VCÖ zu Spritpreisbremse: Endlich Maßnahmen zur Reduktion des Spritverbrauchs umsetzen

VCÖ fordert Kampagne für spritsparendes Fahren und 20 % Rabatt auf die Klimatickets

Foto: Zapfhahn, welcher ein Diesel-Auto betankt.

VCÖ (Wien, 23. September 2026) - Erneut setzt die Bundesregierung lediglich Maßnahmen beim Spritpreis und verabsäumt Maßnahmen zur Reduktion des Spritverbrauchs, stellt die Mobilitätsorganisation VCÖ fest. Die Spritkosten fürs Autofahren sind die Folge von Spritpreis und Spritverbrauch. Sinkt durch spritsparendes Fahren der Verbrauch pro 100 Kilometer um 20 Prozent, dann wirkt das so, wie eine Spritpreisreduktion von 2,23 Euro pro Liter auf 1,78 Euro pro Liter. Der VCÖ fordert eine Bewusstseinskampagne für spritsparendes Fahren, für die Bildung von Fahrgemeinschaften und den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel und bei kürzeren Strecken auf das Fahrrad. Als Anreiz für den Umstieg auf den Öffentlichen Verkehr soll der Preis für regionale Klimatickets und das Klimaticket Österreich zeitlich befristet um 20 Prozent gesenkt werden.

Auch temporär niedrigere Tempolimits verringern österreichweit den Verbrauch von Benzin und Diesel deutlich. Tempolimit 120 auf Autobahnen und Tempolimit 90 auf Freilandstraßen reduziert den Verbrauch in Österreich laut Umweltbundesamt um rund 110 Millionen Liter pro Jahr, Tempolimit 100 auf Autobahnen und Tempolimit 80 auf Freilandstraßen sogar um 270 Millionen Liter pro Jahr

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VCÖ: Autoverkehr auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen ging im 1. Quartal bei jeder 2. Zählstelle zurück

VCÖ (Wien, 24. April 2026) – Heuer waren im 1. Quartal bei 127 von 248 Zählstellen auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen weniger Pkw unterwegs als im 1. Quartal des Vorjahres, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Asfinag zeigt. An Werktagen gab es an 132 Zählstellen einen Rückgang. Die Mobilitätsorganisation VCÖ betont, dass Unternehmen mit Öffi-Jobtickets, Leasingrädern, der Förderung von Fahrgemeinschaften und anderen Maßnahmen des Mobilitätsmanagements ihre Beschäftigten unterstützen können. Der VCÖ fordert in den Ballungsräumen eine eigene Spur für Busse und Fahrgemeinschaften sowie Schnellbusverbindungen und Rad-Highways als effiziente Stadt-Umland-Verbindungen.

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Foto: Autobahn, auf welcher einige Pkw und Lkw fahren

Erfolgreiche Verkehrsberuhigung in Mailand

Mailand führte im Jahr 1985 Zufahrtsregulierungen ein, im Jahr 2008 folgte ein Gebühren-System basierend auf Emissionsklassen, im Jahr 2012 wurde auf eine Stau-Gebühr umgestellt. Der Durchzugsverkehr reduzierte sich im Jahr 2012 im Vorjahresvergleich um 31 Prozent, auch Feinstaub- und Stickoxid-Emissionen reduzierten sich.

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Elektronisches Schild bei Zufahrtskontrolle für Pkw in Mailand