Presseaussendung Archiv

VCÖ – Triple M-Umfrage: Reduktion der Anzahl der Verbrenner-Autos verringert aus Sicht der Mehrheit der Wiener Bevölkerung die Hitzebelastung in der Stadt

VCÖ (Wien, 3. August 2026) – Der Verkehr erhöht nicht nur durch die versiegelten Fahrbahnen und Parkplätze die Hitzebelastung, sondern auch durch die Abwärme von Kfz mit Verbrennungsmotor, wie Studien zeigen. In Wien ist die Mehrheit der Bevölkerung überzeugt, dass eine Reduktion von Verbrenner-Autos in der Stadt auch die Hitzebelastung reduziert, weist die Mobilitätsorganisation VCÖ auf eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Triple M hin. Am stärksten stimmen Familien, Personen mit Matura sowie unter 50-Jährige zu. Der VCÖ fordert eine Reduktion der Verkehrsbelastung, mehr Verkehrsberuhigung und verstärkte Maßnahmen für eine effizientere Mobilität in und nach Wien.

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Foto: Zapfhahn, welcher ein Diesel-Auto betankt.

VCÖ: Im Juli waren Treibstoffpreise höher als im Juni - Diesel aber billiger als im Mai, April und März

VCÖ (Wien, 31. Juli 2026) – Der Medianpreis für einen Liter Diesel betrug im Juli 1,90 Euro, jener für Eurosuper war mit 1,79 Euro um elf Cent niedriger, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der E-Control zeigt. Der Dieselpreis war damit im Juli aufgrund der neuerlichen Eskalation im Irankrieg um rund zwölf Cent höher als im Juni, aber niedriger als in den Monaten Mai, April und März. Für einen Liter Eurosuper war im Juli im Schnitt um zehn Cent mehr zu zahlen als im Juni. Die Mobilitätsorganisation VCÖ kritisiert fehlende Maßnahmen zur Reduktion des Spritverbrauchs und der Erdölabhängigkeit des Verkehrs.

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VCÖ: Heuer kamen bereits 50 Motorradfahrer im Straßenverkehr ums Leben

VCÖ (Wien, 30. Juli 2026) – Bereits 50 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer sind seit Jahresbeginn bei Verkehrsunfällen in Österreich ums Leben gekommen. Allein in den vergangenen vier Wochen verunglückten 21 Motorradfahrende tödlich, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. Vor allem am Wochenende häufen sich tödliche Motorradunfälle, im Vorjahr passierten 43 Prozent aller tödlichen Motorradunfälle an Samstagen oder Sonntagen, wie eine VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Im Dreijahres-Zeitraum 2023 bis 2025 passierte jeder zweite tödliche Motorradunfall wegen zu hoher Geschwindigkeit, 84 Prozent der tödlichen Motorradunfälle ereigneten sich auf Freilandstraßen.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ und LKW FRIENDS on the Road: Jeder zweite tödliche Lkw-Unfall wurde im Vorjahr von einem Pkw verursacht

Wien, (23. Juli 2026) – Im Vorjahr kamen 73 Menschen bei Verkehrsunfällen mit Lkw-Beteiligung in Österreich ums Leben. Lkw-Beteiligung heißt aber nicht, dass die Unfälle von Lkw verursacht wurden. Im Gegenteil, eine Analyse von VCÖ und dem Verein LKW FRIENDS on the Road auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt, dass rund jeder zweite tödliche Lkw-Unfall von Pkw verursacht wurde. VCÖ und LKW FRIENDS on the Road sprechen sich für wirksame unfallvermeidende Maßnahmen aus: „Jeder tödliche Verkehrsunfall ist einer zu viel.“

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: Im Vorjahr waren 62 Prozent der im Straßenverkehr tödlich verletzten Radfahrenden Seniorinnen und Senioren

VCÖ (Wien, 13. Juli 2026) – Seniorinnen und Senioren sind die größte Opfergruppe bei tödlichen Radunfällen in Österreich, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Im Vorjahr waren 40 der insgesamt 65 mit Fahrrad oder E-Bike tödlich verletzten Radfahrenden 65 Jahre oder älter. Mit der wachsenden Anzahl älterer Menschen wird es immer wichtiger, dass unser Verkehrssystem seniorengerecht wird. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert den verstärkten Ausbau des Radwegenetzes insbesondere entlang von Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen und hohen Tempolimits. Im Ortsgebiet sind Verkehrsberuhigung sowie Tempo 30 statt 50 wirksame Maßnahmen, um insbesondere für ältere Menschen die Sicherheit beim Radfahren zu erhöhen.

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Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern

VCÖ: Wien-Mariahilf ist Österreichs E-Pkw-Spitzenreiter mit über 50 Prozent im 1. Halbjahr, außerhalb Wiens ist der Bezirk Rohrbach E-Pkw-Champion

VCÖ (Wien, am 10. Juli 2026) – Mit fast 53 Prozent hat Wien-Mariahilf im ersten Halbjahr 2026 den höchsten E-Pkw-Anteil in Österreich, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Außerhalb Wiens liegt der Bezirk Rohrbach im Mühlviertel mit 44 Prozent an der Spitze. Bei den Landeshauptstädten hat Linz mit rund 30 Prozent den höchsten E-Pkw-Anteil. 64 Prozent aller Neuwagen werden auf Firmen oder andere juristische Personen zugelassen, bei Diesel-Pkw beträgt der Anteil sogar 81 Prozent. Der VCÖ fordert ein Ende der steuerlichen Begünstigung von privat genutzten Firmenwagen mit Verbrennungsmotor.

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Foto: Lächelnde Person auf Fahrrad. Im Hintergrund ist ein Markt zu sehen.

VCÖ-Radfahrumfrage: Österreichs Gemeinden und Städte haben punkto Radfahrfreundlichkeit noch aufzuholen

VCÖ (Wien, 3. Juli 2026) – Zeugnisverteilung für Österreichs Gemeinden für ihre Radfahrfreundlichkeit: Mehr als 5.400 Radfahrerinnen und Radfahrer haben bei der VCÖ-Radfahrumfrage insgesamt 1.005 Gemeinden und Städte nach 21 Kriterien bewertet. Sieben von zehn gaben an, dass wichtige Ziele im Ort gut mit dem Fahrrad erreichbar sind. Verbesserungsbedarf wird vor allem bei der Verkehrssicherheit fürs Radfahren und bei der Rad-Infrastruktur gesehen. Dem Radverkehr ist in den Gemeinden und Städten mehr Platz zu geben. Und mehr Tempo 30 statt 50 erhöht die Sicherheit beim Radfahren für alle Altersgruppen, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: Hoher Blutzoll auf Österreichs Straßen – 160 Verkehrstote im 1. Halbjahr

VCÖ (Wien, 1. Juli 2026) – Die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle ist in Österreich auch heuer hoch: Seit Jahresanfang verloren nach vorläufigen Daten bereits 160 Menschen ihr Leben im Straßenverkehr, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ auf Basis von Daten des Innenministeriums. Das sind zwar um zehn weniger als im 1. Halbjahr des Vorjahres, aber um 22 Todesopfer mehr als im 1. Halbjahr 2024. Jeder dritte tödliche Unfall passierte in Niederösterreich. Österreich ist erneut von seinem Verkehrssicherheitsziel weit entfernt. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, um die Zahl schwerer Verkehrsunfälle zu reduzieren.

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Grafik: Zapfhahn auf weißen Hintergrund, aus welchem ein Tropfen Treibstoff tropft

VCÖ: Im Juni waren Treibstoffpreise deutlich niedriger als im Mai

VCÖ (Wien, 30. Juni 2026) – Der Medianpreis für einen Liter Diesel war im Juni mit 1,779 Euro um rund 14 Cent niedriger als im Mai, weist die Mobilitätsorganisation VCÖ auf Daten der E-Control hin. Eurosuper war mit 1,694 Euro pro Liter um rund zehn Cent billiger als im Mai. Im Vergleich zum Höchstpreis am 30. März ist der aktuelle Dieselpreis um 54 Cent niedriger, der aktuelle Preis für Eurosuper um 26 Cent niedriger. Eine Lehre aus der Energiekrise und der aktuellen Hitzewelle muss sein, den Treibstoffverbrauch rascher zu reduzieren, betont der VCÖ. „Je früher der Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor bei Neuwagen gelingt, desto besser für Bevölkerung, Wirtschaft und Umwelt“, stellt VCÖ-Experte Michael Schwendinger fest.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: In etlichen Urlaubsländern ist das tödliche Unfallrisiko höher als in Österreich

VCÖ (Wien, 29. Juni 2026) – Just in beliebten Urlaubsländern ist das tödliche Unfallrisiko höher als in Österreich, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. So verzeichnete Kroatien im Verhältnis zur Bevölkerungszahl im Vorjahr um rund 50 Prozent mehr Verkehrstote. Besonders hoch ist das tödliche Unfallrisiko in Serbien, Bulgarien und Rumänien. Am sichersten ist der Straßenverkehr in Norwegen und Schweden. Die Mobilitätsorganisation VCÖ weist darauf hin, dass in einigen Urlaubsländern die Promillegrenze niedriger ist, in vielen Ländern gilt ein niedrigeres Tempolimit, vor allem auf Freilandstraßen. Wer das Motto „gleiten statt rasen“ sowie „Don’t Drink and Drive“ und „Don’t Phone and Drive“ beherzigt, ist sicherer unterwegs und riskiert keine Verkehrsstrafen, die oft deutlich höher sind als in Österreich.

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