Radurlaub auf Rezept im Hasetal

Zwei ältere Damen mit Fahrrädern und Radhelmen in einem Park

Wie sich Gesundheitsvorsorge, sicheres Radfahren und sozialer Anschlussverbinden lassen, zeigt das niedersächsische Hasetal. Unter dem Titel „Radurlaub auf Rezept“ kombiniert die Region zwei zertifizierte Präventivkurse mit geführten Radtouren. In Begleitung erfahrener Reiseleitungen werden täglich Touren unternommen, von kürzeren Strecken bis zu längeren Etappen. Weil deutsche Krankenkassen die Teilnahme an solchen Präventionsangeboten bezuschussen, ist der Einstieg auch finanziell niederschwellig. Das Beispiel zeigt, was niederschwellige Angebote leisten: Sie nehmen die Angst vor dem Einstieg, schaffen Bewegung in der Gemeinschaft und machen aus einem Sicherheitskurs ein Erlebnis. Diese Verbindung aus Gesundheit, Sicherheit und Geselligkeit ist ein wichtiger Hebel, der mehr Menschen aufs Rad bringt.

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VCÖ-Fachkonferenz: Mehr Radinfrastruktur vermeidet Unfälle und bringt mehr Radverkehr

VCÖ (Wien, 20. Mai 2026) – Rund 3,8 Millionen Menschen in Österreich ab 16 Jahren nutzen zumindest gelegentlich das Fahrrad als Verkehrsmittel, davon 1,8 Millionen täglich oder mehrmals pro Woche, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Das Potenzial für mehr Radverkehr ist in Österreich groß, vier von zehn Autofahrten sind kürzer als fünf Kilometer, wurde bei der heutigen VCÖ-Fachveranstaltung festgestellt. Eine zentrale Voraussetzung für mehr Radverkehr ist eine sichere Radinfrastruktur. Im Ballungsraum Kopenhagen ist durch die Umsetzung von Radschnellwegen die Zahl der Radfahrerinnen und Radfahrer auf der jeweiligen Route im Schnitt um 52 Prozent gestiegen, in der deutschen Stadt Freiburg hat sich der Radverkehr auf einer neuen Radvorrangroute mehr als verdoppelt.

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Foto: Pink_Badger Adobe_Stock_55479505_M

VCÖ zu Unfallbilanz: Verstärkte unfallvermeidende Maßnahmen nötig!

VCÖ (Wien, 13. Mai 2026) – Statt zu sinken ist die Zahl der Verkehrstoten im Vorjahr um 52 Menschen auf 403 gestiegen. 63 Prozent der Verkehrstoten in Österreich waren im Vorjahr auf Freilandstraßen zu beklagen. 54 Prozent der tödlichen Verkehrsunfälle waren die Folge von Ablenkung, Unachtsamkeit und zu hohem Tempo. Die Zahl der im Straßenverkehr verunglückten Kinder stieg auf den höchsten Wert seit dem Jahr 2007. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen sowie ein Maßnahmenpaket für sichere Freilandstraßen und für ein kindgerechtes Verkehrssystem.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße