Stadtteilentwicklung Reininghaus-Gründe in Graz

Foto: Drei Personen zwischen einer Grazer Straßenbahn und einem Leih-Lastenrad

Durch die nachhaltige Stadtteilentwicklung auf den Reininghaus-Gründen entsteht ein neues urbanes Zentrums im Westen von Graz. Auf dem ehemaligen Areal der Brauerei Reininghaus entsteht seit dem Jahr 2019 ein Stadtteil mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten. Der Rahmenplan für diese Stadtteilentwicklung verfolgt neben der Schaffung von Wohnraum mit qualitativ hochwertigen Freiflächen und einer guten Nachbarschaft insbesondere auch ein zukunftsorientiertes Mobilitätskonzept. Neben einer optimalen Anbindung an Straßenbahn- und Buslinien gibt es auch zwei tim-Knotenpunkte, an denen diverse Sharing-Fahrzeuge zum Verleih angeboten werden. Für jede Wohnung wird zudem ein Jahr lang eine Öffi-Karte zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig wird das Radwegenetz in den nächsten Jahren weiter ausgebaut und optimal in das Stadtgefüge eingeflochten.

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Zunehmend breitere Pkw verursachen vielfache Probleme

Obwohl der Pkw-Besetzungsgrad sinkt  hat die durchschnittliche Fahrzeugbreite in Österreich um fast zehn Zentimeter von 171,6 cm im Jahr 2001 auf durchschnittlich 181,1 cm 20 Jahre später zugenommen. Die Probleme, die mit den zunehmend größer und schwerer werdenden Pkw einhergehen, sind vielfältig.

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Foto: Spencer Imbrock, unsplash

VCÖ-Fachveranstaltung: Verkehrsberuhigung umsetzen - Good Practice aus dem In- und Ausland

In Wales wurde im September landesweit 20 mph – entspricht Tempo 30 – im Ortsgebiet eingeführt. Welche Erfahrungen wurden bisher gemacht? Das berichtete Ian Bradfield von der Walisischen Bundesverwaltung bei der VCÖ-Fachveranstaltung am 11. Jänner 2024. Weiterhin wurden Tempo 30 und weitere Maßnahmen in Helsinki durch Roni Utriainen von der Stadtverwaltung Helsinki  vorgestellt und der „Ghent Circulation Plan“ durch Peter Vansevenant präsentiert. In einem anschließenden World-Café wurden 5 Themenbereiche rund um Verkehrsberuhigung in kleineren Gruppe vertiefend diskutiert und bearbeitet.

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Foto: Stadt Graz/Gostentschnigg