E-Retrofitting ermöglicht die Umrüstung von Benzin- und Dieselfahrzeugen auf Elektro-Antrieb

In Frankreich gibt es seit dem Jahr 2020 ein Gesetz, das Bedingungen für die standardisierte Umrüstung von Kraftfahrzeugen auf Batterie- oder Brennstoffzellen-Elektro-Antrieb festlegt. Professionelle Anbieter können so ihre Umbausätze für konkrete Fahrzeug-Modelle als Prototypen behördlich genehmigen lassen. Erste Anbieter für dieses „E-Retrofitting“ sind inzwischen am Markt. Für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge bietet etwa das Start-Up Transition-One eine Umrüstung auf Elektro-Antrieb an. Im Moment befinden sich sechs Modelle unterschiedlicher Hersteller im Portfolio. Das deutsche Retrofitting-Unternehmen Pepper rüstet vier Stadtbus- und zwei Lkw-Modelle auf Batteriebetrieb um. Die umgerüsteten Busse verfügen über eine Reichweite von rund 250 km.

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VCÖ: Mineralölsteuerbefreiung von Kerosin förderte Flugverkehr in Österreich mit mehr als fünf Milliarden Euro seit dem Jahr 2015

VCÖ (Wien, 4. November 2026) – Solange es keine Kerosinsteuer gibt, ist die Flugabgabe nicht zu reduzieren, aber sie ist zu reformieren, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ. Allein die fehlende Mineralölsteuer auf Kerosin förderte den Flugverkehr in Österreich mit 5,12 Milliarden Euro seit dem Jahr 2015. Dazu kommt noch die Mehrwertsteuerbefreiung von internationalen Flugtickets. Der VCÖ fordert eine Differenzierung der Flugabgabe nach Distanz sowie nach Premium und Economy Class, so wie das in Großbritannien bereits der Fall ist. Um etwaige Budget-Ausfälle gegen zu finanzieren, sind - auch aus Gründen der sozialen Gerechtigkeit - Abgaben auf Nutzung und Besitz von Privatjets einzuführen, wie das beispielsweise in Italien der Fall ist.

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Foto: British Airways-Flugzeug, welches über einen zugeparkten Parkplatz fliegt

VCÖ: Fehlende Kerosinsteuer fördert Flugunternehmen dreimal so stark wie die Flugabgabe ausmacht

VCÖ (Wien, 19. Oktober 2026) – Während Autofahrerinnen und Autofahrer für Benzin und Diesel Mineralölsteuer zahlen, entrichten Fluggesellschaften für den Flugtreibstoff Kerosin keine Mineralölsteuer. Durch die fehlende Kerosinsteuer wurden die Flugunternehmen in Österreich allein im ersten Halbjahr mit rund 220 Millionen Euro unterstützt, das ist dreimal so viel wie die Flugabgabe ausmachte, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. Der VCÖ fordert eine Differenzierung der Flugabgabe nach Premium Class, Economy Class und Privatjets so wie das in Großbritannien bereits der Fall ist.

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Foto: British Airways-Flugzeug, welches über einen zugeparkten Parkplatz fliegt