Steirisches Vulkanland: Erste Modellregion für Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie

Foto: Gemüseernte

Die Region Steirisches Vulkanland in der Südoststeiermark ist seit März 2022 Modellregion für Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft. 27 Gemeinden sind an einem umfassenden Veränderungsprozess beteiligt, dessen Ziel die schrittweise Umstellung der Wirtschaft auf nachhaltige Ressourcenbasis ist. Beispielsweise soll der Soja-Import aus Übersee in der Region binnen fünf Jahren durch klimaverträgliches Eiweißfutter aus regionalem Anbau ersetzt werden. Die Stärkung der Eigenversorgung mit Lebensmitteln und die kaskadische Nutzung von Rohstoffen sind weitere Ziele. Für das Steirische Vulkanland bedeutet der Kauf von zehn Prozent mehr an regionalen Produkten 22 Millionen Euro mehr an Wertschöpfung.

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Nachgefragt – Karl Steininger

Öffentlicher Verkehr ist volkswirtschaftlich relevant

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VCÖ zu Budget: Vergebene Chance für energieeffizientere, sozialere und umweltfreundlichere Mobilität

VCÖ (Wien, am 10. Juni 2026) – Das heute von Finanzminister Markus Marterbauer vorgestellte Budget ist aus Verkehrssicht enttäuschend, stellt die Mobilitätsorganisation VCÖ in einer ersten Reaktion fest. Das Budget sieht zahlreiche Kürzungen bei energieeffizienter Mobilität vor, bei E-Mobilität, beim Radverkehr und auch beim Öffentlichen Verkehr. Beim Klimaticket droht eine weitere Preiserhöhung. Gleichzeitig bleiben im Jahr 2027 die klimaschädlichen Subventionen, die laut WIFO bis zu 5,7 Milliarden Euro pro Jahr betragen, unberücksichtigt. Erst im Jahr 2028 sollen sie geringfügig, um 0,15 Milliarden Euro reduziert werden, wie diese unzureichende Reduktion erfolgen soll, bleibt vorläufig unbeantwortet.

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