubere Mobilität, insbesondere in den Städten. Die Steuerbegünstigung für Diesel ist rasch abzuschaffen. In Städten sind verstärkt mehr abgasfreie Lieferzonen und mehr Platz zum Gehen und Radfahren zu schaffen.

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Foto: Maria Hötzmanseder

VCÖ (Wien, 23. Dezember 2021) – Statt zu sinken ist die Zahl der Verkehrstoten heuer gestiegen, macht der VCÖ aufmerksam. 345 Menschen kamen seit Jahresanfang im Straßenverkehr ums Leben, um zehn mehr als zur gleichen Zeit des Jahres 2020. In Oberösterreich ist die Zahl der Todesopfer sogar um ein Drittel gestiegen. Der VCÖ fordert Tempo 80 statt 100 auf Freilandstraßen sowie mehr präventive Maßnahmen, wie mehr öffentliche Verkehrsverbindungen in den Regionen und den starken Ausbau einer sicheren Radinfrastruktur.

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VCÖ (Wien, 22. Dezember 2021) – Im Jahr 2021 waren im Vergleich zum Vorjahr mehr Fahrgäste mit Österreichs Bahnen unterwegs, aber weniger als in der Vor-Covid-19 Zeit. Die Leistung des Zugpersonals im zweiten Coronajahr wird von den Fahrgästen besonders geschätzt, wie der diesjährige VCÖ-Bahntest zeigt. Verbesserungsbedarf besteht aus Sicht der Fahrgäste unter anderem bei der Anzahl der Zugverbindungen, insbesondere im Regionalverkehr und bei Anschlüssen an Regionalbusse. Jeder fünfte Fahrgast erlebte heuer eine Verschlechterung bei der Pünktlichkeit. Der VCÖ fordert häufigere Verbindungen in den Regionen, insbesondere auch außerhalb der klassischen Pendelzeiten tagsüber und am späteren Abend.

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VCÖ (Wien, 20. Dezember 2021) – Österreich hat nach Schweden und den Niederlanden in der EU den dritthöchsten Anteil an E-Pkw bei den Neuzulassungen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Europas Spitzenreiter ist Norwegen, wo bereits 60 Prozent der Neuwagen ausschließlich mit Strom fahren. Der Gesamtenergieverbrauch von E-Pkw ist in Österreich pro Fahrzeugkilometer im Schnitt um 42 Prozent niedriger als von Pkw mit Verbrennungsmotor. Der VCÖ weist aber darauf hin, dass auch bei E-Pkw der Verbrauch mit Größe und Gewicht steigt. Energiefresser sollten keine Förderung erhalten, betont der VCÖ.

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