Aus der Forschung Ferdinand Dudenhöffer

Schneller auf klimaneutral umschwenken

»Schneller auf klimaneutral umschwenken«

Der Klimawandel ist die größte Bedrohung der Menschheit. Daher muss die Autoindustrie schnell auf CO2-neutrale Autos umschwenken. China, Norwegen und Tesla haben gezeigt, dass batterie-elektrische Autos funktionieren. Der Volkswagen Konzern beweist mit der neuen ID-Familie großes Engagement. Wenn wir in Europa die Transformation aktiv mitgestalten und zügig zum Elektro-Auto gehen, werden wir zu Gewinnern der größten Revolution der Autoindustrie. Wenn wir zögern, wandern die Arbeitsplätze nach Asien. Dabei ist es sehr sinnvoll, mit Batterieherstellern aus Asien zusammenzuarbeiten und nicht in der EU zu versuchen, das Rad mit viel Steuergeld nochmal zu erfinden. Die Transformation betrifft alle, auch die Autofahrerinnen und Autofahrer. CO2 muss angemessen, also hoch bepreist werden, wenn der Wandel funktionieren soll. Ist CO2 teuer, wird konventioneller Kraftstoff an der Tankstelle teuer und wer einen Neuwagen kauft, geht zum Elektro-Auto. Die heutigen Autobesitzerinnen und -besitzer können wir durch ein intelligentes Bonus-System schützen.

Foto: Jan Schürrman

Ferdinand Dudenhöffer

CAr-Center Automotive Research, Universität Duisburg-Essen

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Güterverkehr auf Klimakurs bringen

Der Güterverkehr hat in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen – vor allem auf der Straße. Damit verbunden sind hohe Umweltbelastungen und externe Kosten, die die Gesellschaft zu tragen hat. Der Güterverkehr verursacht in Österreich rund ein Drittel der verkehrsbedingten CO2-Emissionen. Eine Reduktion ist dringend notwendig. Wie der Transport von Gütern klimaverträglicher werden kann, beschreibt die VCÖ-Publikation „Güterverkehr auf Klimakurs bringen“.

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Reisen in eine klimaverträgliche Zukunft?

Die Covid-19-Pandemie des Jahres 2020 bedeutet generell und speziell auch im Bereich Reisen zweifelsohne die stärkste Zäsur seit Jahrzehnten. Wie wirkt sich die Pandemie kurzfristig und langfristig auf das Reiseverhalten aus? Welche Chancen und Risiken entstehen dadurch für die Klimaverträglichkeit des Sektors? Diesen Fragen hat sich das VCÖ-Barometer gewidmet. An der Umfrage haben 125 Expertinnen und Experten für ganz unterschiedliche Fachgebiete mit Mobilitätsbezug aus 98 Organisationen aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft teilgenommen. Die Klimaverträglichkeit des Reisens wird sich ohne weitgehende Lenkungsmaßnahmen nicht von alleine einstellen. Umgekehrt bietet die Covid-19-Pandemie ein Zeitfenster, Veränderungen in Richtung Klimaverträglichkeit anzustoßen.

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Grafik: VCÖ 2020