Grätzloase vor dem Wohnhaus

Foto: Mehrere Personen und Kinder entspannen sich in einer Grätzloase

Das Aktionsprogamm Grätzloase zeigt auf, wie vielfältig und attraktiv der öffentliche Raum gestaltet werden kann. Wie viele andere Städte wächst auch die Stadt Wien, weshalb die Durchmischung der Stadtteile und die faire Aufteilung des Straßenraums mehr Bedeutung erlangen. Um das zu ermöglichen, startete im Jahr 2015 das Projekt Grätzloase. Dabei können Bürgerinnen und Bürger Ideen einbringen und dem Platz vor dem Wohnhaus oder dem Auto-Abstellplatz temporär eine andere Nutzung geben. Den sogenannten Parklets sind in der Umsetzung kaum Grenzen gesetzt, sie sollen die Aufenthaltsqualität erhöhen. Es wurden zahlreiche kreative Oasen wie eine Kinderoase, ein Brot.Back.Platz oder ein Treffpunkt mit Sitzgelegenheiten und Hochbeeten verwirklicht. Die Grätzloase stärkt so die Nachbarschaft.

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Welche Lehren aus dem Hitzesommer 2026 aus Mobilitätssicht zu ziehen sind

Österreich hat den heißesten Sommer seiner Messgeschichte hinter sich. Es war ein Sommer voll großem menschlichen Leid: 646 hitzebedingte Todesfälle allein im Juni und Juli. In den Wochen danach wurde viel darüber gesprochen, wie sich Menschen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld vor Hitze schützen lassen. Wir sprechen über Beschattung, über Entsiegelung, über Begrünung und über Trinkbrunnen. All das sind wichtige Ansätze, und es braucht sie alle und mehr. Sie haben jedoch eine gemeinsame Voraussetzung, über die kaum jemand spricht: Sie brauchen Platz. Und dieser Platz ist in unseren Städten und Ortskernen fast überall bereits vergeben, allzu oft an das Auto.

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Foto: Spencer Imbrock, unsplash