Mikro-ÖV vernetzt das Grazer Umland

Foto: Haltestelle des GUSTmobil in einer Wohnsiedlung

Das Projekt „REGIOtim“ ist ein Beispiel für einen Mobility Hub im peripher-ländlichen Umfeld der Stadt Graz, das im Jahr 2019 nach dem Vorbild des urbanen „tim Graz“ unter anderem auch in der Gemeinde Hart umgesetzt wurde. Durch die Kombination von Öffentlichem Verkehr mit Fahrrad-Stellplätzen, E-Carsharing, Ladestationen, sowie Mikro-ÖV und dem Sammeltaxi GUSTmobil wird ein flexibles Angebot geschaffen. Dieses erleichtert es, den privaten Pkw öfter stehen zu lassen und bringt große Verbesserung für Menschen die keinen eigenen Pkw besitzen. Bis zum Jahr 2030 soll das Projekt auf weitere Kommunen im Steirischen Zentralraum erweitert werden.

Zurück zur Übersicht

VCÖ: Jeder 3. im Vorjahr tödlich verunglückte Fußgänger war älter als 80 Jahre

VCÖ (Wien, 7. Jänner 2024) – 49 Fußgängerinnen und Fußgänger wurden im Vorjahr in Österreich bei Verkehrsunfällen getötet und damit gleich viele wie im Jahr 2022, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. Die größte Opfergruppe waren Seniorinnen und Senioren. Jedes dritte Todesopfer war älter als 80 Jahre, jedes zweite Todesopfer älter als 65 Jahre, wie die VCÖ-Analyse zeigt. Drei Viertel der tödlichen Fußgängerunfälle passierten im Ortsgebiet. Der VCÖ fordert Maßnahmen für ein seniorengerechtes und fehlertolerantes Verkehrssystem mit mehr Verkehrsberuhigung und mehr Tempo 30 statt 50 im Ortsgebiet.

Mehr dazu

Mehr Mobilitätsstationen für Stadt und Land

Mobilitätsstationen werten Haltestellen des Öffentlichen Verkehrs durch zusätzliche Sharing-Angebote auf. Ursprünglich gab es sie nur in Städten. Mittlerweile sind sie auch in Regionen erfolgreich, reduzieren die Auto-Abhängigkeit und erhöhen die Freiheit in der Verkehrsmittelwahl.

Mehr dazu
Foto: Spencer Imbrock, unsplash