Kinder sind mit Pedibus und Bicibus aktiv mobil

Foto: Bicibus, an welchem zahlreiche Kinder teilnehmen

Mit dem Pedibus oder dem Bicibus kommen Kinder gemeinsam zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule. In Gruppen wird entlang einer festgelegten Route zu fixen Zeiten der Schulweg bewegungsaktiv zurückgelegt. In Barcelona schon weit verbreitet, gibt es erste Bicibus-Initiativen auch in Wien. Auch bei Meet-and-Bike in Wels kommen Kinder gemeinsam mit dem Fahrrad in die Schule. Der Pedibus hingegen geht bereits in vielen Gemeinden Österreichs. Neben mehr Bewegung für die Kinder gibt es weniger Elterntaxis, damit kein Verkehrschaos vor der Schule, und der Treibhausgas-Ausstoß wird gesenkt. Auch die Begleitwege für Eltern reduzieren sich. Wenn Kinder am Schulweg lernen, selbständig unterwegs zu sein, sind sie auch in ihrer Freizeit sicherer mobil. Außerdem wird so klimaverträgliches Mobilitätsverhalten gelernt.

Zurück zur Übersicht

VCÖ-Fachkonferenz: Mehr Radinfrastruktur vermeidet Unfälle und bringt mehr Radverkehr

VCÖ (Wien, 20. Mai 2026) – Rund 3,8 Millionen Menschen in Österreich ab 16 Jahren nutzen zumindest gelegentlich das Fahrrad als Verkehrsmittel, davon 1,8 Millionen täglich oder mehrmals pro Woche, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Das Potenzial für mehr Radverkehr ist in Österreich groß, vier von zehn Autofahrten sind kürzer als fünf Kilometer, wurde bei der heutigen VCÖ-Fachveranstaltung festgestellt. Eine zentrale Voraussetzung für mehr Radverkehr ist eine sichere Radinfrastruktur. Im Ballungsraum Kopenhagen ist durch die Umsetzung von Radschnellwegen die Zahl der Radfahrerinnen und Radfahrer auf der jeweiligen Route im Schnitt um 52 Prozent gestiegen, in der deutschen Stadt Freiburg hat sich der Radverkehr auf einer neuen Radvorrangroute mehr als verdoppelt.

Mehr dazu
Foto: Pink_Badger Adobe_Stock_55479505_M

VCÖ: Bevölkerung ist in Wien häufiger zu Fuß als mit dem Auto mobil

VCÖ (Wien, 26. April 2026) – Gehen ist die gesündeste, kostengünstigste, energiesparendste und umweltfreundlichste Mobilität, erinnert die Mobilitätsorganisation VCÖ anlässlich des morgigen Tags des Zu-Fuß-Gehens. Die Wienerinnen und Wiener sind im Bundesländer-Vergleich am häufigsten zu Fuß mobil. Die Bevölkerung legt in Wien mehr Wege zu Fuß als mit dem Auto zurück. Für Kinder und die Generation 50 Plus ist Gehen die häufigste Mobilitätsform. Der VCÖ fordert eine fußgängerfreundliche Verkehrsplanung mit breiten Gehsteigen, sicheren und übersichtlichen Straßenübergängen und längeren Grünphasen bei Fußgängerampeln.

Mehr dazu
Foto: Fußgängerzone aus der Vogelperspektive. Man sieht zahlreiche Fußgängerinnen und Fußgänger.