Aus der Forschung - Martin Russ

Sharing-Angebote müssen zugänglicher werden

Porträtfoto von Martin Russ
Martin Russ, Geschäftsführer AustriaTech

„Um die Nutzung von Sharing-Angeboten zu erhöhen, müssen diese zugänglicher und besser vermittelt werden. Wir entwickeln daher ein Phasenmodell für eine Informations-, Vernetzungs- und Monitoringstelle und erstellen einen Konkretisierungsfahrplan für die Umsetzung von Multimodalen Mobilitätsknoten. Zusätzlich sind die Sammlung und Klärung des Rechtsrahmens für Sharing-Angebote essenziell. Ein Gesamtkonzept zum Datenmonitoring wird Bestände, Potenziale und Wirkungen erfassen und harmonisierte Methoden für Evaluierungen und Prognosen schaffen. Weitere Aktivitäten umfassen Austauschformate, die Entwicklung eines Stakeholder-Einbindungskonzepts und das Sammeln von Erkenntnissen zu Wohnbau, Betrieben, Tourismus und Barrierefreiheit. AustriaTech koordiniert diese Maßnahmen und unterstützt so die erfolgreiche Umsetzung der Sharing-Strategie des Bundes.“

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Carsharing-Flotte als mobile Zwischenspeicher nutzen

Im Juni 2025 startete mit „Utrecht Energized“ Europas erstes großes V2G- Carsharing-Projekt, bei dem die Fahrzeuge als mobile Zwischenspeicher für das städtische Stromnetz fungieren. Für Utrecht ist das sehr relevant, zumal 35 Prozent der Hausdächer mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet sind und die Netzauslastung an Spitzenzeiten entsprechend hoch ist. Gestartet wurde mit 50 E-Pkw, Mitte 2026 waren es 300, bis Jahresende 2026 sind 500 und für 2027 eine Ausweitung auf 1.000 Fahrzeuge geplant.

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