E-Bus ohne Reichweitenproblem

Foto: E-Bus in Barcelona

In Barcelona wird seit Juli 2021 ein Elektro-Bus getestet, der mit einer Ladung einen ganzen Betriebstag fährt. Der 18 Meter lange Bus kann bis zu 120 Fahrgäste befördern. Geladen wird über Nacht, mit vier Stunden Ladezeit. Ladeinfrastruktur auf der Strecke ist damit unnötig. In Köln ist ein solcher E-Bus seit April 2021 im regulären Linienbetrieb unterwegs. Die Nürnberger Verkehrsbetriebe haben Anfang 2021 28 Stück dieses Busses bestellt. Uppsala, Schweden, hat 12 Busse bestellt, die Anfang des Jahres 2022 ausgeliefert werden. Bei einem Test in München im Mai 2021 schaffte es der E-Bus mit einer Ladung 550 Kilometer im regulären Linieneinsatz, etwa mit Halten an den Haltestellen, zurückzulegen. In Badajoz, Spanien, war ein 16 Stunden-Einsatz über 284 Kilometer bei 35 Grad Celsius erfolgreich.

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VCÖ: Eisenstadt hat im Landeshauptstadt-Vergleich den höchsten E-Pkw-Anteil bei Neuwagen, Wien im Bundesland-Vergleich

VCÖ (Wien, am 12. Juli 2024) – Die Unterschiede beim Elektroauto-Anteil bei Neuwagen sind in Österreich groß, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Bei den Landeshauptstädten ist Eisenstadt mit fast 26 Prozent E-Auto-Anteil Spitzenreiter, St. Pölten mit 15 Prozent Schlusslicht. Bei den Bezirken außerhalb Wiens liegt Linz-Land mit fast 28 Prozent vor dem Bezirk Rohrbach mit fast 24 Prozent an der Spitze, den niedrigsten Anteil hat der Bezirk Lilienfeld mit etwas mehr als vier Prozent, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. Was bei den Neuzulassungen noch auffällt: Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der neuzugelassenen Diesel-Pkw ist gestiegen und 81 Prozent der Diesel-Pkw wurden auf Firmen oder andere juristische Personen zugelassen. Der VCÖ fordert ein Ende der steuerlichen Begünstigung von privat genutzten Diesel- oder Benzin-Dienstwagen.

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Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern

Mehr Radabstellanlagen an Haltestellen schaffen

In Vorarlberg spielt das Rad eine große Rolle als Zubringer zum Öffentlichen Verkehr. 77 Prozent der Menschen in Vorarlberg erreichen den nächsten Knotenpunkt des Öffentlichen Verkehrs mit dem Rad in maximal zehn Minuten. Der Verkehrsverbund Vorarlberg fördert die Kombination von Rad und Öffentlichem Verkehr.

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Zwei Personen laden ein Fahrrad in eine Zug ein.