Ökonomie und Bepreisung

Das aktuelle Verkehrssystem in Österreich verursacht hohe Kosten, sowohl für die Nutzerinnen und Nutzer als auch für die Allgemeinheit und Umwelt. Österreichs private Haushalte geben in Summe pro Jahr rund 24 Milliarden Euro für Mobilität aus. Die öffentliche Hand, also Bund, Länder und Gemeinden haben in Summe rund 12 Milliarden Euro Ausgaben für den Verkehr. Dazu kommen noch weitere, sogenannte externe Kosten, die nicht von den Verursachenden getragen, sondern auf die Allgemeinheit und nächste Generationen übertragen werden. Ein klimaverträgliches Verkehrssystem ist nicht nur ökologischer, sondern auch sozial gerechter.

VCÖ: Im Vorjahr ist Zahl der tödlichen Motorradunfälle stark gestiegen – 82 Todesopfer

VCÖ (Wien, 10. Mai 2024) – Die Motorradsaison hat begonnen. Im Vorjahr ist die Zahl der tödlich verunglückten Motorradfahrer in Österreich von 55 im Jahr 2022 auf 82 gestiegen, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. Bei fast jedem zweiten tödlichen Motorradunfall war nicht angepasste Geschwindigkeit die Unfallursache. Das tödliche Unfallrisiko mit dem Motorrad ist um ein Vielfaches höher als mit dem Pkw. Neben verstärkten Verkehrssicherheitsmaßnahmen kann mit dem eigenen Fahrverhalten das Unfallrisiko reduziert werden: Gleiten statt rasen, keine riskanten Überholmanöver und mit voller Aufmerksamkeit fahren.

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Foto: Sarah Duit

VCÖ: Buchen internationaler Bahntickets in Europa endlich vereinfachen!

VCÖ (Wien, 8. Mai 2024) – Buchen und planen internationaler Bahnreisen ist nach wie vor nicht so einfach wie es sein sollte, stellt die Mobilitätsorganisation VCÖ fest. Zudem gehen bei der Kombination von Tickets unterschiedlicher Anbieter häufig Fahrgastrechte im Verspätungsfall verloren. Darüber hinaus sorgen viele unterschiedliche Systeme und Vorschriften bis hin zu einer fehlenden einheitlichen Betriebssprache zu Verzögerungen im internationalen Bahnverkehr, insbesondere im Gütertransport. Der VCÖ fordert den verstärkten Einsatz der EU und der Mitgliedsstaaten für den Abbau bestehender Barrieren im grenzüberschreitenden Bahnverkehr.

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Foto: Sarah Duit

Aus der Praxis - Herald Ruijters

Es ist wichtig, den Schienenverkehr zu modernisieren und ihn für mehr Menschen attraktiv zu machen

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Aus der Forschung - Takeru Shibayama

Japan zeigt, wie Bahntickets auch bei hoher Nachfrage erschwinglich bleiben

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Schwerverkehrszentrum Uri: mehr Kontrollen, weniger Unfälle, fairer Wettbewerb

Im Kanton Uri steht das größte Schwerverkehrskontrollzentrum der Schweiz. Fast fünf Prozent aller Schwerfahrzeuge, die die Gotthardstrecke passieren, werden auf ihre Abmessungen, korrekte Beladung, technische Ausstattung und mögliche Manipulationen kontrolliert.

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Foto des Kontrollzentrums Uri

Steirisches Vulkanland: Erste Modellregion für Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie

Die Region Steirisches Vulkanland in der Südoststeiermark ist seit März 2022 Modellregion für Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft. Ziel ist die schrittweise Umstellung der Wirtschaft auf nachhaltige Ressourcenbasis.

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Foto: Gemüseernte

Zunehmend breitere Pkw verursachen vielfache Probleme

Obwohl der Pkw-Besetzungsgrad sinkt  hat die durchschnittliche Fahrzeugbreite in Österreich um fast zehn Zentimeter von 171,6 cm im Jahr 2001 auf durchschnittlich 181,1 cm 20 Jahre später zugenommen. Die Probleme, die mit den zunehmend größer und schwerer werdenden Pkw einhergehen, sind vielfältig.

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Foto: Spencer Imbrock, unsplash

Wo macht der Einsatz von E-Fuels Sinn und wo nicht?

E-Fuels sind aus Wasserstoff, CO2 und Strom produzierte synthetische Kraftstoffe. Diese können theoretisch mit einem hohen Energieeinsatz aus erneuerbaren Quellen nachhaltig hergestellt werden. Das Problem ist allerdings, dass der Einsatz von E-Fuels aufgrund des umfassenden Herstellungsprozess und dem Einsatz im Verbrennungsmotor mit nur etwa 14 Prozent Wirkungsgrad sehr ineffizient ist und trotzdem vor Ort schädliche Stoffe wie Stickstoffdioxid bei der Verbrennung austreten. E-Fuels sollten daher nur dort eingesetzt werden, wo keine Alternative zur Verfügung steht.

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Foto: Spencer Imbrock, unsplash

VCÖ-Fachveranstaltung: Wie können die gesellschaftlichen Kosten des Verkehrs reduziert werden?

Durch den hohen Erdölverbrauch befeuert der Verkehr nicht nur die Erderhitzung, sondern auch die Abhängigkeit von Energie-Importen. Das aktuelle Verkehrssystem ist teuer sowohl für die Haushalte als auch für die Gesamtgesellschaft, es ist klimaschädlich und auch sozial ungerecht. Wie hoch sind die ökologischen und sozialen Kosten des Verkehrs? Mit welchen Maßnahmen können die gesellschaftlichen Kosten reduziert werden? Diese und weitere Fragen wurden bei der VCÖ-Fachdiskussion erörtert.

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Foto: VCÖ 2022

VCÖ-Fachveranstaltung: Dekarbonisierung des Flugverkehrs - Wie kann die Luftfahrt nachhaltiger gestaltet werden?

Um die Klimakrise bewältigen zu können, muss der Flugverkehr in Zukunft deutlich nachhaltiger werden als er vor der Covid-19 Pandemie war. Wie ist dieses Ziel erreichbar? Wie kann ein nachhaltiger Flugverkehr der Zukunft aussehen? Welche Maßnahmen sind tatsächlich wirksam und rasch von der Politik umzusetzen? Diese und weitere Fragen wurden gemeinsam mit internationalen Fachleuten im Rahmen einer VCÖ-Online-Veranstaltung beleuchtet.

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Foto: Spencer Imbrock / Unsplash