Presseaussendung Archiv

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VCÖ (Wien, 15. März 2021) –Die Maßnahmen in und außerhalb Österreichs zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie haben in den vergangenen zwölf Monaten zu einem starken Rückgang des Flugverkehrs geführt. Am stärksten ist der Flugverkehr im April und Mai mit über 90 Prozent gesunken, am geringsten im August und September mit knapp über 50 Prozent, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Aufgrund der sich verschärfenden Klimakrise ist beim Flugverkehr der Ausstieg aus fossilem Kerosin zu beschleunigen. Vor allem aber braucht Europa deutlich mehr grenzüberschreitende Bahnverbindungen.

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VCÖ (Wien, 12. März 2021) – Die Covid-19-Pandemie hat in den vergangenen zwölf Monaten zu einem deutlichen Rückgang des Autoverkehrs auf den heimischen Autobahnen und Schnellstraßen geführt. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass die Unterschiede je nach Monat und Autobahn sehr groß waren. Im April war der Rückgang auf allen Autobahnen und Schnellstraßen am stärksten, den geringsten Rückgang gab es zwischen Juli und September. Auf der A14, S1 und S31 nahm im Sommer der Autoverkehr abschnittsweise sogar zu. Um nach der Coronakrise neue Verkehrslawinen zu verhindern, ist der Ausbau des Öffentlichen Verkehrs zu forcieren, betont der VCÖ.

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VCÖ (Wien, 10. März 2021) – Raser sind eine kleine Minderheit, die jedoch extrem großen Schaden anrichten können. Der VCÖ begrüßt die heute von der Bundesregierung vorgestellten Maßnahmen, wie die Verdoppelung der Mindestentzugsdauer und des Beobachtungszeitraums sowie die Erhöhung des Strafrahmens. Aus Sicht des VCÖ ist das Paket aber nicht weitgehend genug. Der Führerschein wird weiterhin erst ab einer Überschreitung des Tempolimits von 40 km /h abgenommen. Auch fehlt die Aufnahme ins Vormerksystem. Zu hohes Tempo ist die Hauptursache tödlicher Verkehrsunfälle.

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VCÖ (Wien, am 9. März 2021) – Im 1. Bezirk Wiens fährt jedes 33. Auto ausschließlich mit Strom. Die Wiener City ist damit Österreichs E-Pkw Spitzenreiter, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Unter den Top-15 folgen Bezirke aus immerhin sieben Bundesländern. Der Anteil der E-Pkw am gesamten Pkw-Bestand ist mit 0,9 Prozent noch niedrig. Um den Anteil der E-Pkw rascher zu erhöhen ist bei den Unternehmen anzusetzen, da zwei Drittel der Neuwagen von Firmen und anderen juristischen Personen gekauft werden. Eine ökosoziale Steuerreform würde der E-Mobilität Rückenwind geben, betont der VCÖ.

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VCÖ (Wien, 5. März 2021) – Frauen sind deutlich seltener an tödlichen Verkehrsunfällen beteiligt wie Männer, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse im Vorfeld des internationalen Frauentags zeigt. In Österreich kamen in den vergangenen Jahren dreimal so viele Männer wie Frauen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Während als Pkw-Insassen zweimal so viele Männer tödlich verunglückten, waren es mit dem Motorrad sogar fast 34 Mal so viele Männer. Auch bei Alko-Unfällen ist der Unterschied groß: 86 Prozent der alkoholisiert in Unfällen Beteiligten waren Männer, macht der VCÖ aufmerksam.

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VCÖ (Wien, 4. März 2021) – Auch im heurigen Winter war die Feinstaubbelastung in Graz am höchsten, macht der VCÖ aufmerksam. Seit Jahresbeginn war in Graz bereits an 14 Tagen zu viel Feinstaub in der Luft. Am zweithöchsten war die Belastung in Klagenfurt, wo der Tagesgrenzwert an 10 Tagen überschritten wurde. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen für eine saubere Mobilität, wie mehr Platz und bessere Infrastruktur für das Gehen und Radfahren. Sehr wirksam ist auch betriebliches Mobilitätsmanagement, wie einige Unternehmen bereits erfolgreich zeigen. Innerstädtische Transporte sind zudem möglichst auf emissionsfreie Fahrzeuge, wie Elektro-Transporter und Cargo-Bikes zu verlagern.

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VCÖ (Wien, 2. März 2021) – Trotz Verkehrsrückgangs wurden im Coronajahr 2020 fast so viele Lenker beim Handy-Telefonieren am Steuer erwischt wie im Jahr 2019 und deutlich mehr als im Jahr 2018, macht der VCÖ aufmerksam. Im Schnitt wurde alle viereinhalb Minuten ein Handy-Vergehen im Straßenverkehr von der Exekutive geahndet. In sechs Bundesländern nahm die Zahl der Handy-Vergehen sogar zu. Wer mit dem Handy am Ohr telefoniert, reagiert so schlecht wie ein Alko-Lenker mit 0,8 Promille, verdeutlicht der VCÖ. Der VCÖ fordert die Aufnahme von Handy am Steuer ins Vormerksystem und verstärkte Kontrollen insbesondere im Ortsgebiet.

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VCÖ (Wien, 26. Februar 2021) – In Österreich sind sechs von zehn Autofahrten kürzer als zehn Kilometer und damit in einer Distanz, die mit einem Elektro-Fahrrad für große Teile der Bevölkerung gut bewältigbar sind, macht der VCÖ aufmerksam. Auch beim Pendlerverkehr ist das Verlagerungspotenzial groß, knapp mehr als die Hälfte der Beschäftigten hat einen Arbeitsweg von weniger als zehn Kilometer. Der VCÖ begrüßt das neue Förderprogramm des Bundes für Elektro-Fahrräder und Transportfahrräder. Transportfahrräder werden in Österreich auch als Familienfahrzeug immer beliebter. Wichtig ist zudem der rasche und verstärkte Ausbau der Rad-Infrastruktur, betont der VCÖ.

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Foto: Mobilitätsagentur

VCÖ (Wien, 25. Februar 2021) – Die Covid-19-Pandemie hat das Mobilitätsverhalten verändert, es wird so viel zu Fuß gegangen und Rad gefahren wie schon lange nicht. Eine heute veröffentlichte VCÖ-Studie zeigt, dass Österreich sowohl bei der Infrastruktur für aktive Mobilität als auch bei den rechtlichen Rahmenbedingungen großen Verbesserungsbedarf hat. Das Potenzial für mehr bewegungsaktive Mobilität ist in Österreich groß. Über 700.000 Autofahrten pro Tag sind kürzer als ein Kilometer, mehr als vier Millionen sind kürzer als fünf Kilometer, informiert der VCÖ.

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VCÖ (Wien, 23. Februar 2021) – Im heurigen Jänner gab es mehr Regen und Schnee als im Vorjahr und durch den Lockdown weniger Mobilität, es wurde aber in Wien genauso viel Rad gefahren wie im Jänner des Vorjahres, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Bei sieben der 13 Zählstellen nahm der Radverkehr zu. Im Vergleich zum Jänner 2015 wurde um 44 Prozent mehr Rad gefahren. Der VCÖ fordert einen rascheren Ausbau der Rad-Infrastruktur. Zudem sind die in den Planungsrichtlinien empfohlenen Mindestbreiten bei Radwegen schnell umzusetzen.

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