Zero Emission-Lieferzonen in niederländischen Kommunen

Foto: Hinweisschild zu einer Zero Emission-Lieferzone

Um die Luftverschmutzung zu reduzieren und die Markteinführung von CO2-freien Nutzfahrzeugen zu unterstützen, wollen derzeit 14 niederländische Kommunen ab dem Jahr 2025 Lieferzonen für emissionsfreie Nutzfahrzeuge einführen. Um diese Umstellung auch für mittelständische Unternehmen planbar zu machen, wurden Richtlinien festgelegt: Städte müssen Fahrverbote für Dieselfahrzeuge mindestens vier Jahre vor Einführung ankündigen. Umsetzungsstrategien werden gemeinsam entwickelt, mit dem Ziel auch Kleinunternehmen einzubinden, innovative Zustellkonzepte zu fördern und die notwendige Ladeinfrastruktur strategisch vorauszuplanen. Auch nicht-monetäre Förderungen für emissionsfreie Transporte, wie verlängerte Lieferfenster und Nachtzustellungen, werden getestet. Unter dem niederländischen Klimagesetz sollen bis zum Jahr 2025 zusammen mit diesen Kommunen insgesamt 30 Städte eine „Zero Emission“-Lieferzone einführen.

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Schwere E-Lkw sind praxistauglich – brauchen aber attraktivere Rahmenbedingungen

Der Trend geht auch im Straßengüterverkehr klar zum Elektromotor. Zahlreiche Unternehmen zeigen, dass schwere E-Lkw längst praxistauglich sind. Österreich liegt bei der Elektrifizierung schwerer Lkw derzeit im europäischen Vergleich unter den Top 10 mit 8,2 Prozent Anteil von E-Lkws an allen neuzugelassenen Lkw über 3,5 Tonnen. Spitzenreiter Island war kommt auf 30,5 Prozent, die Schweiz auf 26,3. Das Budget für Förderungen bleibt in Österreich jedoch absehbar knapp, der Kreis der Anspruchsberechtigten wird eingeschränkt. Was also tun, den Umstieg effektiv und trotz Budgetkrise zu unterstützen?

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Foto: Spencer Imbrock, unsplash

VCÖ: Einseitige Erhöhung des Sachbezugs bei Elektro-Firmenwagen ist kontraproduktiv

VCÖ (Wien, am 5. Juni 2026) – Während für die private Nutzung von Elektro-Firmenwagen ab dem Jahr 2027 erstmals ein Sachbezug eingeführt wird, wird der bereits bestehende Sachbezug für Verbrenner-Firmenwagen nicht erhöht. Damit sinkt der Anreiz für die Anschaffung von Elektroautos als Firmenwagen, was für die Energie- und Klimaziele kontraproduktiv ist. Die Zahl der privat genutzten Firmenwagen hat sich seit dem Jahr 2014 auf rund 198.000 im Vorjahr fast verdoppelt, informiert der VCÖ. Der VCÖ fordert eine Erhöhung des Sachbezugs für Verbrenner-Firmenwagen im Ausmaß des neuen Sachbezugs für E-Pkw sowie die Abschaffung der Deckelung des Sachbezugs.

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