Scania setzt auf batterie-elektrische Lkw

Foto: Lkw von Scania an einer Ladestation

Der Lkw-Produzent Scania hat im Jahr 2021 angekündigt, auf batterie-elektrische Lkw zu setzen, um das Klimaziel von 20 Prozent weniger CO2-Emissionen durch verkaufte Fahrzeuge bis zum Jahr 2025 zu erreichen. Im Jahr 2025 soll der E-Lkw-Anteil zehn Prozent betragen, im Jahr 2030 sogar 50 Prozent. Das wird laut Scania durch Entwicklungen der Batterie-Technologie möglich. In wenigen Jahren sollen auch E-Lkw für Fernstrecken mit über 40 Tonnen Gesamtgewicht verfügbar sein, die innerhalb von 45 Minuten für rund 400 Kilometer Reichweite zwischengeladen werden können. Nach Forschung im Bereich Wasserstoff kommt Scania zum Schluss, dass der Einsatz im Nutzfahrzeugbereich aufgrund des vergleichsweise drei Mal so hohen Energiebedarfs begrenzt ist. Zudem seien die Betriebskosten für Wasserstoff-Lkw, etwa aufgrund von komplexen Kühlsystemen, deutlich höher als für batterie-elektrische Lkw.

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VCÖ zu AK-Studie: Von zu niedriger Lkw-Maut in Österreich profitiert vor allem der Lkw-Transit

VCÖ (Wien, am 5. November 2026) – Österreich nutzt den EU-rechtlichen Spielraum bei der Lkw-Maut bei weitem nicht aus. Damit entgehen Österreich Einnahmen in der Höhe von rund 450 Millionen Euro pro Jahr, so das Ergebnis einer aktuellen ÖIR-Studie im Auftrag der Arbeiterkammer, die heute präsentiert wurde. Von der zu niedrigen Lkw-Maut profitieren vor allem ausländische Frächter und der Transit: Mehr als zwei Drittel der Lkw-Maut zahlen ausländische Lkw.  Ein weiteres Ergebnis der Studie: Der Anteil der Lkw-Maut an den Nahrungsmittelkosten ist so niedrig, dass eine Erhöhung der Lkw-Maut de facto keine Auswirkungen auf die Lebensmittelpreise hat. Um die Belastung für die Bevölkerung durch den Lkw-Transit zu reduzieren, fordert die Mobilitätsorganisation VCÖ die Ausschöpfung des möglichen Mautrahmens sowie ein Luftgesetz, das wirksame Maßnahmen gegen den Lkw-Transit ermöglicht.

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Foto: Lkw auf einer Autobahn

VCÖ: Elektrofahrzeuge als flexible Pufferspeicher für Stromnetze nutzen

VCÖ (Wien, 13. Oktober 2026) - Die Zahl der Elektrofahrzeuge hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen und erhält heuer durch die Dieselkrise einen zusätzlichen Schub. Mittlerweile gibt es in Österreich mehr als 310.000 Elektro-Pkw, rund 21.000 Elektro-Klein-Lkw, fast 1.100 schwere Elektro-Lkw und mehr als 700 Elektrobusse, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. Da Elektromotoren deutlich effizienter als Verbrennungsmotoren sind, sinkt mit dem steigenden Anteil der E-Mobilität der Energiebedarf des Verkehrs. Aber der Strombedarf steigt. Gleichzeitig bieten Elektro-Pkw eine große Chance, Strom aus Einspeisespitzen zu speichern und damit den Anteil der Solar- und Windenergie zu erhöhen, betont der VCÖ.

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Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern