Bessere Mobilität für die Regionen

Auch die Menschen in den Regionen haben das Recht auf ein gutes, öffentlich zugängliches Mobilitätsangebot. Dazu zählt neben öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Mikro-ÖV-Angeboten auch eine sichere Rad-Infrastruktur. Dass auch in dünner besiedelten Regionen ein qualitätsvolles öffentliches Mobilitätsangebot möglich ist, zeigen Beispiele sowohl in Österreich als auch international. Damit wird die Mobilität der Bevölkerung erhöht. Statt Autoabhängigkeit gibt es mehr Freiheit in der Verkehrsmittelwahl, was wiederum die Mobilitätskosten für die Bevölkerung reduziert. Die Region wird sowohl als Wohn- als auch Arbeitsort attraktiver und nicht zuletzt kommt Österreich damit auch seinen Klimazielen näher.

Diese VCÖ-Publikation beleuchtet mit graphisch aufbereiteten Daten und Fakten die Mobilitätssituation in den ländlichen und kleinstädtischen Regionen und welche Potenziale für mehr klimaverträgliche Mobilität derzeit brachliegen. Die VCÖ-Publikation gibt zudem einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten für öffentlich zugängliche Mobilitätsangebote und für welche Bereiche welche Angebote besonders gut geeignet sind. Dass das alles nicht nur Theorie ist, sondern auch in der Praxis gut funktioniert, zeigen erfolgreiche Good-Practice-Beispiele, die in der Publikation vorgestellt werden.

Kompakte Siedlungsstrukturen erleichtern die Umsetzung klimaverträglicher Mobilitätsangebote in den Regionen. Einzelne Bundesländer setzen daher bereits Schritte, um mit Hilfe der Raumordnung die Fehlentwicklungen der Vergangenheit zu korrigieren.

Wien 2023, 36 Seiten, 30,-- Euro

ISBN 978-3-903265-16-5

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Welche Lehren aus dem Hitzesommer 2026 aus Mobilitätssicht zu ziehen sind

Österreich hat den heißesten Sommer seiner Messgeschichte hinter sich. Es war ein Sommer voll großem menschlichen Leid: 646 hitzebedingte Todesfälle allein im Juni und Juli. In den Wochen danach wurde viel darüber gesprochen, wie sich Menschen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld vor Hitze schützen lassen. Wir sprechen über Beschattung, über Entsiegelung, über Begrünung und über Trinkbrunnen. All das sind wichtige Ansätze, und es braucht sie alle und mehr. Sie haben jedoch eine gemeinsame Voraussetzung, über die kaum jemand spricht: Sie brauchen Platz. Und dieser Platz ist in unseren Städten und Ortskernen fast überall bereits vergeben, allzu oft an das Auto.

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Foto: Spencer Imbrock, unsplash

Gelegenheitsfenster zur Umgestaltung nutzen

Um Synergien zu nutzen und Kosten zu sparen hat die deutsche Stadt Brühl im Jahr 2025 ein Schwammstadt-Konzept mit 17 Maßnahmen beschlossen, von Entsiegelungsleitlinien, über die Schaffung fachbereichsübergreifender Planung, bis zu Bewusstseinsbildung und Anpassung von baulichen Mindeststandards.

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Elektronisches Schild bei Zufahrtskontrolle für Pkw in Mailand