Presseaussendung Archiv

Foto: Matthäus Schmid

VCÖ: Im Vorjahr weniger Fahrraddiebstähle in Österreich - 24.795 Fahrräder gestohlen

VCÖ (Wien, 5. April 2018) – Im Vorjahr ging in Österreich die Zahl der Fahrraddiebstähle zum dritten Mal infolge zurück, macht der VCÖ aufmerksam. Insgesamt wurden 24.795 Fahrräder gestohlen. 61 Prozent der Fahrraddiebstähle passierten in den Landeshauptstädten. Der VCÖ betont, dass es bei Freizeiteinrichtungen, bei Bahnhöfen und auch bei Wohn- und Bürogebäuden mehr sowie auch gesicherte Fahrradabstellanlagen braucht. Der VCÖ rät, das abgestellte Fahrrad immer abzusperren und ein gutes Fahrradschloss zu verwenden.

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Foto: Peter Provaznik

VCÖ: 40 Prozent der Autofahrten der Österreicher in Radfahrdistanz

VCÖ (Wien, 4. April 2018) – Österreich ist ein Land der kurzen Wege – und der kurzen Autofahrten, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Jede 5. Autofahrt der Österreicher ist kürzer als zweieinhalb Kilometer, vier von zehn kürzer als fünf Kilometer. 52 Prozent der Alltagswege sind kürzer als fünf Kilometer, aber nur 24 Prozent der Alltagswege wird mit dem Fahrrad oder zu Fuß erledigt. Um das Ziel der Klimastrategie, die Verdoppelung des Radverkehrs, zu erreichen, ist die Rad-Infrastruktur stark auszubauen. Für Ballungsräume fordert der VCÖ direkte und kreuzungsfreie Rad-Hauptverbindungen, so genannte Rad-Highways.

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Foto: Stefan Redel Adobe Stock 2464628

VCÖ zu Klimastrategie: Den Worten rasch konkrete Klimaschutz-Taten folgen lassen!

VCÖ (Wien, 3. April 2018) – Der Verkehr ist Österreichs größtes Sorgenkind beim Klimaschutz. In den vergangenen Jahren hat die Zunahme der Treibhausgas-Emissionen des Verkehrs die Einsparungen der anderen Sektoren wieder zunichte gemacht. Die Ziele der heute präsentierten Klima- und Energiestrategie sind nur mit einem raschen und starken Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs und der Rad-Infrastruktur erreichbar, betont der VCÖ.

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Foto: J.Limberger 4nature

VCÖ: Mehr als 23.600 Hasen wurden im Vorjahr Opfer des Straßenverkehrs

VCÖ (Wien, 28. März 2018) – Im Vorjahr sind erneut mehr Feldhasen auf Österreichs Straßen dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen, informiert der VCÖ. Mehr als 23.600 Hasen kamen unter die Räder, um rund 150 mehr als im Jahr 2016. Der Lebensraum von Feldhasen wird von immer mehr Straßen durchschnitten. Bereits mehr als 137.000 Kilometer Straßen gibt es in Österreich. Der Verkehr beansprucht bereits eine Fläche von 2.065 Quadratkilometer. Im Schnitt werden täglich für den Verkehr Flächen im Ausmaß von rund drei Fußballfeldern verbaut. Der VCÖ drängt auf ein Umdenken in der Infrastrukturpolitik. 

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VCÖ: Tempo 140 statt 130 erhöht Schadstoffausstoß und Unfallrisiko

VCÖ (Wien, 23. März 2018) – Tempo 140 statt 130 erhöht das Unfallrisiko und negative Auswirkungen auf die Umweltbilanz des Verkehrs, stellt der VCÖ fest. Laut Berechnungen des Landes Steiermark durch das NEMO-Tool der TU Graz nimmt bei Tempo 140 statt 130 der CO2-Ausstoß um zwölf Prozent und der Schadstoffausstoß sogar um 21 Prozent zu. Auch der Anhalteweg verlängert sich, wodurch das Unfallrisiko steigt. Der VCÖ weist auf die Schweiz hin, wo auf Autobahnen Tempo 120 gilt und es keine Toleranz gegenüber Schnellfahren gibt. In der Schweiz ist die Zahl der Verkehrstoten deutlich niedriger als in Österreich.

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Foto: Rainer Sturm/pixelio.de

VCÖ: Dieselverbrauch in Österreich seit 1990 fast vervierfacht

VCÖ (Wien, 23. März 2018) – Rund 10,5 Milliarden Liter Diesel und Benzin wurden im Vorjahr getankt, doppelt so viel wie im Jahr 1990, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Während es bei Benzin gegenüber dem Jahr 1990 einen Rückgang um ein Drittel gab, hat sich der Dieselverbrauch fast vervierfacht. Damit Österreich seine Energie- und Klimaziele erreichen kann, ist der Spritverbrauch massiv zu reduzieren. Neben der E-Mobilität ist eine stärkere Verlagerung auf Bahn und Bus sowie bei Kurzstrecken auf das Fahrrad nötig, betont der VCÖ. Im Güterverkehr braucht es in der EU mehr Kostenwahrheit sowie in Österreich mehr betriebliche Gleisanschlüsse.

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Foto: VCÖ/Christian Gratzer

VCÖ: Mobilitätsarmut in Österreich vor allem in ländlichen Regionen verbreitet

VCÖ (Wien, 21. März 2018) – Das heutige Verkehrssystem hat nicht nur eine schlechte Umweltbilanz, sondern weist auch gravierende soziale Mängel auf, wie die heute präsentierte VCÖ-Publikation „Mobilität als soziale Frage“ zeigt. Bei mangelndem Öffentlichen Verkehr sind in den Regionen vor allem ältere Menschen, aber auch Kinder und Jugendliche sowie Familien mit geringem Einkommen in ihrer Mobilität stark eingeschränkt. Weiteres Ergebnis der VCÖ-Publikation: Haushalte mit niedrigerem Einkommen verursachen deutlich weniger Umweltschäden durch ihre Mobilität, sind aber stärker von Abgasen und Lärm des Verkehrs betroffen.

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VCÖ: Automatisiertes Fahren erhöht Verkehrssicherheit, aber klare Vorgaben nötig

VCÖ (Wien, am 20.März 2018) – Nach dem tödlichen Fußgängerunfall durch ein selbstfahrendes Uber-Auto in Arizona stellen viele die Frage, wie verkehrssicher automatisierte Fahrzeuge sind. Der VCÖ weist darauf hin, dass ein Großteil der schweren Verkehrsunfälle letztlich die Folge menschlicher Fehler ist. Durch automatisiertes Fahren können Unfälle beispielsweise durch zu hohes Tempo, Alkohol oder Handy-Telefonieren am Steuer vermieden werden. Aber der VCÖ betont, dass es klare Vorgaben und Rahmenbedingungen für automatisierte Fahrzeuge braucht. So muss der Schutz der Fußgängerinnen und Fußgänger absoluten Vorrang haben.

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Foto: Stefan Raab

In Wien kommen bereits 52 Prozent mit Öffis zur Arbeit - Digitalisierung erleichtert autofreie Mobilität

VCÖ (Wien, 19. März 2018) – Die Digitalisierung wird die Mobilität in den kommenden Jahren wesentlich verändern: Über neue Angebote und verstärktes Carsharing sowie auch indirekt über Home-Office und Online-Handel. Derzeit kommen drei Viertel der Wiener Beschäftigten mit Öffis, Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit. Auch ihre Einkäufe erledigen die Wienerinnen und Wiener überwiegend autofrei. Heute startet der diesjährige VCÖ-Mobilitätspreis Wien. Gesucht sind Projekte und innovative Konzepte, die schon heute zeigen, wie umweltverträgliche Mobilität und nachhaltiger Gütertransport der Zukunft aussehen können.

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Foto: Stefan Raab

VCÖ: Seit 2005 sind in Österreich die mit Bahn gefahrenen Kilometer um 40 Prozent gestiegen

VCÖ (Wien, 15. März 2018) –Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass seit dem Jahr 2005 die mit der Bahn zurückgelegten Kilometer um rund 40 Prozent gestiegen sind. In Österreich wird pro Person im EU-Vergleich am meisten Bahn gefahren. Der VCÖ weist darauf hin, dass es in den wachsenden Ballungsräumen wie Graz, Linz, Salzburg und Wien rasch häufigere Verbindungen braucht. Großen Aufholbedarf gibt es zudem in den Regionen. Einsparungen und Verzögerungen beim Ausbau von Bahnverbindungen würden Verkehrsprobleme erhöhen.

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