Paketstationen für verlässliche Zustellungen

Misslungene Zustellversuche kosten Zeit und verursachen Zusatzverkehr. Eine effiziente Lösung sind Paketstationen. Dadurch können Routen besser geplant, die Anzahl an Zustellungen je Stopp erhöht, wiederholte Zustellungen vermieden und die Abholung zeitlich flexibel organisiert werden. Seit dem Jahr 2015 können in Bangkok Pakete in „Skyboxen“ an zentralen Bahn-Haltestellen abgeholt und abgegeben werden. In Wien gibt es mit „WienBox“ seit dem Jahr 2021 eine Plattform, mit der Paketstationen von acht Betreibern einheitlich nutzbar sind. Sowohl das Senden und Empfangen von Paketen, Retouren Aufgeben und Zwischenlagern ist damit für Private und Firmen möglich. Ein weiteres Beispiel ist der Digitale Marktplatz, wo regionale Produkte online bestellt und an Paketstationen etwa in Linz und Freistadt abgeholt werden können. In Hamburg gibt es seit dem Jahr 2018 den „Ein-Treff-Punkt“, eine bediente Paketstation im zentralen Einkaufszentrum des Stadtteils Bergedorf mit einem Lagervolumen von mehr als 400 Paketen, an dem Pakete verschiedener Zusteller abgeholt und auch aufgegeben werden können.

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Rahmenbedingungen für abgasfreie Stadt-Logistik verbessern

Obwohl die Luft in den letzten Jahrzehnten sauberer wurde, bleibt ein Problem bestehen: in allen österreichischen Landeshauptstädten ist die Stickstoffdioxid-Belastung aus gesundheitlicher Sicht noch immer zu hoch. Stickstoffdioxid wird hauptsächlich durch Dieselfahrzeuge verursacht, hat gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit, verursacht zahlreiche Erkrankungen und belastet damit auch das Gesundheitssystem maßgeblich. Bei Lkw und Transportfahrzeugen ist der Dieselanteil besonders hoch. Die Umstellung von Diesel- auf Elektrotransporter ist eine der wichtigsten Maßnahmen für eine bessere Luftqualität und somit auch für die Gesundheit der Menschen. Damit sich abgasfreie Logistik in Städten schneller durchsetzt, braucht es in Österreich dringend verbesserte Rahmenbedingungen.

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Foto: Spencer Imbrock, unsplash

Radlogistik-Hubs für klimaverträgliche Lieferungen

München hat an der Paketposthalle im Juli 2025 seinen zweiten Radlogistik-Hub eröffnet. In Hamburg Altona werden seit dem Jahr 2023 multifunktionale Mikro-Hubs geschaffen, die Mobilitätsangebote mit Logistik und sozialen Projekten vereinen. Auch Amazon betreibt in 40 europäischen Städten mehr als 50 Mikro-Hubs für Transporträder.

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Symbolbild