Barrierefreies Shuttle zur Badner Bahn

Foto: Kleinbus von easymobil. Der Fahrer hilft einer Dame im Seniorenmobil in den hinteren Teil des Fahrzeugs, während durch die Schiebetür zwei weitere ältere Personen einsteigen.

Die von den Wiener Lokalbahnen (WLB) betriebene Initiative „easymobil“ hat es sich zum Ziel gesetzt, bestehende Haltestellen zu multimodalen Mobilitätsstationen zu erweitern. Das neue Zubringerservice soll die Mobilität für Menschen in den Gemeinden und den Weg zur Badner Bahn erleichtern. Ein erstes Pilotprojekt wurde im Jahr 2020 mit dem Zubringerservice Maria Enzersdorf umgesetzt. Eine Fahrt ist per easymobil-App, online und telefonisch buchbar. Die eingesetzten Kleinbusse sind mit modernen Hebebühnen ausgestattet, die auch das Einsteigen mit Rollstühlen beziehungsweise Rollator ermöglichen. Im Jahr 2021 wird mit der Stadtgemeinde Traiskirchen eine weitere Gemeinde Niederösterreichs Teil der Initiative.

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Warum das Sicherheitsgefühl von Frauen über den Erfolg des Öffentlichen Verkehrs mitentscheidet

Laut Unfallstatistik ist 2025 in Österreich im Straßenverkehr niemand in einem Bus, einer Straßenbahn oder einem Zug ums Leben gekommen. Ob Menschen in Bus und Bahn einsteigen, entscheidet aber nicht die Unfallstatistik allein. Es zählt auch, wie sicher sich der Weg zur Haltestelle anfühlt, ob sie gut beleuchtet ist, ob Personal sichtbar ist und wie respektvoll es im Fahrzeug zugeht. Darauf achten insbesondere Frauen, die öffentliche Verkehrsmittel schon heute häufiger nutzen als Männer. Wege für Frauen sicher zu gestalten, ist der kürzeste Weg zu mehr Fahrgästen.

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Foto: Spencer Imbrock, unsplash