Presseaussendung Archiv

VCÖ (Wien, 19. Jänner 2021) – Im Jahr 2019 verursachte der Verkehr mit 24 Millionen Tonnen um 10,2 Millionen Tonnen mehr CO2 als im Jahr 1990. Mit 74,4 Prozent war die Zunahme der Treibhausgas-Emissionen im Verkehr 41 Mal so hoch wie die Zunahme insgesamt. Der Gebäudesektor hat im gleichen Zeitraum die Emissionen um 36,8 Prozent gesenkt. Die Verkehrszunahme macht die Einsparungen anderer Sektoren wieder zunichte. Der VCÖ fordert den starken Ausbau der Infrastrukturen für klimafreundliche Mobilität und die rasche Umsetzung der ökosozialen Steuerreform.

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VCÖ (Wien, 15. Jänner 2021) – Die Zahl der tödlichen Fußgängerunfälle ist in Österreich im Vorjahr um 20 auf 49 zurückgegangen. 18 der 49 Todesopfer waren 80 Jahre oder älter, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Knapp mehr als die Hälfte der tödlichen Fußgängerunfälle mit Fremdverschulden wurden von Pkw verursacht, ein Drittel von Lkw und Klein-Lkw. Im Bundesländer-Vergleich war die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Fußgängerinnen und Fußgänger in Oberösterreich am höchsten, nur im Burgenland gab es keinen tödlichen Fußgängerunfall. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen für ein seniorengerechtes Verkehrssystem. Wirksame Maßnahmen im Ortsgebiet sind mehr Verkehrsberuhigung, Tempo 30 statt 50 und übersichtliche Übergänge.

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VCÖ (Wien, 14. Jänner 2021) – Der Flugverkehr ist im Vorjahr coronabedingt stark zurückgegangen und damit auch seine klimaschädlichen Emissionen. Die Treibhausgas-Emissionen des Flugverkehrs in Österreich lagen im Vorjahr mit rund 1,1 Millionen Tonnen auf dem niedrigsten Niveau seit dem Jahr 1991, macht der VCÖ aufmerksam. Im Jahr 2019 verursachte der nationale und internationale Flugverkehr in Österreich noch rund drei Millionen Tonnen CO2. Der VCÖ fordert mehr grenzüberschreitende Bahnverbindungen in Europa, damit die Klimabilanz des Reiseverkehrs künftig deutlich besser ist als vor der Coronakrise.

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VCÖ (Wien, 11. Jänner 2021) – Am Freitag wurden in Wien-Donaustadt zwei Fußgänger von einem Auto niedergefahren. Eine Frau starb, ein Mann wurde schwer verletzt, der Autolenker beging Fahrerflucht. Der VCÖ weist darauf hin, dass im Jahr 2019 in Österreich 2.261 Fahrerfluchtunfälle passierten mit 2.686 Verletzten und zehn Todesopfern. Sieben der zehn Todesopfer waren Fußgänger, macht der VCÖ aufmerksam. Die meisten Fahrerfluchtunfälle passierten in Wien.

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VCÖ (Wien, 8. Jänner 2021) – In absoluten Zahlen kamen im Vorjahr mit 89 in Niederösterreich die meisten Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, im Verhältnis zur Bevölkerungszahl weist aber Kärnten die meisten Verkehrstoten auf, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Die niedrigste Anzahl an Verkehrstoten pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner hatte Wien, vor Tirol und Vorarlberg. In allen Bundesländern war die Zahl der Todesopfer geringer als im Jahr 2010. Den stärksten Rückgang verzeichnete Wien, vor Niederösterreich und Oberösterreich. Der VCÖ fordert verstärkte Verkehrssicherheitsmaßnahen nach Schweizer Vorbild.

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VCÖ (Wien, 7. Jänner 2021) – Dieseltreibstoff wurde in Österreich im Vorjahr mit fast 600 Millionen Euro steuerlich begünstigt, informiert der VCÖ. Laut Fachverband der Mineralölindustrie flossen im Jahr 2020 rund sieben Milliarden Liter Diesel in die Tanks von Kraftfahrzeugen. Die Mineralölsteuer-Einnahmen waren in den ersten elf Monaten des Vorjahres um 797 Millionen Euro niedriger als im Vergleichszeitraum des Jahres 2019. Der VCÖ fordert die Abschaffung der Steuerbegünstigung von Diesel.

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VCÖ (Wien, 5. Jänner 2021) – Im Vorjahr wurden in Österreich um rund 1,8 Milliarden Liter weniger Diesel und Benzin getankt. Der CO2-Ausstoß des Kfz-Verkehrs hat damit im Jahr 2020 um über vier Millionen Tonnen abgenommen, macht der VCÖ aufmerksam. Mit rund 20 Millionen Tonnen hat der Verkehr sein Klimaziel für das Jahr 2020 zwar erreicht, aber von den Klimazielen für das Jahr 2030 ist der Verkehrssektor noch weit entfernt. Ohne zusätzliche Maßnahmen droht im Jahr 2021 wieder ein Anstieg der vom Verkehr verursachten Treibhausgase, betont der VCÖ.

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VCÖ (Wien, 1. Jänner 2021) – Erstmals in Österreich gab es im Vorjahr weniger als 400 Verkehrstote. Der Verkehrsrückgang infolge der Covid-19 Pandemie machte sich auch in der Unfallstatistik bemerkbar. Der VCÖ weist darauf hin, dass trotz Coronakrise das Verkehrssicherheitsziel deutlich verfehlt hat. Im Vergleich zur Schweiz ist der Blutzoll auf Österreichs Straßen sehr hoch. Der VCÖ fordert verstärkte Verkehrssicherheitsmaßnahen nach Schweizer Vorbild.

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VCÖ (Wien, 30. Dezember 2020) – Die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie haben auf Wiens Autobahnen und Schnellstraßen zu deutlich weniger Verkehr geführt. Der Pkw-Verkehr ist deutlich stärker zurückgegangen als der Lkw-Verkehr, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Asfinag zeigt. Die Praterbrücke auf der A23 überquerten heuer um 8,6 Millionen weniger Kfz als im Vorjahr. Der VCÖ betont, dass es verstärkte Maßnahmen braucht, damit es nach der Covid-19-Pandemie nicht zu neuen Verkehrslawinen kommt.

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VCÖ (Wien, 29. Dezember 2020) – Durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie ist der Kfz-Verkehr heuer deutlich zurückgegangen. Das macht sich auch bei der Luftqualität bemerkbar, weist der VCÖ auf die Luftgütemessungen hin. Vor allem die Stickstoffdioxidbelastung war heuer deutlich geringer als im Vorjahr. Hauptverursacher von Stickoxide ist der Kfz-Verkehr, insbesondere Dieselfahrzeuge. Nach dem Jahr 2019 wurde heuer zum zweiten Mal bei keiner Messstelle in Österreich der Feinstaub-Jahresgrenzwert überschritten. Durch die Erhöhung des Anteils von Öffis, Radverkehr und Gehen sowie mehr emissionsfreie Lieferdienste ist die Luftqualität langfristig zu verbessern, betont der VCÖ.

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