Statt Stadtautobahnen der Bevölkerung Raum geben

Foto: Säulen einer Autobahnbrücke, welche bemalt wurden

Die Stadtautobahn „Claiborne Expressway“ wurde in den 1960er-Jahren in der US-Stadt New Orleans gebaut. Der davor lebhafte Wohnraum der hauptsächlich afroamerikanischen Bevölkerung wurde für die Stadtautobahn zerstört, die Bevölkerung war durch den Pkw-Verkehr von der Autobahn gesundheitsschädlichen Emissionen ausgesetzt, die Gegend verwahrloste. Im Rahmen des eine Billion schweren Infrastrukturpakets möchte US-Präsident Joe Biden 20 Milliarden US-Dollar dafür verwenden, den Claiborne Expressway und andere Stadtautobahnen, die die Gemeinschaftsflächen zerstörten und den Wohnraum unattraktiv gemacht haben, abreißen zu lassen und so den Gebieten die Chance zu geben, sich neu zu entfalten.

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Welche Lehren aus dem Hitzesommer 2026 aus Mobilitätssicht zu ziehen sind

Österreich hat den heißesten Sommer seiner Messgeschichte hinter sich. Es war ein Sommer voll großem menschlichen Leid: 646 hitzebedingte Todesfälle allein im Juni und Juli. In den Wochen danach wurde viel darüber gesprochen, wie sich Menschen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld vor Hitze schützen lassen. Wir sprechen über Beschattung, über Entsiegelung, über Begrünung und über Trinkbrunnen. All das sind wichtige Ansätze, und es braucht sie alle und mehr. Sie haben jedoch eine gemeinsame Voraussetzung, über die kaum jemand spricht: Sie brauchen Platz. Und dieser Platz ist in unseren Städten und Ortskernen fast überall bereits vergeben, allzu oft an das Auto.

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Foto: Spencer Imbrock, unsplash

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