VCÖ zu Spritpreisbremse: Endlich Maßnahmen zur Reduktion des Spritverbrauchs umsetzen

VCÖ fordert Kampagne für spritsparendes Fahren und 20 % Rabatt auf die Klimatickets

Foto: Zapfhahn, welcher ein Diesel-Auto betankt.

VCÖ (Wien, 23. September 2026) - Erneut setzt die Bundesregierung lediglich Maßnahmen beim Spritpreis und verabsäumt Maßnahmen zur Reduktion des Spritverbrauchs, stellt die Mobilitätsorganisation VCÖ fest. Die Spritkosten fürs Autofahren sind die Folge von Spritpreis und Spritverbrauch. Sinkt durch spritsparendes Fahren der Verbrauch pro 100 Kilometer um 20 Prozent, dann wirkt das so, wie eine Spritpreisreduktion von 2,23 Euro pro Liter auf 1,78 Euro pro Liter. Der VCÖ fordert eine Bewusstseinskampagne für spritsparendes Fahren, für die Bildung von Fahrgemeinschaften und den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel und bei kürzeren Strecken auf das Fahrrad. Als Anreiz für den Umstieg auf den Öffentlichen Verkehr soll der Preis für regionale Klimatickets und das Klimaticket Österreich zeitlich befristet um 20 Prozent gesenkt werden.

Auch temporär niedrigere Tempolimits verringern österreichweit den Verbrauch von Benzin und Diesel deutlich. Tempolimit 120 auf Autobahnen und Tempolimit 90 auf Freilandstraßen reduziert den Verbrauch in Österreich laut Umweltbundesamt um rund 110 Millionen Liter pro Jahr, Tempolimit 100 auf Autobahnen und Tempolimit 80 auf Freilandstraßen sogar um 270 Millionen Liter pro Jahr

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VCÖ-Veranstaltung: Güterverkehr auf Klimakurs bringen

Mit den derzeit existierenden Maßnahmen im Güterverkehr können die europäischen und österreichischen Klimaziele nicht erreicht werden, waren sich Fachleute aus der Schweiz, Deutschland und Österreich bei einer virtuellen VCÖ-Diskussion am 13. November 2020 einig. Es bedarf einer verursachergerechten Bepreisung und einer Kombination unterschiedlicher Instrumente, um den Güterverkehr auf Klimakurs zu bringen. Welche Maßnahmen in den kommenden Jahren gesetzt werden müssen, wurde in einer hochrangigen Podiumsbesetzung diskutiert.

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(c) VCÖ

Güterverkehr auf Klimakurs bringen

Der Güterverkehr hat in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen – vor allem auf der Straße. Damit verbunden sind hohe Umweltbelastungen und externe Kosten, die die Gesellschaft zu tragen hat. Der Güterverkehr verursacht in Österreich rund ein Drittel der verkehrsbedingten CO2-Emissionen. Eine Reduktion ist dringend notwendig. Wie der Transport von Gütern klimaverträglicher werden kann, beschreibt die VCÖ-Publikation „Güterverkehr auf Klimakurs bringen“.

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