Mit dem Zug durch die Alpen

Foto: Drei Backpackerinnen sitzen auf einer Bank und betrachten das Bergpanorama

Seit dem Jahr 2018 läuft das Projekt „Youth Alpine Interrail“, das es jungen Menschen ermöglicht, die acht Alpenländer klimabewusst per Zug und kostengünstig ab 50 Euro zu bereisen. Jugendliche zwischen 16 und 27 Jahren können sich bewerben, die 100 motiviertesten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden ausgewählt und berichten via Social Media über ihre Sommerreise. Am Ende des Sommers wird die beste Berichterstattung des „Yoalin-Projekts“ ausgezeichnet. Die drei zentralen Aspekte des Projektes sind: Nachhaltiges Reisen in den Alpen sichtbar zu machen, nachhaltiges Leben und Reisen zu vermitteln und die Identifikation mit den Alpen zu stärken. Durch „Yoalin“ wird Jugendlichen nachhaltiges Reisen näher gebracht, um damit auch das Mobilitätsverhalten im weiteren Leben zu beeinflussen.

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VCÖ: Österreich war im Vorjahr EU-Spitzenreiter beim Bahnfahren – Schweiz ist Europameister

VCÖ (Wien, 21. September 2026) – Die Schweiz ist Europas Spitzenreiter beim Bahnfahren, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der EU-Kommission zeigt. Österreich ist mit 1.640 Kilometern, die im Vorjahr pro Einwohnerin und Einwohner mit der Bahn gefahren wurden, Vize-Europameister und EU-Champion. Das Potenzial für den verstärkten Umstieg vom Auto auf die Bahn ist in Österreich gerade angesichts der stark gestiegenen Spritpreise groß, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ. Als Anreiz fordert der VCÖ, dass bis Jahresende sowohl die regionalen als auch das österreichweite Klimaticket um 20 Prozent verbilligt wird. Unternehmen können wiederum mit Öffi-Jobticket und anderen Maßnahmen ihre Beschäftigten unterstützen, damit sie klimafreundlicher und kostengünstiger mobil sein können.

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VCÖ: Anteil der Kinder, die zu Fuß zur Schule gehen, steigt – jener, die mit Rad fahren, sinkt

VCÖ (Wien, 4. September 2026) – Am Montag beginnt in Wien, Niederösterreich und Burgenland die Schule, eine Woche später in den anderen sechs Bundesländern. Der Schulweg ist eine große Chance, den zunehmenden Bewegungsmangel bei Kindern und Jugendlichen zu reduzieren. Kinder, die zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule kommen oder in Kombination mit dem Öffentlichen Verkehr, bewegen sich regelmäßig, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ. Der Anteil der Kinder, die am Schulweg häufig zu Fuß mobil sind, ist in Österreich in den vergangenen Jahren gestiegen, der Anteil der radfahrenden Kinder hingegen gesunken. Im Bundesländer-Vergleich sind beim Zu-Fuß-Gehen am Schulweg die Kinder in Vorarlberg und Wien Spitzenreiter, beim Radfahren Salzburgs Kinder, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten des BMIMI zeigt. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, damit Kinder sicher zu Fuß und mit dem Rad mobil sein können.

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Drei Kinder mit Schultasche auf dem Schulweg, welche von hinten gezeigt werden und einen Gehsteig entlang gehen.