Presseaussendung Archiv

Foto: Maria Hötzmanseder

VCÖ (Wien, 20. Juli 2018) – In den vergangenen fünf Jahren kamen in Österreich 2.210 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Allein in zehn Bezirken passierte ein Fünftel der tödlichen Verkehrsunfälle, macht der VCÖ aufmerksam. Die meisten Verkehrstoten waren im Bezirk Liezen zu beklagen, sehr hoch war die Zahl der Todesopfer auch in den Bezirken Baden und Zell am See. Das Ziel „kein tödlicher Verkehrsunfall“ konnten nur Rust und Wien-Mariahilf erreichen. Neben verstärkten Maßnahmen gegen Schnellfahren sowie Handy am Steuer braucht es in den Regionen mehr öffentliche Verkehrsverbindungen sowie Discobusse und Anrufsammeltaxis, betont der VCÖ.

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Fotocredit: Mobilitätsagentur Wien GmbH / Wolfgang Zajc. www.fahrradwien.at

VCÖ (Wien, 18. Juli  2018) – Die Wienerinnen und Wiener sind heuer im 1. Halbjahr fleißiger in die Pedale getreten, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse der Radverkehrszählstellen zeigt. Insgesamt waren bei den zwölf Zählstellen im 1. Halbjahr 3,67 Millionen Radfahrende unterwegs, um fünf Prozent mehr als im 1. Halbjahr des Vorjahres. Um das Ziel der Bundesregierung, den Radverkehr zu verdoppeln, in Wien zu erreichen, ist dem Radverkehr mehr Platz einzuräumen und die Radinfrastruktur rascher auszubauen.

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Fotocredit: Marcus Bauer

VCÖ (Wien, 16. Juli 2018) – Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass im gesamten Vorjahr 81 Prozent der Verkehrsunfälle mit Kindern nicht am Schulweg, sondern in der Freizeit passierten. Vier von zehn Kindern verunglückten als Pkw-Insasse. Im Vorjahr passierten im Juli und August pro Tag um 40 Prozent mehr Verkehrsunfälle mit Kindern als im Schnitt der anderen Monate. Der VCÖ spricht sich für verstärkte Maßnahmen für ein kindgerechtes Verkehrssystem aus. Im Ortsgebiet braucht es mehr Verkehrsberuhigung, in den Regionen ist das öffentliche Verkehrsangebot während der Ferien massiv zu verbessern.

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Foto:  c.fuerthner/MA18

VCÖ (Wien, 13. Juli 2018) – Der VCÖ begrüßt die von Bezirksvorsteher Markus Figl gestartete Diskussion über verstärkte Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in der Wiener Innenstadt. International gibt es bereits viele Städte, die in ihrem historischen Stadtkern den Verkehr deutlich reduziert haben. So gibt es in jeder vierten italienischen Stadt mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner eine Zufahrtsbeschränkung, beispielsweise in Bozen, Bologna, Bergamo, Genua, Neapel, Rom, Turin und Ravenna.

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Fotocredit: Manuela Tippl (Fotos von Marco Verch, ÖBB, Rosniak, shutterstock, VCÖ, Wolfgang Zajc)

VCÖ (Wien, 13. Juli 2018) – Der VCÖ-Mobilitätspreis Österreich geht ins Finale. 321 Projekte und Konzepte wurden bei Österreichs größtem Wettbewerb für nachhaltige Mobilität eingereicht. Die Fachjury hat für die elf Kategorien jeweils die Top5 Projekte für das Online-Voting nominiert. Megatrends wie Digitalisierung, Automatisierung und Sharing sowie neue Antriebstechnologien, wie E-Motor und Wasserstoff sorgen im Verkehr für die größten Änderungen seit Beginn der Massenmotorisierung, betont der VCÖ.

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Foto: nitinut380 Shutterstock.com

VCÖ (Wien, 11. Juli 2018) – In Österreich wurden heuer im 1. Halbjahr 56 Prozent der Neuwagen auf Firmen und andere „juristische Personen“ zugelassen. Im Bundesländer-Vergleich hat Wien mit 71 Prozent den höchsten Anteil von Firmenwagen, bei den Landeshauptstädten Salzburg mit sogar 82 Prozent, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Bei Pkw der Luxusklasse, der Oberklasse und bei großen SUV ist der Anteil der Firmenwagen am höchsten und bei Kleinwagen am niedrigsten. Der VCÖ betont, dass es stärkere steuerliche Anreize braucht, damit vor allem Firmenwagen mit niedrigem Spritverbrauch angeschafft werden.

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Foto: Wilhelmine Wulff/pixelio.de

VCÖ (Wien, 6. Juli 2018) – Der VCÖ weist darauf hin, dass Tempo 140 den Spritverbrauch erhöht und damit auch die CO2-Emissionen. Laut TU Graz und Umweltbundesamt erhöhen sich zu dem deutlich der Ausstoß gesundheitsschädlicher Schadstoffe wie Stickoxide und Feinstaub.. Auch der Anhalteweg verlängert sich, wodurch das Unfallrisiko steigt. Der VCÖ macht zudem darauf aufmerksam, dass die A1 bei Haid jener Autobahnabschnitt ist, wo österreichweit die meisten Lkw unterwegs sind.

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Foto: (c)  RCG Mikula

VCÖ (Wien, 4. Juli 2018) – Der Gütertransport ist beim Klimaschutz eines der größten Sorgenkinder in der EU. Der VCÖ weist darauf hin, dass in der EU die Bahnen nur 17 Prozent der Güterverkehrsleistung erbringen, der Lkw-Transport hat mit 72 Prozent einen vier Mal so hohen Anteil. Österreich ist zwar mit 31 Prozent Schienengüterverkehrsanteil im EU-Spitzenfeld, aber als Transitland von der Zunahme des Lkw-Verkehrs besonders stark betroffen. Der VCÖ fordert eine Mindestmaut für Lkw in der EU sowie die Beseitigung von bürokratischen Barrieren im grenzüberschreitenden Bahngüterverkehr.

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Foto: Maria Hötzmanseder

VCÖ (Wien, 29. Juni 2018) – Die Zahl der Verkehrstoten ist in Österreich im 1. Halbjahr nach vorläufigen Daten auf 188 gestiegen, informiert der VCÖ. Im Vorjahr wurden im 1. Halbjahr 170 Menschen bei Verkehrsunfällen getötet. Der VCÖ betont, dass es verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen  hohes Tempo sowie Unachtsamkeit und Ablenkung nötig sind. Auch präventive Maßnahmen, wie mehr öffentliche Verkehrsverbindungen und Verkehrsberuhigung im Ortsgebiet, erhöhen die Verkehrssicherheit.

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Foto: McPHOTO/vario images

VCÖ (Wien, 28. Juni 2018) – Das tödliche Unfallrisiko auf Freilandstraßen ist hoch. Allein seit dem Jahr 2010 starben in Österreich mehr als 2.000 Menschen bei Verkehrsunfällen auf Freilandstraßen, macht der VCÖ aufmerksam. In Frankreich wird nun mit 1. Juli Tempo 80 auf Freilandstraßen eingeführt, um die Zahl der tödlichen Unfälle zu reduzieren. Der VCÖ weist darauf hin, dass schon jetzt in Dänemark, Finnland, Malta und Zypern Tempolimit 80 gilt, in Schweden darf auf Freilandstraßen höchstens 70 km/h gefahren werden.

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