Gelegenheitsfenster zur Umgestaltung nutzen

Städtebauliche Karte der Stadt Brühl

Um Synergien zu nutzen und Kosten zu sparen hat die deutsche Stadt Brühl im Jahr 2025 ein Schwammstadt-Konzept mit 17 Maßnahmen beschlossen, von Entsiegelungsleitlinien, über die Schaffung fachbereichsübergreifender Planung, bis zu Bewusstseinsbildung und Anpassung von baulichen Mindeststandards. Im Sinne der Kosteneffizienz soll der Fokus auf ohnehin anstehende Bauarbeiten im öffentlichen Raum gelegt werden. Solche „Gelegenheitsfenster“ wurden in fachbereichsübergreifenden Work- shops ermittelt und in einem Vorhabensverzeichnis zugänglich gemacht. Zudem wurden Potenziale für Schwammstadt-Maßnahmen im Stadtgebiet in einer Planungshinweiskarte (siehe Bild) sichtbar gemacht und Fokusräume ermittelt, wo der Anpassungsbedarf besonders hoch ist. Im Jahr 2026 bereits in Umsetzung ist die Entsiegelung, Begrünung und Neugestaltung von drei Straßen im Zuge von Kanalsanierungen sowie die Erstellung eines digitalen Schwammstadt-Spaziergangs mittels App.

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Junge Ideen in die Stadt bringen

Die Partizipation junger Menschen bei Entscheidungen verbessern und die intersektorale Zusammenarbeit in den teilnehmenden Städten Klagenfurt, Villach und Wörgl anhand des Themas aktive Mobilität stärken, das sind die Ziele des Projekts WIR BEWEGEN WAS!.

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Foto: Acht Personen stehen und sitzen auf einem neu eröffneten Regenbogen-Zebrastreifen

Tempo 30 als Regel statt Ausnahme

In der belgischen Hauptstadt Brüssel gilt seit 1. Jänner 2021 auf fast allen Straßen Tempo 30 als Regel und nicht als Ausnahme.

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Foto: Tafel an einer Straße in Brüssel, welche auf das Tempo 30-Limit hinweist. Im Hintergrund kann man ein Auto erkennen.