Aus der Praxis – Johannes Pressl

„Aktive Mobilität ist für uns gelebter Alltag“

Porträtfoto von Johannes Pressl
Johannes Pressl, Präsident des Österreichischen Gemeindebundes

Aktive Mobilität hat für unsere Gemeinden heute einen hohen Stellenwert. Die Menschen wünschen sich sichere Geh- und Radwege, kurze Wege zu Schule, Arbeit und Nahversorgung sowie lebendige Ortszentren. Als Gemeinden schaffen wir dafür die Infrastruktur: durchgängige Radverbindungen, sichere Schulwege, Verkehrsberuhigung und gute Anbindung an den Öffentlichen Verkehr. Damit sorgen wir dafür, dass unsere Bürgerinnen und Bürger sicher an ihre Ziele kommen. Ich persönlich erledige in meiner Gemeinde alle Wege mit dem Fahrrad – bei jedem Wetter. Das hält nicht nur fit, sondern ermöglicht einen direkten Blick auf unsere Infrastruktur: So erlebe ich täglich, wo es gut läuft und wo wir besser werden müssen. Aktive Mobilität ist für mich und für uns in den Gemeinden keine Theorie, sondern gelebter Alltag. Und weil es unser Credo ist, dass wir in den Gemeinden das Zusammenleben der Menschen vor Ort bestmöglich organisieren, ist es auch ein klarer Auftrag an uns Gemeinden

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VCÖ warnt: In der dunklen Jahreszeit nehmen Schutzwegunfälle stark zu

VCÖ (Wien, 23. Oktober 2026) – Am kommenden Wochenende endet die Sommerzeit. Damit wird es früher dunkler. In der dunklen Jahreszeit nimmt die Zahl der Schutzwegunfälle stark zu, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Im Vorjahr gab es im November mit 136 die meisten Schutzwegunfälle, gefolgt vom Dezember und dem Jänner. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert mehr Verkehrsberuhigung und Tempo 30 statt 50 im Ortsgebiet sowie eine bessere Sicht auf Schutzwege und ihr Umfeld. Die Straßenverkehrsordnung schreibt vor, dass sich Fahrzeuglenkende einem Schutzweg nur mit einer solchen Geschwindigkeit nähern dürfen, dass sie ihr Fahrzeug erforderlichenfalls rechtzeitig davor anhalten können.

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