Presseaussendung Archiv

Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern

VCÖ: In Österreich verursachen E-Pkw weniger CO2 als im EU-Schnitt

VCÖ (Wien, am 20. April 2020) – Die CO2-Bilanz von E-Pkw ist in Österreich deutlich besser als im EU-Schnitt, macht der VCÖ – Mobilität mit Zukunft aufmerksam. Eine heute vom europäischen Dachverband des VCÖ, Transport & Environment, veröffentlichte Studie zeigt, dass die Umweltbilanz von E-Pkw noch deutlich verbessert werden kann: Neben der Batterie-Herstellung ist vor allem die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energie zentral. Um die Klimakrise bewältigen zu können, ist EU-weit der Anteil der Neuwagen mit Verbrennungsmotor rascher zu reduzieren, betont der VCÖ. Österreich soll dabei als Exportland eine Vorreiterrolle einnehmen, um die Konjunktur anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen.

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Foto: Th. Reinhardt pixelio.de

VCÖ: „Corona-Raser“ sind Sicherheitsrisiko - Strafen für Raser rasch erhöhen

VCÖ (Wien, 10. April 2020) –  Der Verkehr auf Österreichs Straßen hat infolge der Coronakrise deutlich abgenommen, die Zahl der eklatanten Überschreitungen von Tempolimits ist laut Polizei aber trotzdem hoch. Mittlerweile wurde bereits der Begriff der „Corona-Raser“ geprägt. Der VCÖ – Mobilität mit Zukunft weist darauf hin, dass die Überschreitung von Tempolimits den Anhalteweg massiv erhöht und damit auch das Unfallrisiko sowie die Verletzungsschwere bei Unfällen. Der VCÖ fordert daher eine rasche Anhebung der Strafen für Raser.

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Foto: iStock 000010555647/olaser

VCÖ begrüßt Öffnung von Straßen für Gehen und Radfahren

VCÖ (Wien, 9. April 2020) – Die heute bekannt gegebene Öffnung von 20 Straßen für Fußgängerinnen und Fußgänger und die Einrichtung von neun temorären Begegnungszonen wird vom VCÖ als sinnvolle Maßnahme begrüßt. Denn Abstand halten ist sehr wichtig, um das Coronovirus eindämmen zu können, aber viele Gehsteige in Wien sind zu schmal. Betroffen sind alle Bezirke, wie eine heute veröffentlichte Studie des Instituts für Raumplanung der TU-Wien zeigt.

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Foto: VCÖ/Christian Gratzer

VCÖ an Städte: Möglichkeit der temporären Fußgängerstraßen nutzen

VCÖ (Wien, 3. April 2020) – Die heute beschlossene StVO-Novelle ermöglicht Gemeinden und Städten, temporäre Fußgängerstraßen einzurichten. Der VCÖ appelliert an die Städte, von dieser Möglichkeit im Interesse der Gesundheit der Bevölkerung Gebrauch zu machen. Denn viele Gehsteige sind schmal und erschweren es der Bevölkerung, ausreichend Abstand zu halten. Aus medizinischer Sicht ist zu empfehlen, notwendige Wege wenn möglich bewegungsaktiv zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen.

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Foto: VCÖ

VCÖ begrüßt StVO-Änderung: Gemeinden und Städte können temporäre Fußgängerstraßen einrichten

VCÖ (Wien, 2. April 2020) - Mindestens einen Meter Abstand halten ist eine sehr wichtige Maßnahme, um die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen zu können. Doch die Coronakrise hat sichtbar gemacht, dass viele Gehsteige zu schmal sind. So sind in Wien 38 Prozent der Gehsteige schmäler als zwei Meter. Der VCÖ begrüßt daher die geplante StVO-Novelle, die es Gemeinden und Städten ermöglicht, temporäre Fußgängerstraßen einzurichten.

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Foto: ESA / EPHA

Satellitenbilder zeigen starke Abnahme der Luftverschmutzung in Österreich

VCÖ (Wien, 30. März 2020) – Heute von der Europäischen Allianz für öffentliche Gesundheit (EPHA) veröffentlichte Satellitenbilder zeigen auch in Österreich eine deutliche Abnahme der Luftverschmutzung infolge der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Die EPHA weist gemeinsam mit der WHO darauf hin, dass die in der Vergangenheit von Verkehr, Industrie und Heizen ausgestoßenen Schadstoffe zu Lungenschäden geführt haben, was das Risiko bei COVID-19-Erkrankung für viele Personen verschärft hat. VCÖ und Umweltmediziner Hans-Peter Hutter fordern für Österreich verstärkte Maßnahmen für mehr saubere Mobilität, um gesundheitsschädliche Verkehrsemissionen langfristig zu reduzieren.

 

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

Mit niedrigeren Tempolimits Anzahl der schweren Verkehrsunfälle reduzieren

VCÖ (Wien, 25. März 2020) – Bereits 66 Menschen kamen heuer in Österreich bei Verkehrsunfällen ums Leben, mehrere tausend wurden verletzt, informiert der VCÖ. Jeder dritte tödliche Unfall passierte wegen zu hohem Tempo. Spitäler brauchen in den kommenden Wochen mehr Kapazitäten für COVID19-Patienten.  Der VCÖ spricht sich daher für niedrigere Tempolimits aus, um die Zahl der Verkehrsunfälle zu reduzieren und damit  das Gesundheitssystem zu entlasten.

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Coronakrise macht sichtbar, dass viele Gehsteige und Radwege zu schmal sind

VCÖ (Wien, 20. März 2020) – Einen Meter Abstand halten. Diese sehr wichtige Maßnahme, um das Coronovirus eindämmen zu können, macht deutlich, dass viele Gehsteige in Österreich viel zu schmal sind, stellt der VCÖ fest. Auch etliche Radwege sind nicht breit genug, um ausreichend Abstand halten zu können. Der VCÖ spricht sich dafür aus, dass während der Coronakrise die Radwegbenützungspflicht aufgehoben wird sowie temporäre Radwege eingerichtet werden.

 

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Grafik: Hellgrüner Hintergrund mit weißen Linien, welche eine Erdkugel sowie Pfeile darstellen

Verstärkte Investitionen in klimaverträgliche und auch digitale Infrastrukturen nötig

VCÖ (Wien, 19. März 2020) – Nach der Coronakrise wird die Bewältigung der Klimakrise die nächste, noch größere Herausforderung sein. Das heute präsentierte Budget ist aus Klimaschutzsicht besser als bisher, aber um den Verkehr auf Klimakurs zu bringen, sind stärkere Investitionen nötig, stellt der VCÖ fest. Bestehende Mängel bei der Infrastruktur für klimaverträgliche Mobilität – vom Schienenverkehr bis zum Radverkehr – sind nur durch verstärkte Investitionen zu beseitigen. Auch die digitale Infrastruktur ist für die Zukunft, in der Home-Office, Videokonferenzen und „Mobility as a Service“ zunehmend wichtiger werden, zu verbessern und stärker auszubauen.

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Foto: Matthäus Schmid

Heuriger Winter brachte in Wien Rekordwerte für den Radverkehr

VCÖ (Wien, 18. März 2020) – Der heurige milde Winter brachte neue Rekordwerte beim Radfahren in Wien, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Im Vergleich zum Winter des Vorjahres waren bei den 13 Zählstellen im Schnitt um 17 Prozent mehr Radfahrende unterwegs. Die stärkste Zunahme gab es am Praterstern mit plus 27 Prozent. Angesichts der Coronakrise sollten notwendige Fahrten möglichst mit dem Fahrrad gefahren werden, um Platz in den Öffis für jene zu machen, die sie benötigen. Der VCÖ fordert zudem für Fahrradwerkstätten gleiche für die Öffnungsmöglichkeiten gleiche Ausnahmeregelungen wie für Kfz-Werkstätten.

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