Presseaussendung Archiv

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VCÖ (Wien, 25. Juni 2018) – Der Spritverbrauch der Neuwagen und deren CO2-Emissionen sinken nur am Papier stark, macht der VCÖ aufmerksam. Laut Herstellerangaben ist der Verbrauch neuer Diesel-Pkw von 6,2 Liter pro 100 Kilometer im Jahr 2007 auf 4,8 Liter pro 100 Kilometer im Vorjahr gesunken. Jedoch nur am Papier: Die Abweichung des realen Spritverbrauchs von den Herstellerangaben hat sich von 15 Prozent im Jahr 2007 auf zuletzt 43 Prozent fast verdreifacht. Das erhöht nicht nur die Spritkosten, sondern auch die klimaschädlichen Treibhausgas-Emissionen. Dabei könnte das 3-Liter Auto schon heute der Standard sein, betont der VCÖ.

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Foto: Klima- und Energiefonds

VCÖ (Wien, 22. Juni 2018) – Bei den neuzugelassenen E-Pkw liegt Österreich auch heuer im EU-Spitzenfeld, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Der E-Auto Anteil in Österreich ist doppelt so hoch wie im EU-Schnitt. Einsamer Spitzenreiter in Europa ist Norwegen mit 27,5 Prozent E-Pkw-Anteil, gefolgt von Island und dem EU-Spitzenreiter Niederlanden mit jeweils 2,8 Prozent. Der Bezirk Rohrbach in Oberösterreich hat mit 7,1 Prozent einen mehr als doppelt so hohen E-Pkw Anteil wie der EU-Spitzenreiter Niederlande. E-Carsharing in den Regionen sowie bei Wohnhausanlagen ist stärker zu forcieren, fordert der VCÖ.

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VCÖ (Wien, 21. Juni 2018) – 60 Prozent der Beschäftigten kommen mit dem eigenen Auto zur Arbeit, weitere 5 Prozent in einer Fahrgemeinschaft. Im Schnitt führen jeden Werktag 3,5 Millionen Autofahrten zur Arbeit und wieder nach Hause, macht der VCÖ aufmerksam. Die Bundesländer-Unterschiede sind groß: 80 Prozent der Kärntner Beschäftigten fahren hinter dem Autolenkrad sitzend zur Arbeit, in Vorarlberg sind es 53 Prozent. In allen Bundesländern wohnen mehr als 30 Prozent weniger als 5 Kilometer vom Arbeitsplatz entfernt. Der VCÖ fordert die stärkere Förderung von betrieblichem Mobilitätsmanagement, mehr Bahn– und Busverbindungen sowie den Ausbau der Rad-Infrastruktur.

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Foto: Monika P/pixabay

VCÖ (Wien, 19. Juni 2018) – Italien und Kroatien sind die beliebtesten Urlaubsländer der Österreicherinnen und Österreicher. In beiden Ländern ist das Unfallrisiko höher als in Österreich, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Insgesamt ist in Süd- und Osteuropa das Unfallrisiko hoch, während im Norden und in der Schweiz der Straßenverkehr am sichersten ist. Der VCÖ weist darauf hin, dass in einigen Staaten die Tempolimits auf Freilandstraßen und Autobahnen niedriger sind als in Österreich.

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Foto: VCÖ

VCÖ (Wien, 15. Juni 2018) – Wohnen wird in Österreich zunehmend teurer. Die durchschnittliche Miete inklusive Betriebskosten ist seit dem Jahr 2005 um 44 Prozent auf 506 Euro pro Monat gestiegen, macht der VCÖ aufmerksam. Ein Kostentreiber ist die Pkw-Stellplatzverpflichtung. In Städten sind die Kosten für die vorgeschriebenen Parkplätze besonders hoch. Die Errichtung einer Tiefgarage kostet im Schnitt rund 20.000 Euro pro Stellplatz. Der VCÖ spricht sich für eine umfassende Reform der Mobilitätsvorgaben im Wohnbau aus.

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VCÖ (Wien, 8. Juni  2018) – Elektro-Fahrräder sind die meist gekauften E-Fahrzeuge in Österreich, macht der VCÖ aufmerksam. Bereits eine halbe Million E-Fahrräder gibt es in Österreich und damit rund 30 Mal so viele wie E-Autos und fast 60 Mal so viele wie E-Motorräder. Der VCÖ betont, dass in Österreich das Potenzial zur Verlagerung von Autofahrten auf E-Fahrräder sehr groß ist. 60 Prozent der Autofahrten sind kürzer als 10 Kilometer, eine für E-Fahrräder ideale Distanz. Doch die Infrastruktur für den Radverkehr weist in Österreich vielerorts Mängel auf. Der VCÖ fordert daher eine Rad-Infrastruktur-Milliarde des Bundes.

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Foto: Stefan Redel Adobe Stock 2464628

VCÖ (Wien, 7. Juni 2018) – Während Österreichs EU-Vorsitz fällt die Entscheidung, ob die CO2-Emissionen und der Spritverbrauch von neuen Pkw und Lkw rasch sinken oder nicht, machten heute VCÖ und der europäische Dachverband „Transport & Environment“ bei einem Pressegespräch in Wien aufmerksam. Der VCÖ erwartet sich zudem einen engagierten Einsatz Österreichs, damit die Weichen für die zukünftige Lkw-Maut im Interesse der transitgeplagten Bevölkerung gestellt werden. Weiters ist ein Ende der Verwendung des Klimakillers Palmöl bei Biodiesel voranzutreiben.

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Foto: Wilhelmine Wulff/pixelio.de

VCÖ (Wien, 4. Juni 2018) – Bereits 2.070 Quadratkilometer werden in Österreich vom Verkehr beansprucht, davon sind 1.130 Quadratkilometer versiegelt. Bodenversiegelung ist ein zunehmendes Umweltproblem. Bei Starkregen wird weniger Wasser von den Böden aufgenommen, die Hochwassergefahr steigt. Pro Einwohner weist das Burgenland die höchste Bodenversiegelung sowohl bei Verkehrsflächen als auch Bauflächen auf, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Durch eine verkehrssparende Raumordnung kann die Zunahme der Versiegelung gestoppt werden, betont der VCÖ.

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Foto: Peter Provaznik

VCÖ (Wien, 30. Mai 2018) – Immer mehr Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher treten fleißig in die Pedale, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der häufig Radfahrenden um 110.000 auf rund 450.000 gestiegen. Das Potenzial für mehr Radverkehr ist in Niederösterreich aber noch groß, betont der VCÖ. Vier von zehn Autofahrten sind kürzer als 5 Kilometer. Der Ausbau der Rad-Infrastruktur und eine radfahrfreundliche Verkehrsplanung im Ort ermöglichen mehr Niederösterreichern den Umstieg vom Auto aufs Fahrrad.

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Foto: Stefan Raab

VCÖ (Wien, 29. Mai 2018) – Rund 200.000 Personen fahren zwischen fünf und neun Uhr in der Früh aus dem Umland nach Wien. Der Anteil der Bahnpendler ist aus dem Raum Klosterneuburg am höchsten, weist der VCÖ auf Daten der Planungsgemeinschaft Ost hin. Eine AK-Studie zeigt, dass die Anzahl der Bahnpendler aus dem Umland nach Wien verdoppelt werden kann. Die Erfahrungen beispielsweise aus Stockholm zeigen, dass mit der City-Maut ein wirksamer Anreiz zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel gesetzt wird. Die Staubelastung nimmt dadurch stark ab, der Verkehr wird flüssiger.

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