Radurlaub auf Rezept im Hasetal

Zwei ältere Damen mit Fahrrädern und Radhelmen in einem Park

Wie sich Gesundheitsvorsorge, sicheres Radfahren und sozialer Anschlussverbinden lassen, zeigt das niedersächsische Hasetal. Unter dem Titel „Radurlaub auf Rezept“ kombiniert die Region zwei zertifizierte Präventivkurse mit geführten Radtouren. In Begleitung erfahrener Reiseleitungen werden täglich Touren unternommen, von kürzeren Strecken bis zu längeren Etappen. Weil deutsche Krankenkassen die Teilnahme an solchen Präventionsangeboten bezuschussen, ist der Einstieg auch finanziell niederschwellig. Das Beispiel zeigt, was niederschwellige Angebote leisten: Sie nehmen die Angst vor dem Einstieg, schaffen Bewegung in der Gemeinschaft und machen aus einem Sicherheitskurs ein Erlebnis. Diese Verbindung aus Gesundheit, Sicherheit und Geselligkeit ist ein wichtiger Hebel, der mehr Menschen aufs Rad bringt.

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VCÖ fordert Einsatz von Handyblitzern in Österreich - Handy am Steuer erhöht die Unfallgefahr massiv

VCÖ (Wien, 4. November 2026) – Ablenkung und Unachtsamkeit sind mittlerweile die häufigste Unfallursache in Österreich. Im Vorjahr wurden dadurch 30 Prozent der tödlichen Verkehrsunfälle und 34 Prozent der Unfälle mit Verletzten verursacht, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. Nicht jeder dieser Unfälle wird durch Handy-am-Steuer verursacht, aber die Smartphone-Nutzung während des Fahrzeuglenkens ist ein zunehmendes Problem. Wer mit dem Handy am Ohr beim Autolenken telefoniert, reagiert ähnlich schlecht wie Alkolenker mit 0,8 Promille, erinnert der VCÖ. Im Vorjahr wurden in Österreich 112.317 Lenkerinnen und Lenker mit Handy am Steuer erwischt. Das ist nur ein Bruchteil der tatsächlichen Vergehen. Der VCÖ fordert für Österreich die rechtlichen Voraussetzungen für den Einsatz von Handyblitzern, wie er in Deutschland geplant ist.

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VCÖ: In Österreich heuer bereits 304 Menschen bei Verkehrsunfällen gestorben

VCÖ (Wien, 30. Oktober 2026) – In diesen Tagen wird der Verstorbenen gedacht. Allein der Straßenverkehr kostete heuer 304 Menschen das Leben, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. Die größten Opfergruppen waren Pkw-Insassen und Motorradfahrende. Seit dem Jahr 2000 verloren in Österreich fast 15.400 Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben, das sind etwa so viele Menschen wie in Eisenstadt leben. Die Zahl der Verkehrstoten kann in Österreich mit Maßnahmen, die in anderen Ländern Europas bereits gängige Praxis sind, deutlich reduziert werden, betont der VCÖ.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße