Stadtwald statt Kreisverkehr

Foto (c) Chabe01, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Im Jahr 2021 wurde in Paris der „Plan Arbre“ beschlossen – ein umfassender Begrünungsplan mit dem Ziel, bis zum Jahr 2026 rund 170.000 neue Bäume zu pflanzen. Dazu gehört auch das Vorhaben, mehrere Stadtwälder anzulegen. Im Juni 2024 wurde der erste am „Place de Catalogne“ fertiggestellt. Wo vorher vor allem Asphalt war, wurden mehr als 450 Jungbäume zu einer mehr als 4.000 Quadratmeter großen Waldfläche umgestaltet. Regenwassermanagement und Begrünung sollen die Temperatur am Platz künftig um vier Grad Celsius senken und so einen angenehmen Aufenthalt ermöglichen. Autoverkehr ist nach wie vor möglich, die Verkehrsfläche wurde jedoch zu Gunsten von Gehen und Radfahren umverteilt. Ein weiterer Stadtwald soll ab Oktober 2024 in der anschließenden „Rue du Commandant Rene Mouchotte“ entstehen.

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VCÖ fordert verbindliche Sektorziele im Klimagesetz und raschere Umsetzung der Maßnahmen

VCÖ (Wien, 29. Oktober 2026) – So positiv das Bekenntnis zur Klimaneutralität Österreichs im Jahr 2040 ist, so negativ sind die fehlenden verbindlichen Sektorziele, stellt die Mobilitätsorganisation VCÖ in ihrer Stellungnahme zum Klimagesetz fest. Auch kommt der erste Klimafahrplan zu spät. Schon im Jahr 2025 hat Österreich die von der EU erlaubte Höchstmenge an Treibhausgasen überschritten. Bis zum Jahr 2030 müssen Österreichs Treibhausgas-Emissionen insgesamt um rund zwölf Millionen Tonnen sinken, doch der erste Klimafahrplan mit konkreten Maßnahmen muss erst Ende 2027 vorliegen. Je länger beim Klimaschutz im Verkehr gebremst wird, umso teurer wird die Erdölabhängigkeit für Bevölkerung und Wirtschaft. Der VCÖ fordert daher mehr Tempo bei der Reduktion des Treibstoffverbrauchs in Österreich.

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Foto: Th. Reinhardt pixelio.de