Presseaussendung Archiv

VCÖ: Im Vorjahr wurden 49 Fußgängerinnen und Fußgänger bei Verkehrsunfällen getötet – fast die Hälfte der Opfer 70 Jahre oder älter

VCÖ (Wien, 27. Jänner 2023) – Die Zahl der tödlichen Fußgängerunfälle ist in Österreich im Vorjahr stark gestiegen. 49 Fußgängerinnen und Fußgänger wurden bei Verkehrsunfällen getötet, um zwölf mehr als im Jahr 2021 und auch mehr als im Jahr 2018, macht der VCÖ aufmerksam. Die größte Opfergruppe waren Seniorinnen und Senioren. Um die Sicherheit älterer Fußgängerinnen und Fußgänger zu erhöhen, braucht es im Ortsgebiet mehr Verkehrsberuhigung, übersichtliche Übergänge und mehr Tempo 30 statt 50.

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VCÖ-Fachkonferenz: Aktuelles Verkehrssystem schränkt Mobilität vieler Menschen ein

VCÖ (Wien, 26. Jänner 2023) – Das Verkehrssystem muss für alle funktionieren. Derzeit ist das nicht der Fall. Wie Menschen mit Behinderung, Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Betreuungspflichten in der Verkehrsplanung stärker berücksichtigt werden können, wurde heute bei der VCÖ-Fachkonferenz mit internationalen und nationalen Fachleuten diskutiert. Zentral ist die Einbeziehung von Betroffenen in die Planung. Die größten Problembereiche sind mangelnde Barrierefreiheit, zu schmale Gehsteige, zu hohes Tempo des Verkehrs und Fußgängerampeln, die für Menschen mit Mobilitätseinschränkung zu kurze Grünphasen haben.

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VCÖ: Verstärkte Klimaschutz-Maßnahmen im Verkehr nötig

VCÖ (Wien, 23. Jänner 2023) – Um die Klimaziele erreichen zu können, braucht es  beim Klimaschutz im Verkehr rasch größere Schritte,  stellt der VCÖ zur heute präsentierten Treibhausgasbilanz des Umweltbundesamts fest. Auch wenn im Jahr 2022 die CO2-Emissionen des Verkehrs gesunken sind, die klimaschädlichen Emissionen des Verkehrs sind um über 50 Prozent höher als im Jahr 1990. Der VCÖ fordert eine Offensive für klimaverträgliche Mobilität sowohl auf Bundes- und Landesebene, als auch in den Städten und Gemeinden. Zudem ist das Potenzial niedrigerer Tempolimits rasch zu nutzen.

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VCÖ: SUV-Anteil an Neuwagen hat sich seit 2005 verfünffacht

VCÖ (Wien, 20. Jänner 2023) – Der Anteil der SUV an den Neuwagen erreichte im Vorjahr mit 43 Prozent einen neuen Höchststand. Gegenüber dem Jahr 2005 hat sich der SUV-Anteil verfünffacht, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Die meisten SUV und Geländewagen wurden im Vorjahr in Wien neuzugelassen. Bereits fast jeder 3. SUV ist ein Plug-In-Hybrid oder E-Pkw. Der VCÖ weist darauf hin, dass SUV einen höheren Energieverbrauch haben als vergleichbare herkömmliche Modelle. Der reale Verbrauch von Plug-In-Hybriden ist zudem massiv höher als die Herstellerangaben, wie auch eine Studie von ICCT und Fraunhofer Institut zeigt. Angesichts der sich verschärfenden Klimakrise müssen Förderungen für Fahrzeuge viel stärker als bisher den Energieverbrauch von Pkw berücksichtigen, betont der VCÖ.

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VCÖ: Mit Kreislaufwirtschaft kann Umweltbilanz des Verkehrs stark verbessert werden

VCÖ (Wien, 17. Jänner 2023) – Die Herstellung großer E-Pkw verursacht im Schnitt doppelt so viel CO2 wie die Herstellung kleiner Elektroautos. Mit Kreislaufwirtschaft kann die Umweltbilanz des Verkehrssystems stark verbessert werden, wie eine aktuelle VCÖ-Untersuchung zeigt. „Circular Mobility“ bedeutet, mehr Mobilität mit weniger Fahrzeugen zu erreichen. Dies ist unter anderem mit mehr Carsharing erreichbar. Bei neun von zehn Autofahrten sitzt nur eine Person im Auto. Der Einsatz kleinerer Fahrzeuge verbessert die Umweltbilanz deutlich.

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Foto: E-Auto der Windkraft Simonsfeld vor drei Windrädern

VCÖ: In jedem 8. Bezirk Österreichs 20 Prozent oder mehr der Neuwagen E-Pkw

VCÖ (Wien, am 13. Jänner 2023) – Vorarlberg hatte im Vorjahr im Bundesländer-Vergleich mit über 20 Prozent den höchsten E-Pkw-Anteil an Neuwagen. Das Burgenland ist Österreichs erstes Bundesland, wo mehr E-Pkw als Diesel-Pkw neuzugelassen wurden, informiert der VCÖ. Eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt, dass bereits in jedem 8. Bezirk Österreichs der E-Pkw Anteil an Neuwagen die 20 Prozent-Marke erreicht beziehungsweise überschritten hat. Um die zur Erreichung der Klimaziele notwendige Energiewende im Verkehr zu beschleunigen, fordert der VCÖ ein Ende der Steuerbegünstigung von Firmenwagen mit Verbrennungsmotor.

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VCÖ: Regionale Kreisläufe reduzieren den Verkehrsaufwand deutlich

VCÖ (Wien, 9. Jänner 2023) – Zum Jahresanfang 2023 sind die Spritpreise in Österreich niedriger als im EU-Schnitt. Ein Liter Diesel kostet in Österreich um fast acht Cent weniger als im EU-Schnitt und ist günstiger als in elf EU-Staaten, Eurosuper ist günstiger als in 17 EU-Staaten, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Um sowohl die CO2-Emissionen als auch die Kosten der Mobilität zu senken, braucht es verstärkte Maßnahmen, um den Spritverbrauch zu reduzieren, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ. Besonders wirksam ist neben niedrigeren Tempolimits eine verstärkte Verlagerung auf den Öffentlichen Verkehr sowie auf bewegungsaktive Mobilität.

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Grafik: Zapfhahn auf weißen Hintergrund, aus welchem ein Tropfen Treibstoff tropft

VCÖ: Spritpreise in Österreich deutlich unter EU-Schnitt

VCÖ (Wien, 9. Jänner 2023) – Zum Jahresanfang 2023 sind die Spritpreise in Österreich niedriger als im EU-Schnitt. Ein Liter Diesel kostet in Österreich um fast acht Cent weniger als im EU-Schnitt und ist günstiger als in elf EU-Staaten, Eurosuper ist günstiger als in 17 EU-Staaten, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Um sowohl die CO2-Emissionen als auch die Kosten der Mobilität zu senken, braucht es verstärkte Maßnahmen, um den Spritverbrauch zu reduzieren, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ. Besonders wirksam ist neben niedrigeren Tempolimits eine verstärkte Verlagerung auf den Öffentlichen Verkehr sowie auf bewegungsaktive Mobilität.

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Grafik: Hellgrüner Hintergrund mit weißen Linien, welche eine Erdkugel sowie Pfeile darstellen

VCÖ: CO2-Emissionen des Verkehrs im Vorjahr gesunken, aber nur gering

VCÖ (Wien, 4. Jänner 2023) –Im Vorjahr wurden in Österreich laut Fachverband der Mineralölindustrie um rund 250 Millionen Liter Sprit weniger getankt als im Jahr 2021. Damit sind die CO2-Emissionen des Verkehrs um rund 600.000 Tonnen zurückgegangen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Mit rund 21 Millionen Tonnen hat der Verkehr aber um über 50 Prozent mehr CO2 verursacht als im Jahr 1990. Um den CO2-Ausstoß des Verkehrs im nötigen Ausmaß reduzieren zu können, braucht es rasch zusätzliche Maßnahmen. Die „Low Hanging Fruits“ des Klimaschutzes, wie niedrigere Tempolimits, sind endlich zu nutzen.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: 369 Verkehrstote sind Mahnung für mehr Verkehrssicherheitsmaßnahmen

VCÖ (Wien, 1. Jänner 2023) – Statt zu sinken, ist die Zahl der Verkehrstoten im Vorjahr gestiegen: 369 Menschen wurden laut vorläufigen Daten des BMI im Straßenverkehr getötet, im Jahr 2021 waren es nach vorläufigen Daten des BMI 359 und nach endgültigen Daten 362, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. Besonders tragisch: 13 Kinder kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben, mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2021. Der VCÖ fordert ein umfassendes Sicherheitspaket unter anderem mit niedrigeren Tempolimits.

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