Baden-Württemberg plant Umsetzung einer Mobilitätsgarantie bis zum Jahr 2030

Bild einer Straßenbahn und eines Busses in Baden Würtemberg

Das deutsche Bundesland Baden-Württemberg plant eine Mobilitätsgarantie für seine mehr als elf Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. In urbanen Gebieten soll es einen 15-Minuten-Takt des Öffentlichen Verkehrs geben, in ländlichen zumindest einen 30-Minuten-Takt. Als Ergänzung sind On-Demand-Angebote für die letzte Meile geplant. Bis zum Jahr 2026 sollen die Taktzeiten in der Hauptverkehrszeit realisiert werden. Ab dem Jahr 2030 soll die Mobilitätsgarantie wochentags zwischen 5 und 24 Uhr und an Wochenenden zwischen 6 und 1 Uhr gelten. Kommunen können beim Land bereits bis zu zwei Millionen Euro Zuschuss für Aufbau und Betrieb nachfragebasierter Angebote bekommen. Zusätzlich werden Regiobus-Linien als Ergänzung zum Bahn-Angebot gefördert. Die langfristige Finanzierung teilen sich Bund, Land und Kommunen. Letztere können dafür auch eigene Mobilitätsabgaben in der Region einheben. Die gesetzlichen Grundlagen dafür werden derzeit erarbeitet.

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VCÖ: Zahl der Haushalte mit Öffi-Jahreskarte in den vergangenen fünf Jahren um ein Viertel gestiegen

VCÖ (Wien, 13. März 2026) – Die Zahl der Haushalte mit mindestens einer Jahreskarte für den Öffentlichen Verkehr ist in den vergangenen fünf Jahren von 1,35 auf 1,68 Millionen gestiegen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Außerhalb Wiens hat das Land Salzburg vor Tirol den höchsten Anteil an Jahreskarten-Haushalten. Bei den Preisen für das Bundesland-Klimaticket gibt es große Unterschiede. Am niedrigsten ist der Preis in Salzburg, am höchsten in Oberösterreich. Gerade in Zeiten hoher Spritpreise kann man durch den Umstieg auf den Öffentlichen Verkehr mit einer Jahreskarte viel Geld sparen, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ.

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VCÖ fordert bundesweite Modernisierungsoffensive für Bushaltestellen

VCÖ (Wien, 19. Februar 2026) – Österreich ist nicht nur ein Land der Berge, sondern auch ein Land der Bus-Haltestellen. Mehr als 35.000 Haltestellen gibt es landesweit. Aber wie ist es um deren Qualität bestellt? Wie sicher sind sie zu erreichen? Welche Mängel gibt es bei den Haltestellen? Das möchte die Mobilitätsorganisation VCÖ gemeinsam mit den Fahrgästen aufzeigen. Fahrgäste können ab sofort im Internet unter map.vcoe.at Probleme bei Haltestellen eintragen. Der VCÖ sammelt die Einträge und übermittelt diese dann an die für die jeweilige Haltestelle zuständigen Stellen.

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