Gelegenheitsfenster zur Umgestaltung nutzen

Städtebauliche Karte der Stadt Brühl

Um Synergien zu nutzen und Kosten zu sparen hat die deutsche Stadt Brühl im Jahr 2025 ein Schwammstadt-Konzept mit 17 Maßnahmen beschlossen, von Entsiegelungsleitlinien, über die Schaffung fachbereichsübergreifender Planung, bis zu Bewusstseinsbildung und Anpassung von baulichen Mindeststandards. Im Sinne der Kosteneffizienz soll der Fokus auf ohnehin anstehende Bauarbeiten im öffentlichen Raum gelegt werden. Solche „Gelegenheitsfenster“ wurden in fachbereichsübergreifenden Work- shops ermittelt und in einem Vorhabensverzeichnis zugänglich gemacht. Zudem wurden Potenziale für Schwammstadt-Maßnahmen im Stadtgebiet in einer Planungshinweiskarte (siehe Bild) sichtbar gemacht und Fokusräume ermittelt, wo der Anpassungsbedarf besonders hoch ist. Im Jahr 2026 bereits in Umsetzung ist die Entsiegelung, Begrünung und Neugestaltung von drei Straßen im Zuge von Kanalsanierungen sowie die Erstellung eines digitalen Schwammstadt-Spaziergangs mittels App.

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Carsharing für ganz Österreich

Pkw sind der Hauptverursacher der Emissionen im Verkehr. Das Siegesprojekt des 30. Mobilitätspreises, „carsharing Österreich“, stellt der Abhängigkeit vom privaten Pkw vor allem im ländlichen Raum eine österreichweit einsetzbare Carsharing Lösung entgegen.

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Katharina Rogenhofer - direkt gefragt

Katharina Rogenhofer ist Biologin, Mitbegründerin von Fridays for Future und Initiatorin des Klimavolksbegehrens. Kürzlich erschien im Zsolnay Verlag ihr gemeinsam mit Florian Schlederer verfasstes Buch „Ändert sich nichts, ändert sich alles. Warum wir jetzt für unseren Planeten kämpfen müssen“.

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