Vom City-Hub klimaverträglich auf die letzte Meile

Foto: Kleines Lieferfahrzeug von DHL, welches elektronisch angetrieben wird

Seit dem Jahr 2017 setzt die Firma DHL in Frankfurt, Utrecht und Den Haag zur Paketauslieferung in Innenstädten auf City-Hubs. Transporter liefern Pakete in Containern in der Größe einer Standard-Palette mit bis zu 125 Kilogramm Ladekapazität zu den Mikrodepots. Dort werden sie auf „Cubicycles“, Transport-Fahrräder mit Containerboxen, umgeladen und zugestellt. Staus können flexibel umfahren werden, pro Stunde sind bis zu doppelt so viele Zustellstopps wie mit dem Auto möglich. In Den Haag werden adaptierte Street-Scooter als E-Transporter eingesetzt, die bis zu drei Container befördern können. Ersetzt ein Cubicycle ein herkömmliches Transportfahrzeug, wird jährlich der Ausstoß von bis zu acht Tonnen CO2 verhindert. Die Zustelllogistik mittels City-Hubs bietet so eine klimaverträgliche sowie leise Lösung für die steigende Zahl von Warenzustellungen im Stadtgebiet.

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Flexibilität schafft Arbeitsfläche

Gerade in Städten ist die Nutzungskonkurrenz im öffentlichen Raum hoch und die Anmietung von Geschäftsflächen teuer – eine Herausforderung für City-Logistik, die auf Lade-, Zustell- und Umschlagflächen angewiesen ist. Flexible Flächennutzung kann eine effiziente Lösung sein. Im Projekt „RemiHub“ wurde in den Jahren 2018 bis 2021 die Nutzung einer innerstädtischen Straßenbahnremise, Busgarage sowie Fläche unter einer U-Bahn-Trasse für den Umschlag auf Transportfahrräder in Wien untersucht, während die öffentlichen Verkehrsmittel im Einsatz waren.

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Feinverteilung via Mikro-Hub

Die letzte Meile ist im urbanen Zustellverkehr verkehrlich wie logistisch eine Herausforderung. Eine effiziente Lösung sind Mikro-Hubs: kleine, innerstädtische, betreiberunabhängige Lager- und Umschlagplätze, zu denen Lkw gebündelt anliefern und die anschließende Feinverteilung von Kleinfahrzeugen oder Transportfahrrädern übernommen wird.

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