Autofreies Stadtviertel für 12.000 Menschen

Grafik: Darstellung einer Luftaufnahme, welche das Konzept des neuen Stadtteils Merwede in Utrecht zeigt. Man sieht viele Grünflächen und einen Fluss.

Nahe des Hauptbahnhofs von Utrecht in den Niederlanden wird bis zum Jahr 2028 auf 60 Hektar eines ehemaligen Gewerbegebietes das nachhaltige, weitgehend autofreie Stadtviertel Merwede entstehen. Dabei werden innovative Konzepte für Recycling, Energieerzeugung, Klimaanpassung und Mobilitätslösungen umgesetzt und ein durchmischtes Gebiet gebaut, welches den 12.000 Bewohnerinnen und Bewohnern Platz zum Wohnen, Arbeiten und Erholen bieten wird. Einrichtungen des täglichen Bedarfs wie Schulen und Geschäfte werden zu Fuß und per Fahrrad erreichbar sein. Utrecht ist bereits heute eine Vorzeigestadt für geh- und radfahrfreundliche Infrastruktur. Das Projekt Merwede will das durch eine qualitätsvolle innerstädtische Verdichtung noch weiter verbessern. Multimodale Mobilitätshubs mit Bike- und Carsharing, Bereitschaftstaxis und Anbindung an den Öffentlichen Verkehr werden die Mobilität für entferntere Ziele ergänzen.

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Welche Lehren aus dem Hitzesommer 2026 aus Mobilitätssicht zu ziehen sind

Österreich hat den heißesten Sommer seiner Messgeschichte hinter sich. Es war ein Sommer voll großem menschlichen Leid: 646 hitzebedingte Todesfälle allein im Juni und Juli. In den Wochen danach wurde viel darüber gesprochen, wie sich Menschen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld vor Hitze schützen lassen. Wir sprechen über Beschattung, über Entsiegelung, über Begrünung und über Trinkbrunnen. All das sind wichtige Ansätze, und es braucht sie alle und mehr. Sie haben jedoch eine gemeinsame Voraussetzung, über die kaum jemand spricht: Sie brauchen Platz. Und dieser Platz ist in unseren Städten und Ortskernen fast überall bereits vergeben, allzu oft an das Auto.

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Foto: Spencer Imbrock, unsplash