Gutes Regionalbahn-Angebot schafft Nachfrage

Bild einer Straßenbahn

Die Vinschgaubahn verläuft über 60 Kilometer zwischen Meran und Mals in Südtirol. Im Jahr 1990 von den italienischen Staatsbahnen aufgrund zu geringer Fahrgastzahlen nach 84 Jahren Betrieb stillgelegt, nahm die Vinschgaubahn nach einer umfassenden Streckensanierung Im Jahr 2005 den Personenverkehr wieder auf – seither erfolgreich betrieben vom Land Südtirol. Die Erwartungen wurden dank des dichten Taktfahrplans und der guten Verknüpfung mit den Buslinien der Region übertroffen und bereits seit dem Jahr 2007 verkehrt die Vinschgaubahn mit jährlich zwei Millionen Fahrgästen an ihrer Kapazitätsgrenze. Eine derzeit laufende Elektrifizierung soll ab dem Jahr 2025 eine Verdoppelung der Kapazität ermöglichen, da die neuen Garnituren größer sind und der Takt auf 30 Minuten verkürzt wird. Zudem fährt dann die Vinschgaubahn über Meran hinaus weiter bis nach Bozen.

Zurück zur Übersicht

Mobilität in Gemeinden und Städten wirksam verbessern

VCÖ - Mobilität mit Zukunft (2026) – Gemeinden und Städte sind zentrale Akteure der Mobilitätswende. Kommunales Mobilitätsmanagement entlastet das Budget, belebt den Ortskern und sichert Teilhabe, oft mit überschaubaren Mitteln. Gemeinden haben dabei mehr Handlungsspielraum, als oft angenommen.

Mehr dazu
Geschwindigkeitsanzeige, die anzeigt, dass zu schnell gefahren wird

VCÖ: Außerhalb Wiens ist die Bahnhofsdichte in Vorarlberg am höchsten

VCÖ (Wien, 18. Juni 2026) – Österreich ist auch ein Land der Bahnhöfe: Mehr als 1.400 Bahnhöfe gibt es österreichweit. Die größte Bahnhofsdichte hat die Bundeshauptstadt Wien, bei den Bundesländern ist Vorarlberg Spitzenreiter, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Für eine hohe Zufriedenheit der Fahrgäste spielen Bahnhöfe eine wichtige Rolle. Die Mobilitätsorganisation VCÖ erhebt im Rahmen des VCÖ-Bahnhofstests, wie zufrieden die Fahrgäste mit den Bahnhöfen sind und wo es Verbesserungen braucht. Die Bahnhöfe können online nach 15 Kriterien bewertet werden. Zudem wird Österreichs Bahnhof gesucht, der am besten gefällt.

Mehr dazu
Foto: Barbara Krobath